MV

Ich habe eine Duldung, muss ich ausreisen?

Die Abschiebung in die Ukraine ist ausgesetzt.

Geduldete können einen Antrag auf eine Aufenthaltserlaubnis stellen, wenn Ihr Duldungsgrund entfallen und ihre Identität geklärt ist.

Lassen Sie sich beraten, wie es weitergehen kann. Es gibt unterschiedliche Wege, in Deutschland bleiben zu können. Kontakte zu unserer Beratungsstelle finden Sie hier.

 zurück

У меня отсрочка депортации (Duldung), должен ли я покинуть страну?

Депортация в Украину приостановлена.

Люди с данным статусом (Duldung) могут подать заявление на получение разрешения на пребывание (Aufenthaltserlaubnis), если причина выдачи Duldung больше не действует, и их личность была установлена.

Получите совет, как действовать. Есть разные способы пребывания в Германии. Контактную информацию нашего консультационного центра можно найти по ссылке: hier.

У мене є отсрочка депортації (Duldung), чи повинен я покинути країну?

Депортація до України призупинена.

Люди, що мають даний статус (Duldung) можуть подати заявку на отримання дозволу на перебування (Aufenthaltserlaubnis), якщо причина видачі Duldung вже не дійсна, та їх особу було встановлено.

Отримайте пораду, як діяти. Існують різні способи перебування в Германії. Контакти нашого консультаційного центру ви можете знайти за посиланням: hier.

 

zurück | назад

 

Was müssen aus der Ukraine Geflüchtete beachten, die nicht ukrainische Staatsbürger*innen sind?

Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, aber nicht die ukrainische Staatsangehörigkeit haben, werden strukturell und rechtlich oftmals diskriminiert, obwohl sie ebenfalls einen Anspruch darauf haben, dass umfassend geprüft wird, ob sie einen vorübergehenden Schutz und eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erhalten können.  Dazu hat der Beauftragte für er Beauftragte für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein eine sehr hilfreiche Arbeitshilfe veröffentlicht, in der die Rechtsansprüche und Möglichkeiten ihrer Durchsetzung dargestellt werden.

Die Arbeitshilfe gibt es hier: Vorübergehender Schutz nach § 24 AufenthG auch für antragsberechtigte Drittstaatsangehörige anstelle eines Asylantrags oder einer Duldung

На что обратить внимание покинувшим Украину особам, которые не являются гражданами Украины?

Особы, перемещенные из Украины в результате войны, но не имеющие украинского гражданства, часто подвергаются структурной и правовой дискриминации, несмотря на то, что они также имеют право на всестороннее рассмотрение вопроса о том, могут ли они получить временную защиту и временное разрешение на пребывание в соответствии с разделом 24 Закона о проживании (§ 24 AufenthG).

Уполномоченный по вопросам беженцев, убежища и иммиграции земли Schleswig-Holstein опубликовал очень полезное рабочее пособие по этому вопросу, в котором изложены правовые требования и возможности их реализации.

Рабочее пособие доступно по ссылке:

Vorübergehender Schutz nach § 24 AufenthG auch für antragsberechtigte Drittstaatsangehörige anstelle eines Asylantrags oder einer Duldung

 

На що звернути увагу переміщеним з України особам, які не є громадянами України?

 

Особи, переміщені з України внаслідок війни, але без українського громадянства, часто піддаються структурній та правовій дискримінації, незважаючи на те, що вони також мають право на всебічний розгляд питання про те, чи можуть вони отримати тимчасовий захист та тимчасовий дозвіл на перебування відповідно до розділу 24 Закону про проживання (§ 24 AufenthG).

Уповноважений з питань біженців, притулку та імміграції землі Schleswig-Holstein опублікував дуже корисний посібник з цього питання, в якому викладено правові вимоги та можливості їх реалізації.

 

Робочий посібник доступний за посиланням:

Vorübergehender Schutz nach § 24 AufenthG auch für antragsberechtigte Drittstaatsangehörige anstelle eines Asylantrags oder einer Duldung

 

 

zurück | назад

 

 

Gibt es Deutschkurse für Ukrainer*innen?

Das BAMF hat Sprachkursträger in einem Rundschreiben informiert: BAMF Trägerrundschreiben IK Ukraine 04 22

Die Zulassung zum Integrationskurs ist auf Antrag möglich. Dieser kann entweder bei der für den Wohnort zuständigen Regionalstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge eingereicht oder beim Sprachkursträger beantragt werden. Welche Regionalstelle zuständig ist und wo Integrationskurse angeboten werden, findet man auf der Internetseite des BAMF: https://bamf-navi.bamf.de/de/

Eine Kostenbefreiung erfolgt von Amts wegen.

Es gibt außerdem eine Vielzahl an unterschiedlichen Kursen für spezielle Bedarfe: für Frauen, mit Kinderbetreuung, für Hörgeschädigte, mit Alphabetisierung u.v.a.m. Informationen darüber finden sich auf der Internetseite https://www.bamf.de/DE/Themen/Integration/ZugewanderteTeilnehmende/zugewanderteteilnehmende-node.html.

Kostenlose Sprachkurse Deutsch-Ukrainisch und Ukrainisch-Deutsch:

  • Der Deutsche Volkshochschul-Verband bietet die Deutschkurse auf seiner Lernplattform http://www.vhs-lernportal.de jetzt in einer Version auf Ukrainisch an. Alle Kurse stehen den Geflüchteten kostenfrei zu Verfügung. Es werden lediglich ein Smartphone und ein Internetzugang benötigt.
  • Die Freiburger Sprachlern-App Jicki bietet ab sofort kostenlose Online-Sprachkurse Deutsch-Ukrainisch und Ukrainisch-Deutsch an. Die Kurse können ohne Anmeldung direkt auf der Website sowie in der dazugehörigen App genutzt werden. Hier geht es direkt zu den Sprachkursen: https://www.jicki.de/deutsch-ukrainisch/
  • Безкоштовні мовні курси «Німецька-українська» та «Українська-німецька»

Додаток для вивчення мови у Фрайбурзі Джікі від недавна пропонує безкоштовні онлайн-курси німецької-української та української-німецької мов. Курси можна використовувати безпосередньо на веб-сайті та у додатку без реєстрації.

Тут ви можете перейти безпосередньо до мовних курсів: https://www.jicki.de/deutsch-ukrainisch/

zurück

Pressemitteilung

07.04.2022

„Chancen-Aufenthalt“ wird im Vorgriff möglich – Flüchtlingsrat begrüßt Landtagsbeschluss

Der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern e.V. begrüßt den heutigen Landtagsbeschluss zum Erlass einer Vorgriffsregelung für den vom Bund geplanten „Chancen-Aufenthalt ausdrücklich.

Zum beschlossenen Antragstext: https://www.dokumentation.landtag-mv.de/parldok/dokument/52330/chancen_aufenthaltsrecht_fuer_gefluechtete_in_mecklenburg_vorpommern_ermoeglichen.pdf

Diese Regelung ist sowohl im Interesse der Unternehmen, bei denen Geduldete beschäftigt sind, als auch wegen der Minimierung des Behördenaufwands gut für die aktuell völlig überlasteten Ausländerbehörden. Sie dürfen dann die Bearbeitung für bestimmte Fälle der Ausreisepflicht rückpriorisieren, also „liegenlassen“.


weiter lesen…

In einem gemeinsamen Appell an den Deutschen Bundestag  fordert ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis den Bundestag und die Bundesregierung auf, sowohl russischen und belarussischen als auch ukrainischen Kriegsdienstverweigerern und Deserteuren Schutz und Asyl zu gewähren. Deutschland und alle anderen EU-Länder müssen diese Menschen, die vor dem Kriegseinsatz fliehen, unbürokratisch aufnehmen und ihnen ein dauerhaftes Bleiberecht ermöglichen – und auch dafür sorgen, dass das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung anerkannt wird.  

Der Flüchtlingsrat M-V e.V. ist Teil dieses Bündnisses, das von Connection e.V. und PRO ASYL ins Leben gerufen wurde.

„Unser Ziel ist es, dass Kriegsdienstverweigerern und Deserteuren aus dem Ukraine-Krieg unkompliziert Schutz und Asyl gewährt wird“, heißt es in dem Brief an die Bundestagsabgeordneten, der von Connection e.V., der Menschenrechtsorganisation PRO ASYL und rund 40 weiteren Friedens-, Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen aus ganz Deutschland unterstützt wird. Das Bündnis bittet die  Bundestagsabgeordneten eindringlich, mit einem entsprechenden Antrag – möglichst überfraktionell – die Bundesregierung mit diesem Schutz für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer zu beauftragen. Leider ist dieser Schutz bisher nicht garantiert.


weiter lesen…

Pressemitteilung

Psychosoziale Versorgung Geflüchteter im Land absolut unzureichend

Der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommerns hat in einem Schreiben an die Integrationsbeauftragte des Landes Jana Michael darum gebeten, als schnelle Hilfe für die traumatisierten Menschen aus der Ukraine, aber auch für alle nach Mecklenburg-Vorpommern zugewiesenen Schutzsuchenden, sich dafür einzusetzen, dass schnellstmöglich Mittel zu Verfügung gestellt werden, um den Ausfall von Fördermitteln des Bundes kurzfristig zu überbrücken sowie weitere professionell aufgestellte Psychosoziale Zentren (PSZ) im Land zu fördern.


weiter lesen…

Pressemitteilung

24.03.2022

Der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern e.V. fordert einen so genannten Vorgriffserlass auf Regelungen, die der Koalitionsvertrag des Bundes vorsieht.

Das Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung möge die Ausländerbehörden darauf hinweisen, dass sowohl im Interesse der Unternehmen, bei denen Geduldete beschäftigt seien, als auch zur Minimierung des Behördenaufwands keine Einwände gegen das Zurückpriorisieren aufenthaltsbeendender Maßnahmen erheben würden.

Das im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung geplante ,,Chancen-Aufenthaltsrecht‘‘ soll Menschen eine Chance auf ein dauerhaftes Bleiberecht geben. So sollen „Menschen, die am 1. Januar 2022 seit fünf Jahren in Deutschland leben, nicht straffällig geworden sind und sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekennen, […] eine einjährige Aufenthaltserlaubnis auf Probe erhalten können, um in dieser Zeit die übrigen Voraussetzungen für ein Bleiberecht zu erfüllen (insbesondere Lebensunterhaltssicherung und Identitätsnachweis gemäß §§ 25 a und b AufenthG)“. Das entsprechende Gesetz soll „im Laufe des Jahres“ kommen.

Solange dazu aber keine Gesetzesänderung beschlossen wurde, gilt rechtlich alles wie gehabt und Geduldete bleiben ausreisepflichtig und werden auch, wenn es möglich ist, abgeschoben. „Immer wieder rufen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bei uns an und fragen, was sie tun können, damit ihre guten Mitarbeitenden doch noch bleiben können. Manchmal können wir weiterhelfen, oft aber eben auch nicht. Die Unsicherheit betrifft hier also nicht nur die Geflüchteten selbst. Der Duldungsstatus, also die eigentlich vorhandene Ausreisepflicht, verunsichert auch die Unternehmen, die angesichts der aktuell gleichzeitig vorhandenen Krisen mehr Stabilität brauchen“, erklärt Ulrike Seemann-Katz, Vorsitzende des Flüchtlingsrats.


weiter lesen…

Die neusten Ereignisse in Europa haben eine neue Realität erschaffen. Zum ersten Mal seit dem 2. Weltkrieg ist ein Kriegsschauplatz ganz nah an den Menschen hier in Deutschland. Zwei Großmächte – die Nato, das transatlantische Bündnis und Russland stehen sich unmittelbar gegenüber. Viele Menschen fühlen sich verpflichtet, etwas zu tun und wollen sich ehrenamtlich einsetzen. Wir müssen Ehrenamt neu bedenken, weil das Gefühl der unmittelbaren Bedrohung auch neue Perspektiven in die Ehrenamtsarbeit mitbringt.
weiter lesen…

Spendenaufruf

Der Flüchtlingsrat ruft zu Spenden zugunsten aus der Ukraine geflüchteter Menschen auf.

 

Diese kommen fast alle nur mit dem, was ein Mensch tragen kann. Sie haben alles verloren und benötigen unter Umständen schnelle Hilfe. Lebensmittel, ein Bett und Kleidung müssen vor Ort organisiert werden. Das möchten wir mit Geldleistung ebenso unterstützen wie die Ausgaben für Dolmetschende, für das freiwillige Engagement, für Fahrkosten oder Raummieten, für Spielzeug, für Hygiene, für Beratung oder für sonstiges Notwendige, das Behörden nicht oder nicht schnell genug leisten können.

 

Unter dem Stichwort „Ukraine“ erbitten wir Spenden auf das Konto

Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE12 1002 0500 0001 1943 02
BIC: BFSWDE33BER

Auf Wunsch erhalten Sie eine Spendenbescheinigung. Bitte geben Sie dazu Ihre Anschrift an.

Update: Geflüchtete aus der Ukraine werden zunächst nicht mehr abgeschoben. Quelle: Pressemitteilung des Innenministeriums M-V

Pressemitteilung

24.01.2022

Flüchtlingsrat: Der Krieg in der Ukraine erfordert einen anderen Umgang mit aus der Ukraine geflüchteten Menschen

Angesichts der neuen und äußerst unsicheren Situation eines Kriegs in der gesamten Ukraine fordert der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern von der Landesregierung einen Abschiebestopp. Rückführungen in das Land seien sowohl aus Sicherheitsgründen als auch wegen der extrem angespannten wirtschaftlichen Lage unmenschlich.

Der Krieg in der Ukraine ist ein seit 2014 andauernder bewaffneter Konflikt, der seit Beginn an Menschen in die Flucht getrieben hat, unter anderem auch nach Deutschland. Nach längeren Asylverfahren haben sich diese Menschen inzwischen sehr gut in Deutschland integriert, sind aber zu einem großen Teil ausreisepflichtig, weil das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) keinen Asylgrund sieht.

Dies muss sich aus Sicht des Flüchtlingsrats angesichts der aktuellen Lage ändern. Das BAMF muss seine Entscheidungsgrundsätze ändern.

Wer hier mittlerweile in Arbeit ist, wer zur Schule geht oder eine Ausbildung macht, sollte wegen guter Integration eine Aufenthaltserlaubnis erhalten. Lösbar ist dies unter anderem durch eine großzügige so genannte Vorgriffsregelung auf die Vorhaben des Bundeskoalitionsvertrages, wie es sie bereits in Thüringen und Rheinland-Pfalz gibt. Eine solche Vorgriffsregelung würde zugleich den Verwaltungsaufwand in den kommunalen Ausländerbehörden vermindern. Duldungserteilungen, Rückkehrberatungen, das Erstellen ablehnender Bescheide, Beschaffung von Passersatzpapieren, u.v.a.m. würden für Personen entfallen, die unter die geplanten Regelungen des Bundes fallen.


weiter lesen…