MV

Chancen und Herausforderung der Bildungsarbeit mit Geflüchteten –

ein Workshop im Rahmen der interkulturellen Wochen 2019

Mittwoch, 02. Oktober 2019
09:30 – 16:30 Uhr
AWO Migrationszentrum
Demminer Straße 44
17034 Neubrandenburg
 

Referentin: Annett Beitz, Referentin für Freiwilligen-Koordination beim BUND MV
Teilnahmegebühr: 20,- Euro (Mitgliederermäßigung 10,- Euro)

 

Warum ist das nachhaltige Denken und Handeln für uns alle wichtig? Was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeitsbildung in der Arbeitspraxis der Flüchtlingshilfe bzw. in der Arbeit mit Migrant*innen und wie gelingt es uns, eigene kleine Projekte mit unseren Klienten gemeinsam umzusetzen? Wie beispielsweise wecke ich Interesse für die Themen „Mülltrennung“, „Energiesparen“, „Abfallvermeidung“, wenn diese bisher im Herkunftsland gar keine Rolle spielten?

Der Beantwortung dieser und weiterer Fragen widmet sich das Seminar, das vom Flüchtlingsrat MV e.V. und der Arbeitsgemeinschaft Natur und Umweltbildung (ANU MV) im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2019 gemeinsam durchgeführt wird.

Schwerpunkte sind: Wissensvermittlung zu den Themen Umweltbildung, Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und Nachhaltigkeitsziele der UN (SDG’s), Methodenbeispiele für die pädagogische Arbeit mit Geflüchteten, Ideen austauschen, eigene Projekte entwickeln und Möglichkeiten der Finanzierung dieser Projekte erfahren.


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Zum Tag des Kirchenasyls am 30.08. veröffentlicht die Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft „Asyl in der Kirche“ gemeinsam mit allen Regionalnetzwerken für Kirchenasyl einen offenen Brief an Innenminister Seehofer.
Auch wir fordern den Bundesinnenminister auf, die humanitäre Praxis des Kirchenasyls zu respektieren und zu einer lösungsorientierten Haltung zurückzukehren.
Wir werben für zahlreiche Mitunterzeichnende: Zum offenen Brief und zur Mitzeichnungsaktion.

Leider müssen wir das Seminar am Dienstag aufgrund zu weniger Anmeldungen absagen.

ABER: Am Mittwoch, 02.10.2019, wird das gleiche Seminar im Rahmen der IKW in Neubrandenburg nochmals angeboten. Nähere Informationen folgen in Kürze.

Chancen und Herausforderung der Bildungsarbeit mit Geflüchteten – ein Workshop im Rahmen der interkulturellen Wochen 2019

Warum ist das nachhaltige Denken und Handeln für uns alle wichtig? Was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeitsbildung in der Arbeitspraxis der Flüchtlingshilfe bzw. in der Arbeit mit Migrant*innen und wie gelingt es uns, eigene kleine Projekte mit unseren Klienten gemeinsam umzusetzen? Wie beispielsweise wecke ich Interesse für die Themen „Mülltrennung“, „Energiesparen“, „Abfallvermeidung“, wenn diese bisher im Herkunftsland gar keine Rolle spielten?

Der Beantwortung dieser und weiterer Fragen widmet sich das Seminar, das vom Flüchtlingsrat MV e.V. und der Arbeitsgemeinschaft Natur und Umweltbildung (ANU MV) im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2019 gemeinsam durchgeführt wird.


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Lesungen mit Gespräch in Anklam, Demmin, Wolgast und Greifswald vom 25.09. bis 28.09.2019

Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V. und der Flüchtlingsrat MV e. V. laden aufgrund der zahlreichen Nachfragen zur fünften Lesereise der Brüder Mojtaba und Masoud Sadinam herzlich ein. Sie lesen aus ihrem Buch „Unerwünscht“. Im Anschluss gibt es ein Gespräch mit dem Publikum. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltungen sind Teil der Interkulturellen Woche 2019 unter dem Motto: „Zusammen leben, zusammen wachsen“.

Mojtaba, Masoud und Milad Sadinam wachsen im Iran der 1980er Jahre als Kinder regimekritischer Eltern auf. Als ihre Mutter bei einer verbotenen Flugblattaktion aufliegt, müssen sie untertauchen und fliehen im Sommer 1996 mit Hilfe eines Schleppers nach Deutschland. Sie landen in einem Auffanglager bei Münster. Doch ihr Asylantrag wird abgelehnt und sie werden zur sofortigen Ausreise aufgefordert. In „Unerwünscht – Drei Brüder aus dem Iran erzählen ihre deutsche Geschichte“ schreiben die Brüder über ihre Flucht, den langen Kampf mit den Behörden und ihren Wunsch endlich in Deutschland anzukommen. Trotz aller Rückschläge gelingt ihnen der Sprung aufs Gymnasium mit Einserabitur und anschließender Eliteuniversität. Doch auch hier müssen sie lernen, ihren eigenen Weg zu finden.

 

Termine der Lesereise

25. September 2019 | 19 Uhr | Anklam
Caritas, Regionalzentrum Anklam
Gartensaal | Friedländer Str. 43

26. September 2019 | 11:30 Uhr | Wolgast (schulinterne Veranstaltung)
Runge-Gymnasium Wolgast
Am Lustwall 7

27. September 2019 | 19 Uhr | Demmin
Hanse-Bibliothek Demmin
Pfarrer-Wessels-Str. 1

28. September 2019 | 19 Uhr | Greifswald
Koeppenhaus
Bahnhofstr. 4/5


Mehr Informationen zu den Brüdern Sadinam:

http://www.sadinam.de/

https://www.facebook.com/brueder.sadinam/

Weitere Informationen zur Interkulturellen Woche 2019 „Zusammen leben, zusammen wachsen“ in Vorpommern:

Programm Greifswald

Am 14.10.2019 findet von 17 bis 19 Uhr die Auftaktveranstaltung der Start-Up-Initiative „Unternehmensgründung für Flüchtlinge“ in der Rostocker Rathaushalle statt.

Das Projekt „Unternehmensgründung für Flüchtlinge“ ist ein Start-Up-Training, das die Teilnehmenden mit Hilfe eines entwickelten Geschäftsplans befähigt, ein Unternehmen zu gründen.

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wird es einen Impulsvortrag zum Thema „Flüchtlinge als erfolgreiche Existenzgründer in Deutschland“ von Prof. Dr. Gerald Braun (Universität Rostock) geben. Außerdem stellen die Projektleitung und Dozierenden sich sowie die Inhalte des Start-Up-Trainings vor und stehen für Fragen gerne zur Verfügung.

Die Auftaktveranstaltung ist öffentlich und richtet sich an die potentiellen Teilnehmenden des Start-Up-Trainings sowie an alle Interessierten. Zur Teilnahme bedarf es keiner Anmeldung; aus organisatorischen Gründen freut sich das Projektteam jedoch über eine Meldung bei Herrn Martin Arndt unter 0176 3575 1705 oder per Mail an start-up-initiative[at]gmx.de. Hier wird es auch weitere Informationen geben.

 

 

 

Für den 14. und 15. September lädt die Initiative Jugendliche ohne Grenzen nach Rostock-Warnemünde zu einem Vernetzungstreffen ein. Unterstützt wird die Veranstaltung durch das Projekt Jugend kommt an des Landesjugendrings M-V.

Das Treffen richtet sich an Jugendliche mit Fluchtgeschichte, die sich für das Bleiberecht und gegen Rassismus engagieren möchten. Im Mittelpunkt steht das gegenseitige Kennenlernen und Vernetzen in entspannter Atmosphäre. Die Teilnehmenden werden natürlich auch mehr über Jugendliche ohne Grenzen erfahren und mögliche erste Aktivitäten besprechen.

Internet-Link: https://ljrmv.de/ljrmv/langzeit-projekte/jugend-kommt-an/20190621_veranst_jka.php

Anmeldungen bitte bis zum 8. September unter: www.ljrmv.de/ljrmv/kontakt

Das Treffen richtet sich nur an Jugendliche, die sich ehrenamtlich und politisch im o. g. Themenbereich engagieren möchten.
Es handelt sich nicht um eine reine Freizeit- bzw. Bildungsveranstaltung!

 

 

Fachtagung am 17. September 2019 im Schweriner Schloss

Nach Flucht und Vertreibung sind viele Männer nach Deutschland gekommen. Hier stehen sie vor
zahlreichen Herausforderungen. Neben grundlegenden Aspekten wie z. B. Sprache, Arbeit
oder Bleibeperspektive sehen viele Männer ihre Rolle(n) in Frage gestellt. Was in der Heimat
„normal“ war, kann in Deutschland zum Problem werden. Wie sind hier die Lebensbedingungen
und wie kann Mann ihnen begegnen?

Dieser Fachtag gibt Hintergrundinformationen und trägt zur Versachlichung der Debatte in unserer
Gesellschaft bei. Ziel ist es, die Lebenslagen geflüchteter und migrierter Männer zu verstehen.
Der Fachtag richtet sich an haupt- und ehrenamtlich tätige Personen in der Arbeit mit Geflüchteten.

Das Programm: Programm FT 2019_1709

Der Einladungsflyer: Herkunft_und_Zukunft

Anmeldung bis zum 30. August 2019 bei: info[at]bundesforum-maenner.de

 

Carola Rackete ist frei, aber noch ist nichts gewonnen. Das Sterben und die Kriminalisierung im Mittelmeer gehen unvermindert weiter. Das internationale Bündnis SEEBRÜCKE geht daher am Samstag in vielen Städten auf die Straße und zeigt, dass wir das aktive Sterbenlassen niemals akzeptieren!

 

#NotstandDerMenschlichkeit
#DayOrange
#Seebrücke

 

Auch in Mecklenburg-Vorpommern sind Aktionen angekündigt:

 

 

Greifswald Rathhaus 14:00 Uhr
Parchim Stadthalle 14:20 Uhr
Rostock Gertrudenplatz 17:00 Uhr
Schwerin Pfaffenteich 14:00 Uhr
Wismar Am Marktplatz 10:00 Uhr

Schafft sichere Häfen. Startet möglichst selbst noch Aktionen.
Mehr Infos hier.

 

Menschen über die im Iran bekannt wurde, dass sie entweder bereits im Iran als Christen gelebt haben oder aber erst in Deutschland konvertiert sind, sind im höchsten Maße gefährdet, wenn sie zurück in den Iran müssen. Bei einer Rückkehr droht Christinnen und Christen Inhaftierung, Folter und ggf. der Tod.

51 Menschen folgten der Einladung von Flüchtlingsrat, Hansestadt Wismar und der evangelischen Kirchengemeinde St. Nikolai in den Treff im Lindengarten zur Informationsveranstaltung über Fluchtursachen aus dem Iran, über Asylverfahren, Taufe und Bleibeperspektiven.
Anlässlich einer Abschiebung einer Christin in den Iran von Anfang Mai sollten an dem Abend die Situation im Iran, die Entscheidungspraxis des Bundesamtes für Migration und Flucht (BAMF) und Bleibeperspektiven thematisiert werden.Kleine iranische Snacks wurden angeboten.

 Aber die Entscheidungspraxis des BAMF zeigt auf, dass dieser Verfolgungstatbestand im Einzelfall nicht zur Kenntis genommen wird. Bleiberecht muss so oft auf anderem Weg erkämpft werden.

Da das Schutzbedürfnis via Asylrecht auf den Einzelfall abstellt und auch auf kommunaler Ebene immer über das individuelle Schicksal entschieden wird, wird geraten sich immer an Beratungstellen zu wenden: Zur Vorbereitung auf die Anhörung (das Interview), zu Fragen im Klageverfahren und auch zu Bleiberechtsoptionen.

Die Veranstaltung soll an weiteren Orten in Mecklenburg-Vorpommern wiederholt werden, wenn sich Kooperationspartner finden.


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Wir laden herzlich ein.

Die in Kooperation mit der Hansestadt Wismar (Wismar. Neugierig. Tolerant. Weltoffen) und der evangelischen Kirche St. Nikolai organisierte Informationsveranstaltung für Geflüchtete aus dem Iran und Ehrenamtliche zum Thema „Fluchtursache Konversion“ findet statt

am 27.06.2019
um 18.00 Uhr bis voraussichtlich 20.00 Uhr
im TiL (Treff im Lindengarten) Bauhofstr. 17 in 23966 Wismar

und gibt Informationen zum Aufenthalt und zur Bleibeperspektive.

Ein Dolmetscher wird gestellt. Der Eintritt ist frei. Kleine iranische Erfrischungen werden angeboten werden.

Anlässlich einer Abschiebung einer Christin in den Iran von Anfang Mai sollen an dem Abend die Situation im Iran, die Entscheidungspraxis des Bundesamtes für Migration und Flucht (BAMF) und Bleibeperspektiven thematisiert werden.

Menschen über die im Iran bekannt wurde, dass sie entweder bereits im Iran als Christen gelebt haben oder aber erst in Deutschland konvertiert sind, sind im höchsten Maße gefährdet, wenn sie zurück in den Iran müssen. Bei einer Rückkehr droht Christinnen und Christen Inhaftierung, Folter und ggf. der Tod.

 

Keine Abschiebungen von Christinnen und Christen in den Iran

Das fordert der Flüchtlingsrat M-V e.V. von der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns. Die Ausländerbehörden, sowohl das Landesamt als auch die kommunalen Behörden, sollen angewiesen werden, dieses so genannte zielstaatenbezogene Hindernis ab sofort zu prüfen. Offizielle Bescheinigungen von Kirchengemeinden über Gemeindemitgliedschaften oder Taufurkunden müssten dafür ausreichen, künftig keine Christinnen und Christen mehr in muslimische Länder zu schieben, in denen auf das Bekenntnis zum christlichen Glauben die Todesstrafe steht.

Mehr Informationen: https://www.fluechtlingsrat-mv.de/keine-abschiebungen-von-christinnen-und-christen-in-den-iran/5523/