Infos für Flüchtlinge

aktualisiert am: 18.10.2021

Die News stellen wir hier auch auf Dari zur Verfügung
تاریخ به روز رسانی  21/09/2021

AFG News – Dari

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  • Antworten auf die Kleine Anfrage der Grünen Bundestagsfraktion (114 Fragen) zur „Aufarbeitung der Einschätzungen, Entscheidungen und Maßnahmen vor und nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan“: 210917 Antwort auf KA19-32274 Aufarbeitung der Einschätzungen Entscheidu.._
  • Die afghanische Botschaft stellt derzeit keine Pässe aus: Bescheinigung Botschaft und Bescheinigung vom 07.09.2021: Bescheinigung Botschaft 2
  • Wir raten, sich diese Bescheinigungen persönlich zu holen.
  • Aber: Ausstellung von Tazkira und Pässen beim Afghanischen Konsulat München weiter (eingeschränkt) möglich!
    Wie das Konsulat der Islamischen Republik Afghanistan am 13.9.2021 in einer E-Mail mitteilte, ist das Konsulat auch nach der Machtübernahme durch die Taliban in Afghanistan weiter in Betrieb und steht für alle konsularischen Dienste (mit Einschränkungen) zur Verfügung:

    Tazkira: Anträge zur Ausstellung einer Tazkira können weiterhin online gestellt werden. Sobald die Behörden in Afghanistan ihre Arbeit wieder aufgenommen haben und den Antrag bestätigen, können die Tazkira ausgegeben werden. Es kann also aktuell zu Wartezeiten kommen.

    Nationalpass: Abgelaufene Pässe können ggf. verlängert werden. Auch Anträge zur Ausstellung eines afghanischen Passes können weiterhin gestellt werden. Derzeit fehlt aber das Material, um die Pässe drucken zu können. Das bedeutet, dass bei neuen Pässen mit längeren Wartezeiten zu rechnen ist.

Nützlicher Link: Hinweise für afghanische Geflüchtete von Pro Asyl (Stand 21.09.2021)

 

Inhalt des Online-Afghanistan-Austauschs am 06.09.2021 (aktualisiert am 22.09.2021):

 


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Seit dem 27.08. hat Deutschland die Evakuierungsflüge aus Afghanistan eingestellt. Zum aktuellen Zeitpunkt wissen wir nicht, ob, wann und in welchem Umfang Deutschland wieder Menschen aus Afghanistan oder aus den Nachbarländern evakuieren wird.

Nach Auskunft es Auswärtigen Amtes arbeitet die Bundesregierung weiter daran,  Ausreisen unter anderem für Ortskräfte zukünftig durchzuführen.
Wir empfehlen also weiterhin eine Gefährdungsmeldung an das Auswärtige Amt zu schicken.

We therefore recommend that you continue to send an application for evacuation to the Foreign Office. Please consider the new information of the Foreign Office on Assistance for German nationals and other people entitled to protection.

Neue Emailadresse/please contact: okv@kabu.auswaertiges-amt.de

Noch viel mehr Informationen gibt es auf folgender Serviceseite des Auswärtigen Amtes: https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/afg

Formular des Auswärtigen Amtes: Formular zur Weiterleitung an das Auswärtige Amt
Form for forwarding to the federal foreign office

Siehe auch unser Artikel vom 19.08.2021: Link

Pressemitteilung,
03.06.2021

Die Projekte Regionales Fachkräftenetzwerk / Arbeitgeber-Hotline und Faire Integration geben am 17.06.2021 einen virtuellen Workshop mit dem Titel „Arbeitswelt in Deutschland: Mindeststandards im deutschen Arbeitsrecht.“ Die Veranstaltung bietet Interessierten einen Einstieg in das Thema Arbeitsmarkt. Denn es ist ein großer Wunsch vieler Menschen mit Migrationshintergrund, eine Arbeit zu finden. Nicht wenige interessieren sich dabei für eine selbstständige Tätigkeit. Rechte und Pflichten für Arbeitnehmende sowie für selbstständige Tätigkeiten stellen dabei oft eine große Herausforderung dar.

“Berufliche Teilhabe ist für viele Menschen eine Herausforderung, für Menschen mit Migrationshintergrund jedoch in besonderem Maße” sagt Carmen Tarrach, Leiterin des Projekts `Regionales Fachkräftenetzwerk / Arbeitgeber-Hotline`. “Wir haben erlebt, dass Migrant*innen zu wenig Hintergrundinformationen darüber vorliegen, was es bedeutet, sich in Deutschland selbstständig zu machen. Gewerbeanmeldung, Steuern, Krankenversicherung und Business Plan sowie ausreichend deutsche Sprachkenntnisse sind dabei wichtige Bausteine, die erst einmal geklärt sein sollten, bevor man Gewerberäume anmietet.”

Der digitale Workshop “Arbeitswelt in Deutschland: Selbstständigkeit und Mindeststandards im deutschen Arbeitsrecht” gibt einen Überblick über wichtige Bereiche für angehende Selbstständige. Zudem werden auch Standards im deutschen Arbeitsrecht für Angestellte wie z.B. Arbeitsverträge, Arbeitszeiten oder Kündigung behandelt. Die Veranstaltung findet virtuell via zoom am 17. Juni in der Zeit von 09:30 Uhr bis 11:30 Uhr statt und ist ein kostenloses Angebot des IQ Netzwerks MV.

“Wenn Menschen in Deutschland arbeiten wollen, dann gerne selbstständig” meint Khaled Al Bitar, Projektleiter des Projekts `Faire Integration`. “Ich weise in meinen Beratungen und Vorträgen gerne auf die Vorteile einer Angestellten-Tätigkeit hin. Es ist gerade für Menschen mit Migrationshintergrund wesentlich leichter, in einem Betrieb angestellt zu sein. Es gibt viele arbeitsrechtliche Bestimmungen zu Arbeitsverträgen, Urlaubsansprüchen und z.B. Rentenbeiträgen, die für viele erstmal neu sind. Daher ist es leichter, auf diesem Weg in den Arbeitsmarkt einzusteigen.”

Der Workshop ist offen für alle Interessierten, richtet sich aber vornehmlich an Menschen mit Migrationshintergrund, die eine berufliche Tätigkeit aufnehmen wollen.

Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail möglich an Carmen Tarrach: iq@fluechtlingsrat-mv.de

Die Veranstaltung findet simultan auf Deutsch und Arabisch statt.

Expert*innen:

Khaled Al Bitar (Projektleiter; Faire Integration)

Ute Neumann (Regionales Fachkräftenetzwerk/Arbeitgeber-Hotline)

Carmen Tarrach (Projektleiterin; Regionales Fachkräftenetzwerk/Arbeitgeber-Hotline)

عالم العمل في المانيا: المعايير الدنيا لقانون العمل في المانيا والعمل الحر.

ورشة عمل افتراضية للمهتمين و للاشخاص من خلفيات مهاجرة – بالعربية والالمانية

Arbeitswelt in Deutschland: Selbständigkeit und Mindeststandards im deutschen Arbeitsrecht

Online-Workshop für Interessierte und Migrant*innen – simultan Veranstaltung auf Deutsch und Arabisch

17. Juni 2021| 09:30 Uhr bis ca. 11:30 Uhr

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Geflüchtete in Heimunterbringung gehören wie die Betreuer:innen in den Unterkünften zur Priorität 2.
Sie werden aber noch nicht überall in M-V geimpft. Da, wo die Impfungen begonnen haben, fehlt es häufig an Information. Deswegen informieren wir hier:
  •  Aufklärungsmerkblatt zur COVID-19-Impfung mit mRNA-Impfstoff (Comirnaty® von BioNTech/Pfizer und Moderna® von Moderna) – mehrsprachig: Dieser Aufklärungsbogen inkl. Einwilligungserklärung wurde vom Deutschen Grünen Kreuz e.V., Marburg, in Kooperation mit dem Robert Koch-Institut, Berlin, erstellt. Es werden 19 Sprachen vorgehalten. Das Blatt wird laufend aktualisiert: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html

 

  • Aufklärungsmerkblatt zur COVID-19-Impfung mit Vektor-Impfstoff (AstraZeneca®) – mehrsprachig: Dieses Aufklärungsmerkblatt und der Anamnese- und Einwilligungsbogen wurden vom Deutschen Grünen Kreuz e.V., Marburg, in Kooperation mit dem Robert Koch-Institut, Berlin, erstellt und sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen ausschließlich im Rahmen ihrer Zwecke für eine nicht-kommerzielle Nutzung vervielfältigt und weitergegeben werden. Jegliche Bearbeitung oder Veränderung ist unzulässig. Es werden 19 Sprachen vorgehalten. Das Blatt wird laufend aktualisiert:  https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Vektorimpfstoff-Tab.html

Beide Materialien liegen auch in einfacher Sprache (Deutsch) vor.

 

Gemeinschaftsunterbringung erfolgt in Mehrbettzimmern mit mindestens 6 qm pro Person. Maximal dürfen 6 Personen in einem entsprechend großen Raum untergebracht werden. In den Zimmern ist es oft sehr eng, so dass der für einen Infektionsschutz notwendige Abstand nicht eingehalten werden kann.

In Kooperation zwischen Flüchtlingsrat M-V e.V und Tutmonde e.V. sind kurze mehrsprachige Podcasts entstanden, die über die Rechte bei der Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften und die (wenigen) Möglichkeiten, sich zu schützen informieren.


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  • Sind Sie Flüchtling aus Syrien?
  • Sind Sie männlich?
  • Sind Sie zwischen 18 und 45 Jahren alt?
  • Haben Sie in Deutschland „nur“ einen „subsidiären Schutz“
    bekommen ?

Wenn Sie alle vier Fragen mit JA beantworten können, dann können Sie jetzt einen „Asylfolgeantrag“ stellen, um hoffentlich eine volle Flüchtlingsanerkennung zu bekommen !

Am 19.11.2020 urteilte der europäische Gerichtshof, dass syrischen Kriegsdienstverweigerern die Flüchtlingseigenschaft zusteht. Das Urteil widerlegt die Einschätzung des BAMF und etlicher deutscher Gerichte, welche diesen Personen nur subsidiären Schutz zuerkannten. Besonders beim Familiennachzug sind subsidiär Geschützte im Vergleich zu anerkannten Flüchtlingen erheblich benachteiligt, weswegen das Urteil sehr wichtig ist.

Betroffene sollten sich anwaltlich zu ihrer Situation beraten lassen. Ein Folgeantrag müsste innerhalb von drei Monaten ab Kenntnis des Urteils gestellt werden (Frist sicherheitshalber bis zum 19. Februar 2021 einhalten, vgl. § 51 Abs. 3 Verwaltungsverfahrensgesetz).
Mehr Informationen: Pro Asyl
bzw. auf einem Faltblatt der Tübinger Menschenrechtsorganisation move on auf deutsch oder arabisch.

Die Dokumente enthalten einen QR-Code, der auf Musteranträge von Pro Asyl verlinkt.

 

Pandemie | Gerd Altmann auf Pixabay

 

نحن في المكتب المنزلي. |We are in the home office. |Мы в домашнем офисе. | Em li nivîsgeha malê ne. | Waxaan ku jirnaa xafiiska guriga. | Nous sommes au bureau à domicile. | Estamos en la oficina en casa. | እኛ ቤት ቢሮ ውስጥ ነን ፡፡ | . ما در دفتر خانه هستیم | Jemi në zyrën e shtëpisë | موږ د کور په دفتر کې یو

 

Seit dem 16.12.2020 haben wir bis auf Weiteres alle direkten Kontakte eingestellt.

Unsere Beratung findet nur noch telefonisch oder per Email statt.

Wir sind im Homeoffice. Wir garantieren montags bis freitags von 09:00 – 15:00 Uhr einzeln nach Absprache die Geschäftszeiten für Terminvereinbarung, Post, Fax, Fristsachen (Blumen gießen). Hier findet Ihr/finden Sie die Kontakte zu unseren Mitarbeiter*innen: https://www.fluechtlingsrat-mv.de/…/das-team-in-der…/

 

 

Laut einem EuGH-Urteil müssten syrische Kriegsdienstverweigerer in der Regel Flüchtlingsstatus bekommen. Für Personen, denen dies verweigert wurde, stellt sich nun die Frage nach einem Folgeantrag. PRO ASYL hält Folgeanträge für sinnvoll und gibt hier rechtliche Hinweise zu dem Thema. Anträge müssen bis zum 19. Februar 2021 gestellt werden.
Betroffene sollten sich anwaltlich zu ihrer Situation beraten lassen. Ein Folgeantrag müsste innerhalb von drei Monaten ab Kenntnis des Urteils gestellt werden (Frist bis zum 19. Februar 2021, vgl. § 51 Abs. 3 Asylgesetz).

Um alle potenziell von dieser Regelung profitierenden Geflüchteten zu erreichen, hat der Flüchtlingsrat Niedersachsen eine kurze Information in arabischer Sprache erstellt:

قضت المحكمه الاوربيه العليا بناءا على استفسار محكمه هانوفر الاداريه على ان بامكان منح اللجوء للسورين الذين
رفضوا الالتحاق بالخدمه العسكريه في بلادهم
اما بالنسبه لنفس الفئه والذين سبق ان رفضت طلبات لجوءهم ومنحوا بدلا من ذاك حق الحمايه الثانويه فيجب عليهم
.بحث امكانيه تقديم طلبات لجوءلاحقه او متابعه
فتبعا لذالك يمكن تقديم هذه الطلبات حتى 19 شباط 2021
.تعتبر منظمة برو ازول طلبات المتابعه منطقيه وتوفر معومات قانونيه حول هذا الموضوع
المحكمه الاوربيه العليا في 19 نوفمبر / تشرين الثاني 2020 ، قد اوضحت ان المخاطر التي يتعرض لها الرافضين
المتخلفين عن اداء الخدمه العسكريه في سوريا يمكن ان تندرج ضمن صفات الاعتراف بهم كلاجئين في اوربا حسب
. اتفاقية جنيف
الإ ان الحال في المانيا منذ العام 2016 لم يكن كذاك حيث تلقى الكثيرمنهم حق الحمايه الثانويه فقط. وهذا يثيرتساؤلا
حول اذا ما كان هولاء ، الذي تم رفض طباتهم في السابق ، لايزال بامكانهم الحصول على حق اللجوء من خلال تقدم
طلبات متابعه ، لذا يجب التحقق من ذالك عن طريق طلب المشوره القانونيه
Mehr Informationen: hier