Pressemitteilung/Presseeinladung
10.08.2022

Wir bitten um Ankündigung und Berichterstattung. Wir freuen uns auch über Ihre Teilnahme. Melden Sie sich gerne noch an über https://www.engagement­global.de/veranstaltung­-detail/arbeitskonferenz­klimaflucht­im­l%C3%A4ndlichen­raum­von­mecklenburg-vorpommern.html

Konferenz: Klimaflucht – Regionale Auswirkungen eines globalen Phänomens

Der Flüchtlingsrat M-V e.V. und Engagement Global gGmbH veranstalten am Dienstag, 16. August 2022 um 10:00 Uhr im Plenarsaal des Landtages im Schweriner Schloss eine Fachkonferenz, die sich mit dem Phänomen Klimaflucht befasst.

Der menschengemachte Klimawandel wandelt und bedroht die Lebensgrundlage vieler Menschen so stark, dass nur globale Betrachtungen und die Einhaltung globaler Ziele wie der Agenda 2030 in eine zukunftsfähige Welt führen werden. Der Klimawandel verschärft soziale, ökonomische und ökologische Verteilungsfragen sowie globale Ungerechtigkeiten insbesondere im Globalen Süden.
Obwohl diese Regionen am wenigsten zum Klimawandel beitragen, tragen sie doch jetzt schon die größten Konsequenzen.


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Das Heft hat noch eine Korrekturschleife durchlaufen und ist hier nun endlich zum Download zu finden:

 

Leitfaden Leitfaden für Interessierte und Ehrenamtliche in der Hilfe für Geflüchtete
Juli 2022 – Inhalt:

  • Geflüchtete in einer diskriminierungssensiblen Sprache
  • Chancen und Grenzen ehrenamtlicher Unterstützung
  • Asylverfahren
  • Aufenthalt
  • Aufenthaltsbeendigung
  • Soziales und Gesundheit
  • Bildung, Ausbildung, Arbeit
  • Trauma
  • Unbegleitete Minderjährige
  • Zugang zu Informationen

und vieles andere mehr…

 

 

Pressemitteilung

03.08.2022

Die Landesflüchtlingsräte Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sind entsetzt über Pushback-Berichte aus Görlitz und fordern sofortige Aufklärung

„Wir sind entsetzt über den jüngsten Vorfall an der deutsch-polnischen Grenze: Mindestens zwei jemenitische Staatsbürger wurden von der Bundespolizei innerhalb weniger Stunden zurück nach Polen gebracht, obwohl sie nach eigenen Angaben ein Schutzgesuch geäußert hatten. Uns liegen zudem Hinweise vor, dass es sich hierbei nicht um einen Einzelfall handelt. Wir sind im Bündnis dabei, mögliche weitere Betroffene ausfindig zu machen und die uns bekannten Fälle aufzuarbeiten,“ so Henrike Koch, Flüchtlingsrat Brandenburg. “Seit nunmehr einem Jahr sind wir mit den Rechtsverletzungen und Gewalterfahrungen konfrontiert, denen Schutzsuchende im Zusammenhang mit rechtswidrigen Pushbacks an der belarussisch–polnischen Grenze ausgesetzt waren und sind. Dass sie nun auch vor illegalen Pushbacks in Deutschland nicht sicher sind, macht auf dramatische Weise deutlich, wie es um den Schutz des Rechts auf Asyl in Europa steht. Das darf sich nicht wiederholen, weder in Görlitz noch anderswo in Deutschland.“

Am 01.08.2022 berichtete die tageszeitung (taz) von der Einreiseverweigerung mit anschließender Zurückweisung mindestens zweier jemenitischer Staatsbürger durch die Polizeidirektion in Görlitz.


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Es gibt von der Integrationsbeauftragten der Landesregierung erstellte Podcasts zum Thema Schule bzw. Schulanmeldung in Deutsch, Russisch und Ukrainisch, die sich an geflüchtete Rom*nja aus der Ukraine richten:

українська, ukrainisch:

русский, російська, russisch:

німецька, deutsch:

Pressemitteilung

Landesflüchtlingsräte und PRO ASYL begrüßen, dass die spanische Justiz die brutale Gewalt gegen Schutzsuchende an der Grenze zur spanischen Exklave Melilla untersuchen will. Die Organisationen verurteilen die Gewalteskalation der Grenzkräfte und Verharmlosung durch den spanischen Regierungschef Sanchez und EU-Ratspräsident Charles Michel aufs Schärfste – und fordern von der Bundesregierung, dies ebenfalls zu verurteilen.

Nachdem Grenzkräfte an den europäischen Außengrenzen in Melilla auf Schutzsuchende eingeprügelt haben, Hunderte schwer verletzt zurückließen und  dabei mindestens 23 Menschen zu Tode kamen, erklärt Karl Kopp, Leiter der Europa-Abteilung bei PRO ASYL: „Nicht nur ist die Gewalt, mit der die Grenzkräfte in Melilla gegen Schwarze Menschen auf der Flucht vorgegangen sind, völlig außer Kontrolle geraten. Auch die politischen Reaktionen sind außer Kontrolle: Sie zeigen die Menschenverachtung, die Verantwortliche nutzen, um das Geschehene zu legitimieren. In Melilla fallen die letzten Tabus in der europäischen Abwehrpolitik. Das Recht auf Leben und auf Schutz sowie die Menschenwürde lösen sich auf.“ So lobte der spanische Ministerpräsident Sanchez das Vorgehen der Sicherheitskräfte, und  EU-Ratspräsident Charles Michel sagte den spanischen Behörden seine volle Unterstützung zu.


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