Wieder ist ein Jahr vergangen. Wir bedanken uns für das große Interesse, das tatkräftige Engagement, die zahlreichen Anregungen sowie die vielen kleinen und großen Spenden, ohne die unsere Arbeit auch in diesem Jahr nicht möglich gewesen wäre.

Wir möchten allen, die sich auf Menschlichkeit und Wärme besinnen und sich gegen Ausgrenzung und soziale Kälte einsetzen, Mut machen, sich auch im kommenden Jahr wieder mit uns für Geflüchtete und für die Menschenrechte einzusetzen.

Wir wünschen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues 2019.

| Frohe Weihnachten und ein gutes, friedliches neues Jahr 2019 | Счастливого Рождества и счастливого мирного Нового года | Merry Christmas and a happy, peaceful new year | Buon Natale e un anno nuovo felice e pacifico | Joyeux Noël et une nouvelle année heureuse et paisible | Wesołych Świąt i szczęśliwego, spokojnego Nowego Roku | Mutlu Noeller ve mutlu, huzurlu bir yılbaşı | З Різдвом Христовим і щасливим, мирним Новим Роком | عيد ميلاد سعيد وسنة جديدة سلمية | کریسمس مبارک و سال نو خوشحال و صلح آمیز | ሰላማዊ ናይ ገና ከምኡውን ዘሕጉስ ሓድሽ ዓመት እዩ | Chúng tôi chúc mừng Giáng sinh vui vẻ và một năm mới hạnh phúc, yên bình | Waxaan rabnaa Annagoo ku faraxsanahay farxad, nabad ah | Καλά Χριστούγεννα και ένα χαρούμενο, ειρηνικό νέο
Dieses Heft haben wir dem Themenkreis „Rassismus und Ausgrenzung“ gewidmet, um darauf aufmerksam zu machen, womit wir derzeit verstärkt zu kämpfen haben und wie vielfältig sich das Thema äußern kann.

Jacob Bobzin beschäftigt sich mit den Ausschreitungen in Chemnitz und Köthen und der Frage, ob rechtes Gedankengut ein ostdeutsches Phänomen ist, Tina Borgwarth hat sich ein Kopftuch aufgesetzt, René Fuhrwerk betrachtet institutionellen Rassismus. Alles in allem ist uns hoffentlich auch in Euren/Ihren Augen eine bunte Zusammenstellung zu einem recht schwarz-weißen Thema gelungen.

Wie in jedem Heft gibt es die Serviceseiten mit Lese- oder Terminhinweisen.


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Pressemitteilung
der Landesflüchtlingsräte, JUMEN e.V., des Bundesfachverbands unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und PRO ASYL vom 5. Dezember 2018:

 

Immer nur dann EU, wenn es in die politische Agenda passt?

Deutschland ignoriert das Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union zum Elternnachzug / Weiterhin willkürliche Trennung von Eltern und Kindern

 

Der EuGH hat am 12. April 2018 entschieden, dass unbegleitete Flüchtlinge mit Flüchtlingseigenschaft, die zum Zeitpunkt der Asylantragstellung minderjährig waren, ihr Recht auf Elternnachzug behalten, auch wenn sie vor Einreise der Eltern volljährig werden. Das Urteil wird jedoch in der deutschen Praxis nicht umgesetzt, so dass die willkürliche Trennung von Eltern und ihren Kindern weiterhin an der Tagesordnung bleibt.

 

Derzeit wird unbegleiteten Minderjährigen, die als Flüchtling anerkannt wurden, das Recht auf Nachzug der Eltern verweigert, wenn sie vor der Erteilung der Visa für die Eltern volljährig werden. Aufgrund monate- oder jahrelanger Asylverfahren, langen Wartedauern auf einen Botschaftstermin und auf eine Bearbeitung der Visumsanträge, wird jungen Menschen, die während dieses Prozederes volljährig werden, die Zusammenführung mit ihren Eltern verwehrt. Bearbeitungszeiten nationaler Behörden werden damit zu lebensentscheidenden Faktoren für ganze Familien.


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Stellenausschreibung

Unser Mitglied, der Verein Ökohaus e.V., ist seit mehr als 20 Jahren in der Beratung und Begleitung Geflüchteter tätig und sucht ab Januar 2019 eine/n
Sozialarbeiter*in oder Sozialpädagog*in (Vollzeit)

für die Betreuung von Flüchtlingen in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in der Hansestadt Rostock.

Die Stelle ist bis zum 31.12.2019 befristet.

Näheres findet sich unter diesem Link:  Stellenausschreibung SozArb 2019-01-01

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