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01.04.2019 – 05.08.2019 in Stralsund
gefördert durch das Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge

Wir unterstützen Geflüchtete auf Ihrem Weg bei der beruflichen und gesellschaftlichen Integration. Unsere speziellen Sprachkurse haben eine hohe Qualität. Sie finden von Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 14:15 Uhr statt. Wir vermitteln in 300 Unterrichtsstunden Grundkenntnisse der deutschen Sprache und wichtiges Wissen für ein Leben in Deutschland. Das Angebot gilt für Frauen und Männer. Der gesamte Kurs ist für kostenfrei.

Bei Interesse kontaktieren Sie bitte die
AGENTUR DER WIRTSCHAFT
Heinrich-Mann-Straße 11 18435 Stralsund
Telefon: +3831 27878925
E-Mail: mueller-tornow[at]adwi.de


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Derzeit befindet sich das 2. DAVG im Gesetzgebungsverfahren, das eine Intensivierung des Datenaustauschs und der Kontrolle von Flüchtlingen vorsieht. Der Bundesrat hat hierzu weitere Verschärfungen vorgeschlagen. Das Netzwerk Datenschutzexpertise fordert die Bundestagsfraktionen in einer Stellungnahme auf, europa- und verfassungswidrige Regelungen zu streichen und zusätzliche Schutzvorkehrungen, insbesondere eine kollektive Rechtsschutzmöglichkeit, vorzusehen.

Die Presserklärung hierzu und die Stellungnahme gegenüber den Bundestagsfraktionen ist unter https://www.netzwerk-datenschutzexpertise.de/dokument/datenschutz-fuer-auslaendische-fluechtlinge abrufbar.

 

Wir – das Boot e.V., der Landesverband Sozialpsychiatrie M-V und der Flüchtlingsrat M-V e.V. – laden im Rahmen der Akademie Spero des „Bootes“ zur Informations- und Gesprächsrunde „Europa wählt Menschenwürde“ ein.

Die Veranstaltung findet statt

am Dienstag, 26. März 2019
von 17:00 – 19:00 Uhr
in der Begegnungsstätte „Das Boot“,  Lübsche Straße 44  in Wismar.

Die Veranstaltung ist ein Beitrag anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Wir beschäftigen uns im Jahr der Europawahl 2019 mit folgenden Fragen:

  • Was sind die Herausforderungen an eine vielfältige Gesellschaft heute?
  • Was können wir alle gegen Rassismus und Diskriminierung tun?
  • In welchem politischen Kontext ist heute die Menschenwürde in Gefahr?
  • Wie kann unser persönlicher bzw. gesellschaftlicher Beitrag dabei aussehen, das zu ändern?

Dieses betrachten wir auch aus der Sicht z.B. von Menschen mit und ohne Behinderungen, mit und ohne Flucht- und Migrationserfahrung. Wir geben Gelegenheit zu Information, Austausch und Gespräch und freuen uns auf einen anregenden Abend.

Der Eintritt ist frei.

Warum fliehen Menschen? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Welche Wege müssen sie beschreiten, welche Hindernisse überwinden? Wo und unter welchen Umständen finden sie Schutz? Dies sind die grundlegenden Fragen, zu denen die Ausstellung »Asyl ist Menschenrecht« Informationen gibt.

Der Flüchtlingsrat M-V e. V. verleiht die Ausstellung. Fragen Sie nach

  • per Email
  • per Telefon: 0385 – 555 75 140.

In vielen Teilen der Welt werden Menschen Opfer von Krieg, Gewalt und Verfolgung, von Diskriminierung, Not und Perspektivlosigkeit. Gegenwärtig sind über 65 Millionen Menschen auf der Flucht, mehr als je zuvor. Darunter befinden sich viele, die besonders verletzbar sind: Kinder, Schwangere, Alte und Kranke.

Auch angesichts der kontinuierlich steigenden Flüchtlingszahlen ist es wichtig, die Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen. Wie ist die Situation in den Kriegs- und Krisengebieten, was geschieht entlang der Fluchtrouten, wie reagiert die Europäische Union, wie verhalten sich die einzelnen Mitgliedsstaaten? Weitere Fragestellungen drehen sich um die Aufnahmebedingungen und Perspektiven für Flüchtlinge in Deutschland, die Entwicklungen in der Zivilgesellschaft und leider auch die Konfrontation mit der gefährlich anwachsenden rassistischen Hetze und Gewalt.

 

 

 

Pressemitteilung

01.03.2019

Flüchtlingsrat M-V fordert Nachbesserungen am Entwurf des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes

Das Gesetzgebungsverfahren zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz und zur Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung steht kurz vor dem Abschluss. Im März wird im Bundestag voraussichtlich die erste Lesung stattfinden, der Bundesrat hat Empfehlungen ausgesprochen. „Leider muss immer noch konstatiert werden, dass im derzeitigen Entwurf das Potential derer, die bereits heute in Deutschland leben, mit diesem Gesetz weiter eingegrenzt werden würde.“ kommentiert Ulrike Seemann-Katz vom Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern.

Zwar sieht eine neu eingeführte Duldung vor, dass die Abschiebung zum Zweck der Beschäftigung ausgesetzt wird. Doch greift das neue Instrument nur für eine geringe Anzahl von gut integrierten, jedoch vollziehbar ausreisepflichtigen Menschen. Kaum eine Person in Mecklenburg-Vorpommern wird es schaffen, 18 Monate vor der Erteilung beschäftigt gewesen zu sein und ein Jahr den Lebensunterhalt vollständig gesichert zu haben. „Die Erfahrungen zeigen bereits heute, dass Ausländerbehörden mit formalen Gründen die Erteilung einer Beschäftigungserlaubnis an abgelehnte Flüchtlinge verwehren.“ berichtet Seemann-Katz. „Die Forderung eines Nachweises von 12 Monaten Lebensunterhaltssicherung ist unrealistisch und überzogen. In der Realität stellen wir fest, dass viele Menschen zwar arbeiten, aber aufgrund prekärer Beschäftigung beispielsweise ihre Familienangehörigen nicht mitversorgen können.“


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