MV

Wir laden zum Online-Seminar „Flucht und Behinderung“ ein.

Menschen mit Behinderung und Fluchtgeschichte gehören zu der Gruppe der besonders schutzbedürftigen geflüchteten Personen und haben ein Anrecht auf die notwendige medizinische Versorgung und Beratung.
Höherrangiges Recht, wie beispielsweise die UN-Behindertenrechtskonvention oder die EU-Richtlinien, verpflichten staatliche Stellen, besonders schutzbedürftige geflüchtete Menschen zu identifizieren und bedarfsgerecht zu beraten und zu versorgen.

Es gibt aber wenig Wissen über diese Zielgruppe: Handicap International schätzt, dass es sich um ca. 10 – 15 % der Geflüchteten handelt. Das Seminar informiert über Rechte und Fördermöglichkeiten. Gerne besprechen wir auch konkrete Fälle aus Eurer/Ihrer Praxis. Dazu schickt/schicken Sie uns bitte mit Ihrer Anmeldung eine kurze Schilderung der Problemlage.

Das Seminar ist kostenlos und findet oline statt in Kooperation mit dem IvAF-Projekt NAFplus

am Donnerstag, 30.09.2021

von 10:00 – 15:00 Uhr (mit Pausen).

Anmeldung bitte bis zum 26.09.2021 an naf[at]fluechtlingsrat-mv.de. Angemeldete erhalten den Zugangslink.

Programm:

10:00 Uhr Begrüßung und Vorstellungsrunde

  • Flüchtlingsrat, NAF und IvAF – Ziele und Aufgaben, Arbeitsmarktprojekte in M-V
  • Kontext: Daten, Fakten, Zuständigkeiten
  • Einführung: Behinderung und Integration
  • Teilhabe an Bildung

12:30 Uhr Mittagspause

  • Teilhabe am Arbeitsleben
  • Medizinische Rehabilitation
  • Menschen mit Schwerbehinderung
  • Geltendmachung von Rechten

15:00 Uhr Seminarende

Arabischsprachiger Online-Workshop für Interessierte und Migrant*innen

Mittwoch, 15.09.2021
10:00 bis 11:30 Uhr

Viele Menschen mit Migrationshintergrund wollen Arbeit finden. Die Rechte und Pflichten für Arbeitnehmende stellen jedoch oft eine große Herausforderung dar.

Haben Sie Fragen zu Ihrem Arbeitsvertrag? Fragen zur Sozialversicherung? Fragen zu Steuerklassen? Arbeiten Sie und bekommen Sie gleichzeitig Jobcenterleistungen und möchten Ihre Rechte kennen? Haben Sie eine Stelle in einem Zeitarbeitsunternehmen gefunden und möchten mehr über diese Unternehmensform erfahren?

Das Projekt „Faire Integration“ des Flüchtlingsrates, M-V e.V. Ein Online-Workshop im September mit dem Titel „Die Arbeitswelt in Deutschland“ gibt Antworten auf alle diese Fragen.

 

Anmeldung ab sofort an Khaled Al Bitar: kb-iq@fluechtlingsrat-mv.de

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Den Link zum Online-Workshop erhalten Sie nach der Anmeldung.

 

Referent:

Khaled Al Bitar (Projektleiter; Faire Integration)

Faire Integration, Flüchtlingsrat M-V e.V., Telefon: 0385 55575140

Pressemitteilung

Herbstkonferenz der Landesflüchtlingsräte und Pro Asyl:

Aufnahme, Familiennachzug und Bleiberecht für Afghan:innen gefordert

Die Organisationen protestieren gegen die Zustimmungsverweigerung des Bundesinnenministers zum Thüringischen Landesaufnahmeprogramm

Auf ihrer diesjährigen virtuellen Herbstkonferenz haben sich die Flüchtlingsräte der Bundesländer und PRO ASYL mit Flüchtenden und Geflüchteten aus Afghanistan solidarisiert. Neben der Aufnahme der so genannten Ortskräfte fordern die Flüchtlingsorganisationen einen unbürokratischen Familiennachzug und ein großzügiges Bleiberecht für die bereits in Deutschland lebenden Afghan:innen.

Mit Entsetzen nehmen die Flüchtlingsräte angesichts der Verfolgungsgewalt und des Flüchtlingselends in Afghanistan die Zustimmungsverweigerung des BMI zu dem in Thüringen geplanten Landesaufnahmeprogramm zur Kenntnis.

„Nach Mecklenburg-Vorpommern sind aus dem Kreis der jüngst evakuierten Ortskräfte gerade einmal zehn Personen nach Mecklenburg-Vorpommern verteilt worden. Wir können mehr!“, meint Ulrike Seemann-Katz, Vorsitzende des Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern.


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Pressemitteilung
27.08.2021

 

Dokumentarisches Theater – Buch/Regie: Michael Ruf

 

Im Rahmen der Interkulturellen Woche 2021 unter dem Motto #offengeht findet die Veranstaltungsreihe mit dem Theaterstück „Die Mittelmeer-Monologe“ an 6 Orten in Mecklenburg-Vorpommern vom 22. September bis 2. Oktober 2021 statt.

Das dokumentarische Theater „Die Mittelmeer-Monologe“, Buch und Regie von Michael Ruf (Berlin), erzählt von der politisch widerständigen Naomie aus Kamerun und von Yassin aus Libyen, die sich auf einem Boot nach Europa wiederfinden, von brutalen ‚Küstenwachen‘ und zweifelhaften Seenotrettungsstellen und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegensetzen.

Die Aktivist*innen versuchen, beim Alarmphone die Küstenwachen zu überzeugen, nach Menschen in Seenot zu suchen, oder sie lernen auf dem Seenotrettungsschiff Seawatch, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren – kurzum sie tun das eigentlich Selbstverständlichste, was im Jahr 2021 alles andere als selbstverständlich ist: menschliches Leben zu retten!


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Pressemitteilung

Afghanistan – Bleiberecht und humanitäre Aufnahme ermöglichen

Die Taliban haben am 15.8.2021 die Macht übernommen. Afghanistan bleibt das gefährlichste Land der Welt. Die ökonomische Situation und die Sicherheitslage sind desaströs. In vollkommener Verkennung der Realität wurde auf Basis geschönter Lageberichte des Auswärtigen Amtes bis zuletzt an der Politik der Abschiebungen nach Afghanistan festgehalten, der Familiennachzug verschleppt und die rechtzeitige Evakuierung der Ortskräfte von Bundeswehr und NGOs und ihrer Familienangehörigen versäumt. Vielen Ortskräften wurde die Berechtigung ganz abgesprochen, weil ihre Tätigkeit länger zurücklag oder sie über Subunternehmer tätig waren. Das BAMF hat bis zuletzt Asylanträge unter Verweis auf die angebliche interne Fluchtalternative Kabul als offensichtlich unbegründet abgelehnt.

Der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern fordert jetzt eine Reihe von Maßnahmen, die Mecklenburg-Vorpommern umsetzen muss:

Allen in Mecklenburg-Vorpommern nur geduldeten Afghan*innen muss anstelle von Kettenduldungen wegen Unmöglichkeit der Rückkehr eine humanitäre Aufenthaltserlaubnis erteilt werden. Das Innenministerium muss entsprechende Arbeitshinweise an die Ausländerbehörden geben.


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Pressemitteilung

26.08.2021

33 Organisationen zeichnen ein Positionspapier zur Gemeinschaftsunterbringung Geflüchteter in Mecklenburg-Vorpommern

Parteien positionieren sich dazu unterschiedlich

Eine Arbeitsgruppe aus verschiedenen Organisationen, Institutionen und Einzelpersonen hat in den vergangenen Monaten ein Positionspapier erarbeitet, das von 33 Organisationen und Institutionen unterschieben wurde. Das Papier hängt dieser Presseerklärung an.

Im Rahmen des Landtagswahlkampfs wurde es nun den demokratischen Parteien zugestellt, da die Zuständigkeit für die Unterbringung Geflüchteter Ländersache ist. Der Bund hat die Länder mit der Aufnahme, Unterbringung und Versorgung Geflüchteter beauftragt.

Akteur:innen der Zivilgesellschaft, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen, Migrant:innenselbstorganisationen usw., fordern die zukünftige Landesregierung auf, die im Papier genannten Herausforderungen in der nächsten Legislaturperiode in Politik und Verwaltung anzunehmen, um einen menschenrechtskonformen Umgang mit geflüchteten Menschen zu gewährleisten.

Insbesondere sollen die völlig veralteten Verordnungen und Richtlinien von 2000 und 2001 endlich aktualisiert werden. Es sollen Integrationsmaßnahmen von Anfang an möglich gemacht werden.

Die Antworten der Parteien zum Thema „Flüchtlingspolitik“ beinhalten übereinstimmend die Zustimmung zum Menschenrecht auf Asyl, zur Genfer Flüchtlingskonvention und zu humanitären Grundsätzen.

Wenn es aber um die konkrete Organisation der Unterbringung geht, fallen die Antworten sehr unterschiedlich aus. Die jeweiligen Antworten sind unten verlinkt.

Wir geben im Folgenden Auszüge aus den Antworten der Parteien wieder. Damit wollen wir ausdrücklich keine Wahlempfehlung für die Wahl einer bestimmten Partei geben.


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In Afghanistan vergeht kaum ein Tag ohne Anschlag. Seit dem Abzug der NATO-Truppen sind die Taliban auf dem Vormarsch: über die Hälfte der Bezirke in Afghanistan steht schon unter Kontrolle der Taliban. Die dritte Welle der Covid-19-Pandemie verschärft die humanitäre Situation im Land zusätzlich. Die Lage am Hindukusch ist dramatisch und wird sich aller Voraussicht nach weiter verschlechtern.


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Schwerin, 09.08.2021

Pressemitteilung

 Neue Online-Workshops für Migrant*innen und Interessierte

Mittwoch, 18.08.2021-10:00 bis 11:30 Uhr (Auf Arabisch)

Donnerstag, 26.08.2021-10:00 bis 11:30 Uhr (Auf Deutsch)

 

Es ist ein großer Wunsch vieler Menschen mit Migrationshintergrund, eine Arbeit zu finden. Rechte und Pflichten für Arbeitnehmende stellen dabei oft eine große Herausforderung dar. Es gibt viele Fragen zum Arbeitsvertrag, zu den Arbeitsbedingungen, zu Kündigungsarten und zum Vorgehen in diesen Fällen. Geflüchtete sind häufig unsicher, ob ihre Rechte als Arbeitnehmer*innen eingehalten werden.

Zu all diesen Fragen führt das Projekt „Faire Integration“ des Flüchtlingsrates M-V e.V. im August zwei Online-Workshops mit dem Titel „Arbeitswelt in Deutschland“ durch.


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Anmeldungen und Nachfragen:

kb-iq[at]fluechtlingsrat-mv.de
Tel. 0385 – 581 5790
Mobil: 0152 – 0157 5906

 

 

Datum/Uhrzeit Thema Sprache Thema
18.08.2021

10:00-12:00 Uhr

Onlineseminar

Arbeitswelt in Deutschland: Arbeitsverträge, Kündigung, Arbeitszeit und Mindeststandards zum deutschen Arbeitsrecht.

 

Arabisch ورشة عمل اونلاين

عالم العمل في ألمانيا: عقود العمل، الفصل من العمل، اوقات العمل والمعايير الدنيا لقانون العمل الألماني

26.08.2021

10:00-12:00 Uhr

Onlineseminar

Arbeitswelt in Deutschland Arbeitsverträge, Kündigung, Arbeitszeit und Mindeststandards zum deutschen Arbeitsrecht

Deutsch
15.09.2021

10:00-12:00 Uhr

Onlineseminar

Arbeitswelt in Deutschland: Zeitarbeit/Arbeitnehmerüberlassung, Steuerklassen, Sozialversicherungen und Nebenverdienst bei Jobcenterbezug

Arabisch ورشة عمل اونلاين

عالم العمل في المانيا: شركات التوظيف المؤقت، الشرائح الضريبية، التأمينات الاجتماعية، الدخل الناتج عن العمل بالتزامن مع مساعدات الجوبسنتر.

27.09.2021

10:00-12:00 Uhr

Onlineseminar

Arbeitswelt in Deutschland: Zeitarbeit/Arbeitnehmerüberlassung, Steuerklassen, Sozialversicherungen und Nebenverdienst bei Jobcenterbezug

Deutsch
13.10.2021

10:00-12:00 Uhr

Onlineseminar

Arbeitswelt in Deutschland: Arbeitsverträge, Kündigung, Arbeitszeit und Mindeststandards zum deutschen Arbeitsrecht

Arabisch ورشة عمل اونلاين

عالم العمل في ألمانيا: عقود العمل، الفصل من العمل، اوقات العمل والمعايير الدنيا لقانون العمل الألماني

26.10.2021

13:00-15:00 Uhr

Onlineseminar

Arbeitswelt in Deutschland: Zeitarbeit/Arbeitnehmerüberlassung, Steuerklassen, Sozialversicherungen und Nebenverdienst bei Jobcenterbezug

Deutsch
10.11.2021

10:00-12:00 Uhr

Onlineseminar

Arbeitswelt in Deutschland Arbeitsverträge, Kündigung, Arbeitszeit und Mindeststandards zum deutschen Arbeitsrecht

Deutsch
22.11.2021

10:00-12:00 Uhr

Onlineseminar

Arbeitswelt in Deutschland: Zeitarbeit/Arbeitnehmerüberlassung, Steuerklassen, Sozialversicherungen und Nebenverdienst bei Jobcenterbezug

Arabisch ورشة عمل اونلاين

عالم العمل في المانيا: شركات التوظيف المؤقت، الشرائح الضريبية، التأمينات الاجتماعية، الدخل الناتج عن العمل بالتزامن مع مساعدات الجوبسنتر.

Der Flüchtlingsrat führt in Kooperation mit NAFplus ein Online-Seminar zur Einführung in das Asylrecht durch. Es findet statt

am Donnerstag, 12.08.2021
von 09:30 Uhr bis 16:00 Uhr.

Das Seminar richtet sich an Menschen, die in ihrer haupt- oder ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit neu mit dem Asylrecht konfrontiert sind. Wer neu in der Betreuung und Begleitung Asylsuchender oder Geduldeter arbeitet, wundert sich oft über seitenlange Bescheide, mit denen weder Geflüchtete noch Menschen in der Sozialarbeit etwas anfangen können.

Das Seminar gibt eine Einführung über die Rechtslage und den Ablauf im Asylverfahren und beantwortet Fragen:

  • Wer ist eigentlich für was zuständig?
  • Wie läuft ein Verfahren ab?
  • Wie lese ich Bescheide?
  • Wie kann ich helfen?
  • Wo sind die Grenzen?

Gerne besprechen wir im Seminar auch konkrete Fälle aus Ihrer Praxis. Dazu schicken Sie uns bitte mit Ihrer Anmeldung eine kurze Schilderung der Problemlage.

Bitte melden Sie sich bis zum 09.08.21 um 11:00 Uhr per Email an: naf[at]fluechtlingsrat-mv.de. Sie erhalten dann den Link zum Seminar. Wir verwenden Zoom als Plattform.