Beratung

Pressemitteilung

Schwerin, 15.03.2021

Mit IQ ausländische Fachkräfte einstellen

 

  • Das Regionale-Fachkräftenetzwerk / Arbeitgeber-Hotline lädt am 23.03.2021 in der Zeit von 13:00 – 14:30 Uhr Unternehmen und Interessierte zur virtuellen Sprechstunde ein 
  • Nach einem kleinen fachlichen Input können Fragen gestellt und sich ausgetauscht werden

 

Viele Unternehmen suchen trotz Corona-Pandemie händeringend neue Mitarbeitende. Bei der Einstellung von internationalen Fachkräften gibt es oft Fragen zum Thema Sprache am Arbeitsplatz, Zugänge zum Arbeitsmarkt und Einstellungsvoraussetzungen.

Am 23.03.2021 gibt es im Rahmen einer virtuellen Sprechstunde einen kleinen Input zum Thema Sprache im Betrieb und internationale Fachkräfte aus dem Regionalen Fachkräftenetzwerk. Im Anschluss haben Teilnehmende die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich über ihre Erfahrungen vor Ort mit anderen Teilnehmenden auszutauschen.


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Pandemie | Gerd Altmann auf Pixabay

 

نحن في المكتب المنزلي. |We are in the home office. |Мы в домашнем офисе. | Em li nivîsgeha malê ne. | Waxaan ku jirnaa xafiiska guriga. | Nous sommes au bureau à domicile. | Estamos en la oficina en casa. | እኛ ቤት ቢሮ ውስጥ ነን ፡፡ | . ما در دفتر خانه هستیم | Jemi në zyrën e shtëpisë | موږ د کور په دفتر کې یو

 

Seit dem 16.12.2020 haben wir bis auf Weiteres alle direkten Kontakte eingestellt.

Unsere Beratung findet nur noch telefonisch oder per Email statt.

Wir sind im Homeoffice. Wir garantieren montags bis freitags von 09:00 – 15:00 Uhr einzeln nach Absprache die Geschäftszeiten für Terminvereinbarung, Post, Fax, Fristsachen (Blumen gießen). Hier findet Ihr/finden Sie die Kontakte zu unseren Mitarbeiter*innen: https://www.fluechtlingsrat-mv.de/…/das-team-in-der…/

 

 

Laut einem EuGH-Urteil müssten syrische Kriegsdienstverweigerer in der Regel Flüchtlingsstatus bekommen. Für Personen, denen dies verweigert wurde, stellt sich nun die Frage nach einem Folgeantrag. PRO ASYL hält Folgeanträge für sinnvoll und gibt hier rechtliche Hinweise zu dem Thema. Anträge müssen bis zum 19. Februar 2021 gestellt werden.
Betroffene sollten sich anwaltlich zu ihrer Situation beraten lassen. Ein Folgeantrag müsste innerhalb von drei Monaten ab Kenntnis des Urteils gestellt werden (Frist bis zum 19. Februar 2021, vgl. § 51 Abs. 3 Asylgesetz).

Um alle potenziell von dieser Regelung profitierenden Geflüchteten zu erreichen, hat der Flüchtlingsrat Niedersachsen eine kurze Information in arabischer Sprache erstellt:

قضت المحكمه الاوربيه العليا بناءا على استفسار محكمه هانوفر الاداريه على ان بامكان منح اللجوء للسورين الذين
رفضوا الالتحاق بالخدمه العسكريه في بلادهم
اما بالنسبه لنفس الفئه والذين سبق ان رفضت طلبات لجوءهم ومنحوا بدلا من ذاك حق الحمايه الثانويه فيجب عليهم
.بحث امكانيه تقديم طلبات لجوءلاحقه او متابعه
فتبعا لذالك يمكن تقديم هذه الطلبات حتى 19 شباط 2021
.تعتبر منظمة برو ازول طلبات المتابعه منطقيه وتوفر معومات قانونيه حول هذا الموضوع
المحكمه الاوربيه العليا في 19 نوفمبر / تشرين الثاني 2020 ، قد اوضحت ان المخاطر التي يتعرض لها الرافضين
المتخلفين عن اداء الخدمه العسكريه في سوريا يمكن ان تندرج ضمن صفات الاعتراف بهم كلاجئين في اوربا حسب
. اتفاقية جنيف
الإ ان الحال في المانيا منذ العام 2016 لم يكن كذاك حيث تلقى الكثيرمنهم حق الحمايه الثانويه فقط. وهذا يثيرتساؤلا
حول اذا ما كان هولاء ، الذي تم رفض طباتهم في السابق ، لايزال بامكانهم الحصول على حق اللجوء من خلال تقدم
طلبات متابعه ، لذا يجب التحقق من ذالك عن طريق طلب المشوره القانونيه
Mehr Informationen: hier

Pressemitteilung
06.11.2020

Flüchtlingsrat fordert mehr dezentrale Unterbringung und vorübergehendes Aussetzen von Verfahren

Viele Geflüchtete stecken sich in Gemeinschaftsunterkünften mit Corona an. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des MEDIENDIENSTES INTEGRATION. Einige Bundesländer versuchen nun, stärker auf eine dezentrale Unterbringung zu setzen. Der Landesflüchtlingsrat fordert Innenminister Lorenz Caffier auf, auch in Mecklenburg-Vorpommern verstärkt in Wohnungen unterzubringen.

Derzeit wird an vielen Orten, z.B. in der Erstaufnahme in Stern Buchholz bei Schwerin, nach Auftreten vereinzelter Corona-Infektionen der Zugang zu den Einrichtungen gesperrt. Damit aber findet keine Rechtsberatung, keine Beratung im Klageverfahren, keine Einschätzung über Erfolgsaussichten, keine Begleitung als Beistand mehr statt. Damit ist der in Artikel 19 Absatz 4 Grundgesetz garantierte effektive Zugang zu Rechtsschutz verwehrt.

Der Flüchtlingsrat fordert das Land auf, in den Unterkünften durch Entzerrung der Unterbringungssituation und durch die Ermöglichung des Abstandhaltens ein Ausbreiten der Pandemie zu verhindern sowie den Zugang für die behördenunabhängige Asylverfahrensberatung damit wieder zu ermöglichen.

Der Flüchtlingsrat M-V fordert zugleich das BAMF auf, wieder wie zu Beginn der Pandemie die Anhörungen und den Versand ablehnender und teilablehnender Bescheide auszusetzen.


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Das IQ-Projekt Faire Integration bietet diesen Monat zwei Online-Workshops an:

„Migrantinnen in der Arbeitswelt – Teil 2″

  • Was passiert, wenn ich einen Honorvertrag habe und Geld vom Jobcenter bekomme?
  • Muss ich einen Werkvertrag beim Jobcenter anmelden?
  • Wie wirkt sich meine ehrenamtliche Tätigkeit auf die Leistungen vom Jobcenter aus?

Am 11.06.2020 gibt Jacob Bobzin in dem Onlineworkshop „Migrantinnen in der Arbeitswelt“
ab 11:30 Uhr einen Überblick darüber, was zu beachten ist, wenn Leistungen vom Jobcenter bezogen werden und gleichzeitig ein Nebenverdienst ausgeübt wird.

Die Veranstaltung wird zusammen mit dem Dachverband der Migrantinnenorganisationen DaMigra e.V. in Stralsund durchgeführt.

Mehr Informationen gibt der Flyer: Flyer Seminar Arbeitswelt Teil 2 Logo

Anmeldungen bitte unter: jb-iq@fluechtlingsrat oder fischer[at]damigra.de

„Corona und Arbeitsrecht“

  • Erhalten Sie Kurzarbeitergeld?
  • Haben Sie Fragen zum Thema Kündigung?
  • Dürfen Sie Homeoffice machen?

Am 18.06.2020 bietet das IQ Teilprojekt „Faire Integration“ von 11:30 Uhr bis 13:00 Uhr einen Onlineworkshop zum Arbeitsrecht in Zeiten der COVID-19-Pandemie für geflüchtete Arbeitnehmer*innen und Menschen aus Drittstaaten an.

Durch die aktuelle Situation in der COVID-19-Pandemie sind viele Arbeitnehmer*innen von Kurzarbeit, Kündigungen und Krankschreibungen betroffen. Vor allem für geflüchtete Arbeitnehmer*innen und Menschen aus Drittstaaten, die noch nicht lange in Deutschland leben und arbeiten, stellt dies eine große Herausforderung dar. So sorgen derzeit viele arbeitsrechtliche Gesetze und Bestimmungen für Unklarheiten und Verständnisprobleme.

Mehr Informationen in der Pressemitteilung

Flyer persisch

Flyer arabisch

Pandemie | Gerd Altmann auf Pixabay

 

نحن في المكتب المنزلي. |We are in the home office. |Мы в домашнем офисе. | Em li nivîsgeha malê ne. | Waxaan ku jirnaa xafiiska guriga. | Nous sommes au bureau à domicile. | Estamos en la oficina en casa. | እኛ ቤት ቢሮ ውስጥ ነን ፡፡ | . ما در دفتر خانه هستیم | Jemi në zyrën e shtëpisë | موږ د کور په دفتر کې یو

 

Seit dem 25.05.2020 beraten wir wieder face-to-face. Es werden nur Einzelpersonen ggf. mit Dolmetschenden beraten. Unbedingt erforderlich ist dabei eine Terminvereinbarung, um Wartezeiten und Schlangenbildung zu vermeiden. Mehr Informationen: Seite

Bitte rufen Sie von 09:00 – 15:00 Uhr an.

Please call 0385 – 581 57 90 from 9:00 a.m. to 3:00 p.m. We pass on.

Пожалуйста, звоните 0385 – 581 57 90 с 9:00 до 15:00. Проходим дальше.

يرجى الاتصال بالرقم 0385 – 581 57 90 من 9:00 صباحًا حتى 3:00 مساءً نحن نمر.

Llame al 0385 – 581 57 90 de 9:00 a.m. a 3:00 p.m. Seguimos adelante.

Was ist zumutbar – Was darf nicht gefordert werden – Was ist Pflicht der Behörden?

Ausländer sind grundsätzlich verpflichtet deutschen Behörden ihren Pass vorzulegen. Sie müssen daran mitwirken, die Passpflicht zu erfüllen. Es gibt nur wenige Ausnahmen, beispielsweise für anerkannte Flüchtlinge. Aber es gibt auch immer wieder Menschen, die keinen Pass bringen können. Ist das ggf. eine Verletzung der Mitwirkungspflicht oder kann unter Umständen von der Passpflicht abgesehen werden?

Die Erfüllung von Mitwirkungspflichten bei der Passbeschaffung spielt vor allem bei der Frage, ob eine Duldung für Personen mit ungeklärter Identität erteilt wird und ein Arbeitsverbot besteht, eine zentrale Rolle. Die Wiederherstellung des Arbeitsmarktzugangs ist vielfach der erste Schritt für eine Verfestigung des Aufenthalts.

Die Arbeitsgruppe „Aufenthaltsverfestigung “ des IvAF-Bundesnetzwerkes hat u.a. deshalb beschlossen, Urteile und Beschlüsse der Verwaltungs- und Sozialgerichte auszuwerten und eine Übersicht über die Rechtsprechung allen IvAF-Netzwerken zur Verfügung zu stellen. Dies wurde vom IvAF-Projekt Netwin 3 von Frau Dr. Barbara Weiser übernommen.

Die Übersicht zu Entscheidungen zu Mitwirkungspflichten wurde in folgende Themen gegliedert:


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Zum Download:

Aktueller mehrsprachiger Flyer des Beratungsprojekts

 

 

Während der Corona-Krise haben viele Unternehmen steuerliche Hilfsmaßnahmen beantragt. Eine große Anzahl von Arbeitnehmer*innen, Selbstständigen, Freiberufler*innen und kleinen Betrieben erhalten Kurzarbeitergeld oder Soforthilfen. Doch nicht wenige haben Fragen zum Antragsverfahren, einzelnen Förderinstrumenten oder zum Arbeitsrecht. Das IQ Netzwerk berät auch in der Corona-Krise migrantische Unternehmen und Arbeitnehmer*innen, Selbstständige und Freiberufler*innen.

Das Projekt Regionales Fachkräftenetzwerk / Arbeitgeber-Hotline berät zu Förderinstrumenten des Bundes und der Bundesländer zur Überwindung der Corona-Krise, zu Soforthilfen für (Solo-) Selbstständige, Kleinst- und Kleinunternehmen und Freiberufler*innen sowie zu Hilfen für ihre Mitarbeitenden.

Das Projekt Faire Integration unterstützt bei arbeits- und sozialrechtlichen Fragen, z.B. Lohn, Arbeitszeit, Urlaub, Kündigung sowie Krankenversicherung usw. und berät zu Rechten und Pflichten im Arbeitsverhältnis.

„Wir freuen uns, auch in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten, mit unseren Angeboten Unternehmen und Arbeitnehmer*innen direkt unterstützen zu können“, so Dr. Maher Fakhouri, Koordinator des IQ Netzwerks Mecklenburg-Vorpommern.

„Krisen treffen immer und überall die Schwächsten einer Gesellschaft am härtesten und es ist gut, wenn wir mit unserem Angebot Geflüchtete auch in dieser Lage unterstützen können“, sagt Ulrike Seemann-Katz, Vorsitzende des Flüchtlingsrates M-V e.V.

 

Beide Projekte sind Teil des IQ Netzwerks MV, Träger ist jeweils der Flüchtlingsrat M-V e.V.

Regionales Fachkräftenetzwerk/
Ar
beitgeber-HotlineCarmen Ziegler
Telefon: 0385 55575140
E-Mail: iq[at]fluechtlingsrat-mv.de

            Faire Integration

JacobBobzin
Telefon: 0152 0157 5906
Email: jb-iq[at]fluechtlingsrat-mv.de

 

Corona-Initiative des Ethno-Medizinischen Zentrum informiert online in 15 Sprachen

Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. (EMZ) stellt ab sofort Faltblätter und E-Paper in 15 Sprachen mit Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 online. Zusätzlich stehen PDF-Dateien zum Download bereit. Das Angebot ist auch auf Mobilgeräte angepasst und kann abgerufen werden unter: http://corona-ethnomed.sprachwahl.info-data.info

Wesentliche Hinweise zu Schutzmöglichkeiten, Regeln zur Quarantäne und Wissenswertes im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind zusammengefasst. Das Angebot richtet sich an Geflüchtete, Migrant*innen und Tourist*innen. Hierzu EMZ-Geschäftsführer Ramazan Salman: „Dies ist dringend notwendig, denn aktuell kursieren zahlreiche irreführende Aussagen und verunsichern nicht zuletzt die Menschen, die gesicherte deutschsprachige Informationsquellen nicht nutzen können. Sie benötigen verständliche, verlässliche und geprüfte Informationen in ihrer Herkunftssprache.“

Die zur Verfügung stehenden Informationen des EMZ richten sich konsequent nach den Vorgaben und Mitteilungen des RKI und des BMG, sowie der BZgA. Alle Inhalte werden fortlaufend von Fachleuten aus Gesundheitsämtern und Universitäten geprüft.