Beratung

Das IQ-Projekt Faire Integration bietet diesen Monat zwei Online-Workshops an:

„Migrantinnen in der Arbeitswelt – Teil 2″

  • Was passiert, wenn ich einen Honorvertrag habe und Geld vom Jobcenter bekomme?
  • Muss ich einen Werkvertrag beim Jobcenter anmelden?
  • Wie wirkt sich meine ehrenamtliche Tätigkeit auf die Leistungen vom Jobcenter aus?

Am 11.06.2020 gibt Jacob Bobzin in dem Onlineworkshop „Migrantinnen in der Arbeitswelt“
ab 11:30 Uhr einen Überblick darüber, was zu beachten ist, wenn Leistungen vom Jobcenter bezogen werden und gleichzeitig ein Nebenverdienst ausgeübt wird.

Die Veranstaltung wird zusammen mit dem Dachverband der Migrantinnenorganisationen DaMigra e.V. in Stralsund durchgeführt.

Mehr Informationen gibt der Flyer: Flyer Seminar Arbeitswelt Teil 2 Logo

Anmeldungen bitte unter: jb-iq@fluechtlingsrat oder fischer[at]damigra.de

„Corona und Arbeitsrecht“

  • Erhalten Sie Kurzarbeitergeld?
  • Haben Sie Fragen zum Thema Kündigung?
  • Dürfen Sie Homeoffice machen?

Am 18.06.2020 bietet das IQ Teilprojekt „Faire Integration“ von 11:30 Uhr bis 13:00 Uhr einen Onlineworkshop zum Arbeitsrecht in Zeiten der COVID-19-Pandemie für geflüchtete Arbeitnehmer*innen und Menschen aus Drittstaaten an.

Durch die aktuelle Situation in der COVID-19-Pandemie sind viele Arbeitnehmer*innen von Kurzarbeit, Kündigungen und Krankschreibungen betroffen. Vor allem für geflüchtete Arbeitnehmer*innen und Menschen aus Drittstaaten, die noch nicht lange in Deutschland leben und arbeiten, stellt dies eine große Herausforderung dar. So sorgen derzeit viele arbeitsrechtliche Gesetze und Bestimmungen für Unklarheiten und Verständnisprobleme.

Mehr Informationen in der Pressemitteilung

Flyer persisch

Flyer arabisch

Pandemie | Gerd Altmann auf Pixabay

 

نحن في المكتب المنزلي. |We are in the home office. |Мы в домашнем офисе. | Em li nivîsgeha malê ne. | Waxaan ku jirnaa xafiiska guriga. | Nous sommes au bureau à domicile. | Estamos en la oficina en casa. | እኛ ቤት ቢሮ ውስጥ ነን ፡፡ | . ما در دفتر خانه هستیم | Jemi në zyrën e shtëpisë | موږ د کور په دفتر کې یو

 

Seit dem 25.05.2020 beraten wir wieder face-to-face. Es werden nur Einzelpersonen ggf. mit Dolmetschenden beraten. Unbedingt erforderlich ist dabei eine Terminvereinbarung, um Wartezeiten und Schlangenbildung zu vermeiden. Mehr Informationen: Seite

Bitte rufen Sie von 09:00 – 15:00 Uhr an.

Please call 0385 – 581 57 90 from 9:00 a.m. to 3:00 p.m. We pass on.

Пожалуйста, звоните 0385 – 581 57 90 с 9:00 до 15:00. Проходим дальше.

يرجى الاتصال بالرقم 0385 – 581 57 90 من 9:00 صباحًا حتى 3:00 مساءً نحن نمر.

Llame al 0385 – 581 57 90 de 9:00 a.m. a 3:00 p.m. Seguimos adelante.

Was ist zumutbar – Was darf nicht gefordert werden – Was ist Pflicht der Behörden?

Ausländer sind grundsätzlich verpflichtet deutschen Behörden ihren Pass vorzulegen. Sie müssen daran mitwirken, die Passpflicht zu erfüllen. Es gibt nur wenige Ausnahmen, beispielsweise für anerkannte Flüchtlinge. Aber es gibt auch immer wieder Menschen, die keinen Pass bringen können. Ist das ggf. eine Verletzung der Mitwirkungspflicht oder kann unter Umständen von der Passpflicht abgesehen werden?

Die Erfüllung von Mitwirkungspflichten bei der Passbeschaffung spielt vor allem bei der Frage, ob eine Duldung für Personen mit ungeklärter Identität erteilt wird und ein Arbeitsverbot besteht, eine zentrale Rolle. Die Wiederherstellung des Arbeitsmarktzugangs ist vielfach der erste Schritt für eine Verfestigung des Aufenthalts.

Die Arbeitsgruppe „Aufenthaltsverfestigung “ des IvAF-Bundesnetzwerkes hat u.a. deshalb beschlossen, Urteile und Beschlüsse der Verwaltungs- und Sozialgerichte auszuwerten und eine Übersicht über die Rechtsprechung allen IvAF-Netzwerken zur Verfügung zu stellen. Dies wurde vom IvAF-Projekt Netwin 3 von Frau Dr. Barbara Weiser übernommen.

Die Übersicht zu Entscheidungen zu Mitwirkungspflichten wurde in folgende Themen gegliedert:


weiter lesen…

 

 

Zum Download:

Aktueller mehrsprachiger Flyer des Beratungsprojekts

 

 

Während der Corona-Krise haben viele Unternehmen steuerliche Hilfsmaßnahmen beantragt. Eine große Anzahl von Arbeitnehmer*innen, Selbstständigen, Freiberufler*innen und kleinen Betrieben erhalten Kurzarbeitergeld oder Soforthilfen. Doch nicht wenige haben Fragen zum Antragsverfahren, einzelnen Förderinstrumenten oder zum Arbeitsrecht. Das IQ Netzwerk berät auch in der Corona-Krise migrantische Unternehmen und Arbeitnehmer*innen, Selbstständige und Freiberufler*innen.

Das Projekt Regionales Fachkräftenetzwerk / Arbeitgeber-Hotline berät zu Förderinstrumenten des Bundes und der Bundesländer zur Überwindung der Corona-Krise, zu Soforthilfen für (Solo-) Selbstständige, Kleinst- und Kleinunternehmen und Freiberufler*innen sowie zu Hilfen für ihre Mitarbeitenden.

Das Projekt Faire Integration unterstützt bei arbeits- und sozialrechtlichen Fragen, z.B. Lohn, Arbeitszeit, Urlaub, Kündigung sowie Krankenversicherung usw. und berät zu Rechten und Pflichten im Arbeitsverhältnis.

„Wir freuen uns, auch in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten, mit unseren Angeboten Unternehmen und Arbeitnehmer*innen direkt unterstützen zu können“, so Dr. Maher Fakhouri, Koordinator des IQ Netzwerks Mecklenburg-Vorpommern.

„Krisen treffen immer und überall die Schwächsten einer Gesellschaft am härtesten und es ist gut, wenn wir mit unserem Angebot Geflüchtete auch in dieser Lage unterstützen können“, sagt Ulrike Seemann-Katz, Vorsitzende des Flüchtlingsrates M-V e.V.

 

Beide Projekte sind Teil des IQ Netzwerks MV, Träger ist jeweils der Flüchtlingsrat M-V e.V.

Regionales Fachkräftenetzwerk/
Ar
beitgeber-HotlineCarmen Ziegler
Telefon: 0385 55575140
E-Mail: iq[at]fluechtlingsrat-mv.de

            Faire Integration

JacobBobzin
Telefon: 0152 0157 5906
Email: jb-iq[at]fluechtlingsrat-mv.de

 

Corona-Initiative des Ethno-Medizinischen Zentrum informiert online in 15 Sprachen

Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. (EMZ) stellt ab sofort Faltblätter und E-Paper in 15 Sprachen mit Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 online. Zusätzlich stehen PDF-Dateien zum Download bereit. Das Angebot ist auch auf Mobilgeräte angepasst und kann abgerufen werden unter: http://corona-ethnomed.sprachwahl.info-data.info

Wesentliche Hinweise zu Schutzmöglichkeiten, Regeln zur Quarantäne und Wissenswertes im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind zusammengefasst. Das Angebot richtet sich an Geflüchtete, Migrant*innen und Tourist*innen. Hierzu EMZ-Geschäftsführer Ramazan Salman: „Dies ist dringend notwendig, denn aktuell kursieren zahlreiche irreführende Aussagen und verunsichern nicht zuletzt die Menschen, die gesicherte deutschsprachige Informationsquellen nicht nutzen können. Sie benötigen verständliche, verlässliche und geprüfte Informationen in ihrer Herkunftssprache.“

Die zur Verfügung stehenden Informationen des EMZ richten sich konsequent nach den Vorgaben und Mitteilungen des RKI und des BMG, sowie der BZgA. Alle Inhalte werden fortlaufend von Fachleuten aus Gesundheitsämtern und Universitäten geprüft.

 

Flüchtlingsrat berät nach Terminvereinbarung telefonisch weiter: 0385 – 581 5790.

Das BAMF hat diese Informationen auf seiner Internetseite veröffentlicht. | Screenshot Flüchtlingsrat

Wichtige Informationen -auch mehrsprachig – zur Antragstellung für Asylbewerberinnen und Asylbewerber: Link

Bescheide werden weiter erstellt. Das ist problematisch.

 

  • In the light of current developments relating to coronavirus, asylum procedure counselling by the Federal Office for Migration and Refugees has been temporarily suspended.
  • With immediate effect, the Federal Office for Migration and Refugees will accept asylum applications in written form only as standard practice. On this basis, and asylum applicants will receive permission to remain pending the asylum decision. In special cases, in particular such cases involving safety and security issues, at least one option for submitting applications in person will be maintained in each federal state. Personal hearings concerning applicants’ reasons for taking flight and corresponding subsequent processing of the asylum applications will resume as soon as the situation regarding the corona pandemic allows. These measures have been undertaken to protect all parties concerned and to break the chain of infection. Notices will continue to be issued for processes which have reached the decision stage. Processes which are critical with regard to safety and security issues will continue to be handled without any restrictions.

Decisions will continue to be created. That’s problematic. Call us for advice: 0385 – 581 5790.

 

 

Wir suchen zum 01. Juni 2020

eine Elternzeitvertretung im Projekt „Regionales Fachkräftenetzwerk / Arbeitgeber-Hotline“
im IQ Netzwerk Mecklenburg-Vorpommern.

IHRE AUFGABEN:

  • Ansprechpartner*in für Arbeitgeber*innen, zuständige Behörden, Institutionen und weitere Akteure des Arbeitsmarktes in M-V zum Thema Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten und Migrant*innen
  • Beratung in der Telefonhotline nach Plan
  • Aufsuchende Beratung nach Bedarf
  • Netzwerken
  • Kommunikation

 IHR PROFIL:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium als Diplompädagoge/in, Sozialpädagoge/in oder vergleichbar
  • Erfahrungen in der Netzwerk- und Beratungsarbeit
  • Fundierte Kenntnisse in mindestens einem dieser Rechtsbereiche: Asyl- und Aufenthaltsrecht, Sozial- und Arbeitsrecht, BeschV, SGB II, SGB III sowie von weiteren Förderinstrumenten
  • Hohe Kommunikationsfähigkeit
  • organisatorisches Geschick, hohe Belastbarkeit, Teamfähigkeit und selbstständige Arbeitsweise
  • Identifikation mit den Zielen des Flüchtlingsrates MV e.V.
  • Identifikation mit den Zielen des bundes- und landesweiten IQ Netzwerkes

WIR BIETEN:

  • eine Tätigkeit in einem hochmotivierten Team
  • eine angemessene Vergütung: Die Stelle wird in Anlehnung an TVöD je nach Einstellungsvoraussetzungen eingestuft.

Die Stelle umfasst 30 Stunden. Arbeitsort ist Schwerin.

Nachfragen und Bewerbungen ausschließlich per Email an naf@fluechtlingsrat-mv.de
bis zum 21. Februar 2020.

Bildergebnis für symbol comment Ab sofort beraten wir auch in Rostock regelmäßig:

Jeden ersten Mittwoch des Monats
von 16:00 bis 18:00 Uhr im
Stadtteil- und Begegnungszentrum Südstadt/ Biestow – Heizhaus
Tychsenstraße 22
180 Rostock.

Der nächste Beratungstermin ist:
04. März 2020.