Bildung

Leider müssen wir das Seminar am Dienstag aufgrund zu weniger Anmeldungen absagen.

ABER: Am Mittwoch, 02.10.2019, wird das gleiche Seminar im Rahmen der IKW in Neubrandenburg nochmals angeboten. Nähere Informationen folgen in Kürze.

Chancen und Herausforderung der Bildungsarbeit mit Geflüchteten – ein Workshop im Rahmen der interkulturellen Wochen 2019

Warum ist das nachhaltige Denken und Handeln für uns alle wichtig? Was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeitsbildung in der Arbeitspraxis der Flüchtlingshilfe bzw. in der Arbeit mit Migrant*innen und wie gelingt es uns, eigene kleine Projekte mit unseren Klienten gemeinsam umzusetzen? Wie beispielsweise wecke ich Interesse für die Themen „Mülltrennung“, „Energiesparen“, „Abfallvermeidung“, wenn diese bisher im Herkunftsland gar keine Rolle spielten?

Der Beantwortung dieser und weiterer Fragen widmet sich das Seminar, das vom Flüchtlingsrat MV e.V. und der Arbeitsgemeinschaft Natur und Umweltbildung (ANU MV) im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2019 gemeinsam durchgeführt wird.


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Die Medienwerkstatt Wismar hat eine Kofferpatenschaft für einen Cinemanya-Filmkoffer für geflüchtete Kinder und Jugendliche übernommen. Die Filmkoffer wurden vom Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Jugend und Film zur Verfügung gestellt und beinhalten 20 deutschsprachige Filme mit arabischen, persischen (Dari) und deutschen Untertiteln sowie zwei nonverbale Kurzfilmprogramme. Zu den Filmen gibt es ein medienpädagogisches Handbuch mit Hinweisen zur Nutzung der Filme. Die Filme des Cinemanya-Filmkoffers sind in verschiedene Alterskategorien aufgeteilt, so dass für viele Anlässe ein passender Film gefunden werden kann.

https://www.filmbuero-mv.de/…/medienwe…/cinemanya_filmkoffer

العربية أدناه  – english below – زیر ایرانی

01.04.2019 – 05.08.2019 in Stralsund
gefördert durch das Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge

Wir unterstützen Geflüchtete auf Ihrem Weg bei der beruflichen und gesellschaftlichen Integration. Unsere speziellen Sprachkurse haben eine hohe Qualität. Sie finden von Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 14:15 Uhr statt. Wir vermitteln in 300 Unterrichtsstunden Grundkenntnisse der deutschen Sprache und wichtiges Wissen für ein Leben in Deutschland. Das Angebot gilt für Frauen und Männer. Der gesamte Kurs ist für kostenfrei.

Bei Interesse kontaktieren Sie bitte die
AGENTUR DER WIRTSCHAFT
Heinrich-Mann-Straße 11 18435 Stralsund
Telefon: +3831 27878925
E-Mail: mueller-tornow[at]adwi.de


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   Pressemitteilung

26.02.2019

Geplante Schulgesetzänderung für die inklusive Bildung schließt weiterhin Kinder aus – Widerspruch zu EU-Recht und zur UN Kinderrechtskonvention

 

Am Mittwoch berät der Bildungsausschuss des Landtages in einer Öffentlichen Anhörung den Entwurf einer Novelle zum Schulgesetz Mecklenburg-Vorpommern. Aus dem Flüchtlingsbereich sind keine Sachverständigen geladen, obwohl Geflüchtete von einer vorgesehenen Regelung explizit betroffen sind.

Das Schulgesetz MV soll die Inklusion ganz neu regeln und ist dennoch kein Gesetz für die „Schule für alle“, weil es systematisch Kinder ausschließt.

Der Flüchtlingsrat fordert, sollte die Regelung vom Plenum wie vorgeschlagen beschlossen werden, die Kontrolle, ob die Regelung mit höherwertigem Recht im Einklang steht oder ihm widerspricht. Normenkontrollklagen können neben Betroffenen und Behörden auch Fraktionen führen.

Zum Gegenstand selbst:

Es gibt im Entwurf eine Änderung, die die bestehenden Lücken zementiert und die unzureichende Lösung, die es in der Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) Stern Buchholz bei Schwerin gibt, in die EAE Nostorf Horst bei Boizenburg überträgt.


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ALLES KLAR?
DANN LOS!>> BEWIRB DICH ONLINE
 

 

Das START-Stipendium umfasst eine materielle und eine ideelle Förderung. Die materielle Förderung besteht aus einem jährlichen Bildungsgeld in Höhe von 1000 € und einer PC-Grundausstattung (Laptop, Drucker). Zur ideellen Förderung zählen Pflicht- und Wahlseminare. Hinzu kommen Exkursionen und Besuche von Kulturveranstaltungen, eine individuelle Beratung zur schulischen und persönlichen Entwicklung sowie zur Studien- und Berufsplanung.

Die Bewerber*innen müssen entweder selbst oder ihre Mutter bzw. ihr Vater nach Deutschland zugewandert sein. Sie müssen im nächsten Schuljahr die 9. oder 10. Klasse besuchen und noch mindestens drei weitere Jahre zur Schule gehen. Weiterhin sollten sie in Mecklenburg-Vorpommern wohnen und Interesse an ihrer persönlichen und schulischen Weiterentwicklung haben, hohe soziale Kompetenz aufweisen und Verantwortung für sich und andere übernehmen.

Die Landeskoordination hat die RAA Mecklenburg-Vorpommern übernommen. Seit 2006 vergibt die START-STIFTUNG jedes Jahr Schülerstipendien an Jugendliche mit Migrationserfahrung, die neugierig und offen sind für neue prägende Erfahrungen.

Mehr Infos auf www.start-stiftung.de oder www.facebook.de/STARTstiftung

Pressemitteilung

 29.08.2018

 Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet[1], hat nach unserer Auffassung jeder Mensch das Recht in eine Gesellschaft aufgenommen zu werden und zugleich die Verpflichtung sich in diese einzubringen.

 

Flüchtlingsrat spricht bei der öffentlichen Anhörung zur sozialen Integration von Migrantinnen und Migranten im Sozialausschuss des Landtages.

Integration ist eine Daueraufgabe und erst endgültig erreicht, wenn vollständig gleiche Rechte und Pflichten bestehen. Dabei ist sie von individuellen und strukturellen Faktoren abhängig, wie beispielsweise mitgebrachten Voraussetzungen oder aufenthaltsrechtlichen Sonderbehandlungen.

Folgende Fragen sind wesentlich:  War die Zuwanderung vorbereitet oder unvorbereitet? Handelt es sich um Arbeitsmigration, Familienzusammenführung oder Flucht? Wie ist die Unterbringung und grundlegende Versorgung? Einem zum Studium mit Visum zugewanderten Studenten müssen beispielsweise andere Angebote gemacht werden als einer Hals über Kopf geflüchteten Journalistin aus dem Iran. Auch ist der Ablauf der Integration schon deswegen individuell, weil Menschen unterschiedlich schnell lernen. Umso wichtiger ist, dass alle gleiche Rechte und Chancen erhalten.

Ein Beispiel aus der Stellungnahme ist der Umgang mit Kindern. Nicht für alle Kinder und Jugendlichen der nach Deutschland geflohenen Menschen gelten die gleichen Rechte wie für Deutsche. Derzeit werden Kinder im Schüleralter, die mit ihren Eltern in den Erstaufnahmeeinrichtungen Stern Buchholz bei Schwerin und Nostorf-Horst bei Boizenburg wohnen müssen, nicht nach Lehrplan und nicht durch ausgebildete Lehrer*innen beschult. Ehrenamtliche übernehmen dort dankenswerterweise eine Art „Schulersatz“. Hintergrund ist eine Rechtsauffassung des Landes, dass nur Kinder die „ihren gewöhnlichen Aufenthalt“ in Mecklenburg-Vorpommern haben, nach Schulgesetz der Schulpflicht unterliegen.

Aber unabhängig von der Schulpflicht kennt das Recht auch das Recht auf Bildung, wie es in der UN-Kinderrechtskonvention[2] verankert ist. Die BRD hat diese Konvention bereits 1992 ratifiziert und die zunächst erklärten Vorbehalte 2010 offiziell zurückgenommen. Damit gelten Kinderrechte für jedes Kind in Deutschland – unabhängig vom Aufenthaltsstatus und Wohnort.


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Flüchtlingsrat M-V fordert formale Bildung für alle Kinder von Geflüchteten in M-V.

Pressemitteilung

19.06.2018

Anlässlich des Internationalen Tags des Flüchtlings am 20. Juni fordert der Flüchtlingsrat M-V e.V. endlich der Kinderrechtskonvention genüge zu leisten und für alle Kinder in Mecklenburg-Vorpommern das Recht auf Bildung wie auch die Schulpflicht umzusetzen.

Derzeit werden Kinder im Schüleralter, die mit ihren Eltern in den Erstaufnahmeeinrichtungen Stern Buchholz bei Schwerin und Nostorf-Horst bei Boizenburg wohnen müssen, nicht nach Lehrplan und nicht durch ausgebildete Lehrer*innen beschult. Ehrenamtliche übernehmen dort dankenswerterweise eine Art „Schulersatz“. Hintergrund ist eine Rechtsauffassung des Landes, dass nur Kinder die „ihren gewöhnlichen Aufenthalt“ in Mecklenburg-Vorpommern haben nach Schulgesetz der Schulpflicht unterliegen.

Aber die BRD hat die UN-Kinderrechtskonvention bereits 1992 ratifiziert und die zunächst erklärten Vorbehalte 2010 offiziell zurückgenommen. Damit gelten Kinderrechte für jedes Kind in Deutschland – unabhängig vom Aufenthaltsstatus und Wohnort. Der Artikel 28 der UN-KRK lautet:

„Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes auf Bildung an; … „(Fortsetzung siehe unten)

„Da steht „das Recht des Kindes“ und nicht „des deutschen Kindes“ oder „des Kindes mit gewöhnlichem Aufenthalt“. Gerade Kindern, die ohnehin durch Krieg und Verfolgung oder durch zusammenbrechende Staaten bislang keinerlei Bildungschancen hatten, muss das Recht auf Bildung gewährt werden. Nachholende Bildung wird immer teurer – sei es deswegen, weil Lernen leichter fällt, je jünger ein Mensch ist,sei es weil selbst bei späterer Rückkehr in das Herkunftsland Bildung mitgenommen werden kann. Es kann nicht angehen, dass Kinder monate und sogar jahrelang nicht beschult werden.“ erklärt Ulrike Seemann-Katz, Vorsitzende des Flüchtlingsrates.

Aber selbst nach Umverteilung in die Kreise und kreisfreien Städte warten Kinder oft monatelang auf einen Platz in der Schule. „Gerade hatten wir wieder einen solchen Fall zweier Geschwister, die erst nach Intervention endlich zum neuen Schuljahr – nach über einem halben Jahr Wartezeit – eine Schule besuchen dürfen. Neuhinzuziehende deutsche Kinder warten niemals so lange“, so Seemann-Katz.

Der Weltflüchtlingstag ist ein von den Vereinten Nationen eingerichteter Aktionstag, der seit 2001 jährlich am 20. Juni stattfindet.


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Am 19.10.2018 startet ein berufsbegleitender Zertifikatskurs „Soziale Arbeit mit Geflüchteten – Möglichkeiten und Grenzen professionellen Handelns“ an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin.

Der berufsbegleitende Zertifikatskurs beinhaltet 9 Module und schließt voraussichtlich am 07.07.2019 ab. Am Ende wird das Hochschulzertifikat mit dem Titel „Fachkraft für Soziale Arbeit mit Geflüchteten“ vergeben. Der Zertifikatskurs läuft unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Nivedita Prasad.
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قم باستغلال فرصتك لتعيش في ألمانيا!

نحن سوف نساعدك في طريقك للإندماج الوظيفي والمجتمعي. إن دوراتنا المتخصصة للمبتدئين تتمتع بجودة عالية. فهي تقام دائماً لمدة 4 ساعات قبل الظهر أو بعد الظهر. خلال 300 ساعة دراسية تحصلون على المعلومات الأساسية للغة الألمانية ومعلومات هامة من أجل الحياة في ألمانيا. عرضنا هذا موجه إلى السيدات والرجال. سائر الدورة مجاناً لك. أول دورة ستبدأ في نوفمبر 2017.

 

 

Bild: Wilhelmine Wulff / pixelio.de

Die nächsten Erstorientierungskurse für Asylbewerber_innen und Geduldete mit unklarer Bleibeperspektive sollen für jeweils 10-15 Teilnehmende beginnen:

 

  • ab 01.11.2017 in Wismar und
  • ab 06. 11.2017 in Rostock

Diese Kurse sind BAMF-gefördert und ausschließlich für  die, die  ansonsten keinen Zugang zu regulären Sprachförderangeboten haben.
Inhalte beziehen sich nicht nur auf Sprachförderung sondern auch z.B. auf Informationen zum alltäglichen Leben, Gesundheit und Arbeitsmarkt.

Dank Ihrer/Eurer Unterstützung konnte am Montag ein Erstorientierungskurs in Schwerin mit 20 gemeldeten Teilnehmer*innen starten und

 

  • am 09. 10.2017 in Schwerin

möchten wir den zweiten Kurs starten. Dafür interessieren sich zurzeit 9 Teilnehmer. Entsprechend suchen wir noch weitere Interessent*innen für diesen Kurs.

Die Teilnahme ist immer kostenlos, allerdings können  Fahrtkosten zukünftig leider nicht gefördert werden.

Das bedeutet, dass wir so dicht wie möglich mit dem Raumangebot an die Teilnehmenden herangehen werden.

Auch zukünftig wird es weitere Kurse geben. Wir würden auch andere Orte in M-V berücksichtigen, wenn die erforderliche Zahl an Anmeldungen zusammenkommt. Wir freuen uns über Weitergabe der Informationen. Mehr Informationen hier.

Wir erbitten die Anmeldungen an die Projektleiterin Anna Frins (AdWi), Telefon 0385- 4773329 oder Email:  frins[at]adwi.de.