Demonstration

#HIERGEBLIEBEN – Gegen Abschiebung, Polizeiallmacht und Rassismus

In Bund und Ländern werden Gesetze und Maßnahmen vorangetrieben, die den Schutzanspruch von Geflüchteten und das Engagement der mit ihnen solidarischen Bürger*innen in Frage stellen.

Anlässlich der Frühjahrskonferenz der Innenminister des Bundes und der Länder, die unter schleswig-holsteinischem Vorsitz vom 12. bis zum 14.6.2019 in Kiel und Rendsburg stattfindet, fordern wir ein angstfreies Leben und Bleiberecht für alle Geflüchteten sowie das Ende der Kriminalisierungsversuche solidarischen Engagements von Bürger*innen!

Mehr Informationen: https://frsh.de/artikel/aufruf-zur-imk-demonstration-hiergeblieben-gegen-abschiebung-polizeiallmacht-und-rassismus/

Der Flüchtlingsrat M-V e.V. unterstützt wie viele andere Organisationen auch den Unterstützungsaufruf für die Großdemonstrationen am 19. Mai 2019:

Ein Europa für Alle

Deine Stimme gegen Nationalismus!

Sonntag, 19. Mai 2019, Großdemos in den Städten Europas

Die Europawahl am 26. Mai 2019 ist eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der Europäischen Union. Nationalisten und Rechtsextreme wollen mit ihr das Ende der EU einläuten und Nationalismus wieder groß schreiben. Ihr Ziel: Mit weit mehr Abgeordneten als bisher ins Europaparlament einzuziehen. Wir alle sind gefragt, den Vormarsch der Nationalisten zu verhindern!

Wir halten dagegen, wenn Menschenverachtung und Rassismus gesellschaftsfähig gemacht werden sollen. Wir appellieren an alle Bürger*innen Europas: Geht am 26. Mai wählen – tretet ein gegen Nationalismus und für ein demokratisches, friedliches und solidarisches Europa!

Gemeinsam sagen wir: Die EU muss sich ändern, wenn sie eine Zukunft haben will. Wir streiten für unsere Vision eines anderen Europas. Unser Europa der Zukunft verteidigt Humanität und Menschenrechte; steht für Demokratie, Vielfalt und Meinungsfreiheit; garantiert soziale Gerechtigkeit und treibt einen grundlegenden ökologischen Wandel und die Lösung der Klimakrise voran.

Sei mit dabei, wenn wir am 19. Mai europaweit mit zehntausenden Menschen gleichzeitig auf die Straße gehen! Für die Zukunft Europas, gegen Nationalismus!

 

Gemeinsam gegen den
Nazi-Aufmarsch

 

 

Der Flüchtlingsrat M-V e.V. unterstützt den Aufruf des Bündnisses „Wismar für alle“ und veröffentlicht deswegen hier die entsprechende Pressemitteilung des Bündnisses:

In Wismar versammeln sich am 1. Mai Bürgerinnen und Bürger, um für ein friedliches, solidarisches und menschenfreundliches Miteinander zu demonstrieren. Eingeladen dazu hat das Bündnis „Wismar für alle“ – ein Zusammenschluss von Zivilgesellschaft, Kirchgemeinden, Vereinen und Verbänden, Gewerkschaften sowie Parteien.

Auftakt für die stadtweiten Aktionen ist um 11 Uhr in der Heiligen-Geist-Kirche. Dort findet das inzwischen zweite politische Friedensgebet „Über Religionen hinaus“ statt – organisiert von Mitgliedern der evangelischen und katholischen Kirche sowie des
Islamischen Bundes und der Zivilgesellschaft.

Anschließend beginnt um 12 Uhr am Bahnhof eine Demonstration durch die Altstadt – über den Markt bis hin zum Alten Hafen. Dort soll gegen 14:30 Uhr vor dem Thormannspeicher die Abschlusskundgebung stattfinden.

Begleitend dazu feiert das Hausprojekt „Tikozigalpa“ bereits von 9 Uhr an ein Nachbarschaftsfest und das Filmbüro Wismar an der Bürgermeister-Haupt-Straße öffnet ab 12 Uhr seinen Garten für ein Friedensfest. Die evangelischen Kirchengemeinden laden am 1. Mai ab 12 Uhr ein zur Besichtigung der Kirchen in allen Stadtteilen.

Pressemitteilung

„Jeder hat das Recht, ein ruhiges Leben zu leben.“ sagt Waseem aus Schwerin, der mit 16 allein aus Syrien fliehen musste. Grenzbeamte schossen auf ihn, oder griffen ihn mit Tränengas an. Zu Fuß, mit dem Schlauchboot, schwimmend und versteckt im Kleinlaster… Immer war seine Hoffnung, sich „selbst in Sicherheit zu bringen und dann den Rest meiner Familie nachzuholen.“

Seine Geschichte macht deutlich: Jugendliche, die während der Aussetzung des Familiennachzugs zu Geflüchteten mit subsidiärem Schutz volljährig geworden sind, sind von der grausamen Gesetzgebung besonders hart betroffen.

Rund 50 Organisationen und Initiativen, darunter der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern e.V. haben den Aufruf zu Aktionstagen am 1.oder 2. Februar 2018 unterzeichnet.


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2. Februar 2019
13:00 Uhr
S-Bahnhof Friedrichstraße
Berlin

 

Gemeinsam für Familiennachzug und Grundrechte!
سويا. لم الشمل والحقوق الأساسية!
Together for family reunification and fundamental rights!
همه باهم برایِ حقِ پیوستنِ اعضایِ خانواده و حقوقِ بنیادین!
Ensemble pour la réunification familiale et les droits fondamentaux!

Mehr Information / Further information / مزيد من المعلومات

Die Demonstration beginnt am ‚Tränenpalast‘ neben dem S-Bahnhof Friedrichstraße. Dort war bis Ende 1989 ein Grenzbahnhof zwischen der DDR und der BRD. Viele Familien haben unter dieser Grenze gelitten. Wir gehen zum Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, am Brandenburger Tor und dem Bundestag vorbei zum Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Dort machen wir unsere Abschlusskundgebung.

The demonstration begins beside the ‚Tränenpalast‘ next to the S-Bahn station Friedrichstraße. There was until the end of 1989, a border station between the GDR and the FRG. Many families have suffered from this border. We will go to the Federal Ministry for Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth, pass the Brandenburg Gate and the Bundestag and go to the Federal Ministry of the Interior, for construction and homeland. There we will hold our final speeches.

تبدأ مظاهرنا بجانب „Tränenpalast“ بجوار محطة S-Bahn Friedrichstraße. كان هناك حتى نهاية عام 1989 ، وهي محطة حدودية بين جزأين من ألمانيا. عانت العديد من الأسر من هذه الحدود. سوف نذهب إلى الوزارة الاتحادية لشؤون الأسرة وكبار المواطنين والمرأة والشباب. تمريرة بوابة براندنبورغ والبوندستاج والذهاب إلى وزارة الداخلية الاتحادية ، للبناء والوطن. هناك سوف نعقد خطبنا النهائية.