Presse

In Afghanistan vergeht kaum ein Tag ohne Anschlag. Seit dem Abzug der NATO-Truppen sind die Taliban auf dem Vormarsch: über die Hälfte der Bezirke in Afghanistan steht schon unter Kontrolle der Taliban. Die dritte Welle der Covid-19-Pandemie verschärft die humanitäre Situation im Land zusätzlich. Die Lage am Hindukusch ist dramatisch und wird sich aller Voraussicht nach weiter verschlechtern.


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Schwerin, 09.08.2021

Pressemitteilung

 Neue Online-Workshops für Migrant*innen und Interessierte

Mittwoch, 18.08.2021-10:00 bis 11:30 Uhr (Auf Arabisch)

Donnerstag, 26.08.2021-10:00 bis 11:30 Uhr (Auf Deutsch)

 

Es ist ein großer Wunsch vieler Menschen mit Migrationshintergrund, eine Arbeit zu finden. Rechte und Pflichten für Arbeitnehmende stellen dabei oft eine große Herausforderung dar. Es gibt viele Fragen zum Arbeitsvertrag, zu den Arbeitsbedingungen, zu Kündigungsarten und zum Vorgehen in diesen Fällen. Geflüchtete sind häufig unsicher, ob ihre Rechte als Arbeitnehmer*innen eingehalten werden.

Zu all diesen Fragen führt das Projekt „Faire Integration“ des Flüchtlingsrates M-V e.V. im August zwei Online-Workshops mit dem Titel „Arbeitswelt in Deutschland“ durch.


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Zivilgesellschaftliches Bündnis fordert: AnkER-Zentren abschaffen

Drei Jahre nach Öffnung der ersten AnkER-Zentren fällt die Bilanz düster aus. Das Konzept ist gescheitert, die Asylverfahren wurden nicht beschleunigt, die Menschen sind oft isoliert, entrechtet und ausgegrenzt. Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis, darunter PRO ASYL und viele Landesflüchtlingsräte, Diakonie Deutschland, Deutscher Caritasverband, Paritätischer Gesamtverband, AWO Bundesverband und Amnesty International, fordern die Schließung der Zentren und faire Asylverfahren.


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Der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern e.V. ist eine landesweit tätige unabhängige Menschenrechtsorganisation und setzt sich für die Wahrung der Rechte von Geflüchteten ein.

Wir suchen zum 01.01.2022 eine:n

Projektmitarbeiter:in (w/m/d) im Projektverbund Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge – NAFplus

(20 oder 30 Wochenstunden)

 

Zu den Aufgaben gehören u. a.:

  • Schulung der Akteure am Arbeitsmarkt über die Rahmenbedingungen beim Zugang Geflüchteter zum Arbeitsmarkt
  • Beratung des Netzwerks und aller strategischen und operativen Partner
  • Mitarbeit in bundes- oder landesweiten Gremien
  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit des Flüchtlingsrats


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Gemeinsame Presseerklärung von PRO ASYL und den Landesflüchtlingsräten


23. Juni 2021


Am 25. Juni wird der Bundesrat über den Gesetzentwurf zum Ausländerzentralregister abstimmen. Die Bundesländer sollten ihn ablehnen. Denn die Sammelwut deutscher Behörden birgt Gefahren für Geflüchtete und ist datenschutzrechtlich höchst fragwürdig.

Erklärtes Ziel des „Gesetzes zur Weiterentwicklung des Ausländerzentralregisters“ ist es, die Datenbestände von Nichtdeutschen, insbesondere Geflüchteten, erheblich auszuweiten, zentral zu speichern und quasi auf Tastendruck Tausenden von Behörden zur Verfügung zu stellen. Die datenschutzbezogenen Grundrechte der Betroffenen werden dabei grob übergangen. In der Sachverständigenanhörung vor dem Innenausschuss des Deutschen Bundestags haben Expert*innen erhebliche Datenschutzbedenken geltend gemacht. Auch PRO ASYL hatte den Gesetzentwurf zum Ausländerzentralregister (AZR) ausführlich kritisiert.


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Pressemitteilung

Viele Menschen stehen vor der großen Herausforderung, sich zwischen Studium oder Berufsausbildung zu entscheiden.

In Deutschland gibt es verschiedene Wege eine berufliche Qualifizierung zu erhalten.
Neben dem Studium an der Hochschule oder der Universität, gibt es auch die Möglichkeit eine Ausbildung abzuschließen.
• Was ist eine Berufsausbildung?
• Welche Arten von Ausbildung gibt es?
• Was ist wichtig bei Abschluss des Ausbildungsvertrages?
• Wie viel verdiene ich während der Ausbildung? Und weitere Fragen stellen dabei oft eine große Herausforderung dar.

Zu all diesen Fragen führt das Projekt „Faire Integration“ des Flüchtlingsrates MV e.V. in Kooperation mit Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Volkshochschule Mecklenburgische Seenplatte einen Workshop durch.

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Volkshochschule Mecklenburgische Seenplatte und das Projekt Faire Integration des Flüchtlingsrates MV e.V. haben sich für einen Workshop zusammengetan.

Der Workshop findet am Montag 28.06.2021 16:30-18:00 Uhr unter den aktuellen Hygienerichtlinien statt und ist offen für alle Interessierten, richtet sich aber vornehmlich an Menschen mit Migrationshintergrund.

Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail möglich an:
•    Khaled Al Bitar, Faire Integration,  E-Mail: kb-iq@fluechtlingsrat-mv.de  oder
•    Karen Carmienke, Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte, E-Mail: karen.carmienke@lk-seenplatte.de

Referent:
Khaled Al Bitar (Projektleiter; Faire Integration)
Flüchtlingsrat MV e.V.
Postfach 110229 | 19002 Schwerin
Tel. 0385 – 581 57 90 | Fax 0385 – 5 81 57 91
Email: kb-iq@fluechtlingsrat-mv.de
www.fluechtlingsrat-mv.de

IQ Netzwerk Mecklenburg-Vorpommern
Faire Integration
Flüchtlingsrat M-V e.V.
Telefon: 0385 55575140

PRO ASYL, die Landesflüchtlingsräte und Jugendliche ohne Grenzen fordern anlässlich der Innenministerkonferenz ein bundesweites Abschiebungsmoratorium nach Afghanistan und Syrien. Des Weiteren dürfen die Innenminister*innen die Lage für anerkannte Flüchtlinge in Griechenland nicht weiter ignorieren.

Von Mittwoch bis Freitag treffen sich die Innenminister*innen ‑und senatoren zu ihrer Konferenz, diesmal im baden-württembergischen Rust.  PRO ASYL, die Landesflüchtlingsräte und Jugendliche ohne Grenzen warnen davor, dass innenpolitische Erwägungen zur Migration außenpolitische Tatsachen überlagern – konkret: Dass dem Ziel der Bundesregierung – „weniger Flüchtlinge“ – alles andere untergeordnet wird.

So droht etwa Afghanistan mit dem Abzug der NATO-Truppen erneut im Chaos zu versinken, hochrangige Sicherheitsexperten warnen vor bürgerkriegsähnlichen Zuständen und einem Sturm der Taliban auf Kabul. Doch von Deutschland aus werden nichtsdestotrotz weiterhin Menschen nach Afghanistan abgeschoben. Während dieser Tage die westlichen Truppen evakuiert und in Sicherheit gebracht werden, starten gleichzeitig Abschiebeflieger in das nach wie vor gefährlichste Land der Welt.


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Pressemitteilung,
03.06.2021

Die Projekte Regionales Fachkräftenetzwerk / Arbeitgeber-Hotline und Faire Integration geben am 17.06.2021 einen virtuellen Workshop mit dem Titel „Arbeitswelt in Deutschland: Mindeststandards im deutschen Arbeitsrecht.“ Die Veranstaltung bietet Interessierten einen Einstieg in das Thema Arbeitsmarkt. Denn es ist ein großer Wunsch vieler Menschen mit Migrationshintergrund, eine Arbeit zu finden. Nicht wenige interessieren sich dabei für eine selbstständige Tätigkeit. Rechte und Pflichten für Arbeitnehmende sowie für selbstständige Tätigkeiten stellen dabei oft eine große Herausforderung dar.

“Berufliche Teilhabe ist für viele Menschen eine Herausforderung, für Menschen mit Migrationshintergrund jedoch in besonderem Maße” sagt Carmen Tarrach, Leiterin des Projekts `Regionales Fachkräftenetzwerk / Arbeitgeber-Hotline`. “Wir haben erlebt, dass Migrant*innen zu wenig Hintergrundinformationen darüber vorliegen, was es bedeutet, sich in Deutschland selbstständig zu machen. Gewerbeanmeldung, Steuern, Krankenversicherung und Business Plan sowie ausreichend deutsche Sprachkenntnisse sind dabei wichtige Bausteine, die erst einmal geklärt sein sollten, bevor man Gewerberäume anmietet.”

Der digitale Workshop “Arbeitswelt in Deutschland: Selbstständigkeit und Mindeststandards im deutschen Arbeitsrecht” gibt einen Überblick über wichtige Bereiche für angehende Selbstständige. Zudem werden auch Standards im deutschen Arbeitsrecht für Angestellte wie z.B. Arbeitsverträge, Arbeitszeiten oder Kündigung behandelt. Die Veranstaltung findet virtuell via zoom am 17. Juni in der Zeit von 09:30 Uhr bis 11:30 Uhr statt und ist ein kostenloses Angebot des IQ Netzwerks MV.

“Wenn Menschen in Deutschland arbeiten wollen, dann gerne selbstständig” meint Khaled Al Bitar, Projektleiter des Projekts `Faire Integration`. “Ich weise in meinen Beratungen und Vorträgen gerne auf die Vorteile einer Angestellten-Tätigkeit hin. Es ist gerade für Menschen mit Migrationshintergrund wesentlich leichter, in einem Betrieb angestellt zu sein. Es gibt viele arbeitsrechtliche Bestimmungen zu Arbeitsverträgen, Urlaubsansprüchen und z.B. Rentenbeiträgen, die für viele erstmal neu sind. Daher ist es leichter, auf diesem Weg in den Arbeitsmarkt einzusteigen.”

Der Workshop ist offen für alle Interessierten, richtet sich aber vornehmlich an Menschen mit Migrationshintergrund, die eine berufliche Tätigkeit aufnehmen wollen.

Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail möglich an Carmen Tarrach: iq@fluechtlingsrat-mv.de

Die Veranstaltung findet simultan auf Deutsch und Arabisch statt.

Expert*innen:

Khaled Al Bitar (Projektleiter; Faire Integration)

Ute Neumann (Regionales Fachkräftenetzwerk/Arbeitgeber-Hotline)

Carmen Tarrach (Projektleiterin; Regionales Fachkräftenetzwerk/Arbeitgeber-Hotline)

عالم العمل في المانيا: المعايير الدنيا لقانون العمل في المانيا والعمل الحر.

ورشة عمل افتراضية للمهتمين و للاشخاص من خلفيات مهاجرة – بالعربية والالمانية

Arbeitswelt in Deutschland: Selbständigkeit und Mindeststandards im deutschen Arbeitsrecht

Online-Workshop für Interessierte und Migrant*innen – simultan Veranstaltung auf Deutsch und Arabisch

17. Juni 2021| 09:30 Uhr bis ca. 11:30 Uhr

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Gemeinsame Presseerklärung

25.5.2021

Bundesrat soll Inhaftierung von Kindern in Abschiebungsgefängnissen ausschließen

Flüchtlingsorganisationen unterstützen Schleswig-Holsteinische Gesetzesinitiative

Die Landesflüchtlingsräte, PRO ASYL und der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) begrüßen die Initiative Schleswig-Holsteins im Bundesrat, die Inhaftierung von minderjährigen Kindern und Jugendlichen – allein oder im Familienverbund – zwecks folgender Abschiebung grundsätzlich gesetzlich auszuschließen.


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