Kinder und Jugendliche

Der Bundesfachverband für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge hat eine Übersicht zu den neuen rechtlichen Regelung für UMF/UMA (Stand Dezember 2015) erarbeitet.

Eine WG für junge Flüchtlinge

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat als erster kommunaler Träger im Nordosten einen Campus für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge eingerichtet. Dazu wurden in zwei Gebäuden an einer Berufsschule drei Wohngruppen mit 30 Plätzen geschaffen, sagte Landrat Heiko Kärger (CDU) gestern in Neubrandenburg. (SVZ, 19.1.16)
Der ganze Artikel dazu ist zu finden unter http://www.svz.de/mv-uebersicht/eine-wg-fuer-junge-fluechtlinge-id12490236.html

Schwerin/Parchim – Der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern lobt die vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern ab dem 7. September 2015 an zwei Standorten im Landkreis Ludwigslust-Parchim geplante Beschulung von berufschulpflichtigen Migranten. Dafür verdiene der Landkreis ein großes Lob, kommentierte die Vorsitzende des Landesflüchtlingsrates, Ulrike Seemann-Katz, die Ankündigung vom Freitag. Dieses Beispiel sollte landesweit gleichsam „(Berufs)Schule“ machen. Denn damit hätten jetzt minderjährige Jugendlich endlich die Chance, ihrer Schulpflicht zu genügen und sich durch Bildung Zukunftschancen zu sichern.
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jog-logo1Die neue Bildungskampagne von Jugendliche ohne Grenzen (JoG) unter dem Titel „BILDUNG [S] LOS! Grenzenlos Bedingungslos auch für Flüchtlinge!“ ist gestartet. Die jungen Flüchtlinge fordern anlässlich der Kultusministerkonferenz (KMK) ein gleiches Recht auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe.
Der Flüchtlingsrat MV e.V. ist einer der Unterstützer dieses Kampagne.
Die Pressemitteilung vom 9. März 2012 finden Sie hier: Kampagnenstart
Mehr zur Kampagne hier: BILDUNGS (S) LOS

In einem zweiseitigen Artikel der sonntaz vom 11./12. Feb. 2012 schildert Emilia Swechowski das Schicksal der achtjährigen Mariam, die in der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Parchim lebt. Seit ihrer Geburt hat sie mit ihrer Mutter nie woanders gelebt als in Flüchtlingsheimen. Warum darf Mariam Blal nicht in eine Wohnung ziehen?
Der ganze Artikel dankenswerter Weise von der Autorin zur Verfügung gestellt: Das Wartezimmer

Als Reaktion auf den Artikel in der sonntaz will die Landesregierung Mariam und Ihrer Mutter nun eine Wohnung organisieren: Eine Wohnung für Mariam

Im gemeinsamen Sonderheft der Flüchtlingsräte „AusgeLAGERt – Zur Unterbringung von Flüchtlingen in Deutschland“ (März 2011) wird die z.T. unmenschliche Unterbringungssituation von Asylsuchenden in Deutschland kritisiert: Human Place 1.11

Kampagne: Kinderrechte kennen keine Herkunft
Die Bunderegierung verweigert 40.000 Flüchtlingskindern ein Leben in Würde. Schauen Sie sich das Video zur Kampagne an und unterzeichnen Sie den Appell gegen die Diskriminierung von Flüchtlingskindern: Kinderrechte

Bildungspaket für Asylbewerberkinder

Ob ein unter das Asylbewerberleistungsgesetz fallendes Kind Geld für Schulhefte usw. erhält, hängt derzeit davon ab, in welchem Bundesland und welchem Landkreis es lebt. Georg Classen vom Flüchtlingsrat Berlin bringt etwas Licht ins Dunkel: Bildungspaket

Die Bleiberechtsregelung für gut integrierte Jugendliche ist seit 1. Juli 2011 in Kraft. Junge Menschen (Mindestalter: 15, Höchstalter: 20), die bisher nur mit einer aufenthaltsrechtlichen Duldung in Mecklenburg-Vorpommern leben, können unter bestimmten Voraussetzungen eine Aufenthaltserlaubnis (nach § 25a AufenthG) erhalten.
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  • Neue Bleiberechtsregelung für gut integrierte Jugendliche und Heranwachsende
  • Gelungene Integration ja – Bleiberecht nein
    Ein Afghane auf dem Weg zum Abitur – Zukunft ungewiss
  • Erwerbsarbeit aus psychologischer Sicht – Arbeitsverbote entziehen Flüchtlingen Ressource zum Umgang mit Belastungen
  • Ansichten der Parteien zur zukünftigen Flüchtlingspolitik in MV

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Flüchtlingskinder: Kein Bildungspaket und 50 Prozent weniger Sozialhilfe als Hartz-IV-Kinder

Der gestern veröffentlichte Gesetzentwurf zu den Hartz-IV-Regelsätzen sieht für Kinder unverändert 215 – 287 €/Monat vor. Zudem erhalten Schulkinder ab 2011 Sachleistungen zur Deckung ihres Bildungsbedarfs. All dies gilt jedoch nicht für Kinder, die unter das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) fallen.
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