Protest

Pressemitteilung der Landesflüchtlingsräte und Pro Asyl vom 24. Aug. 2012 hier als PDF: Flüchtlinge schützen – Rassismus bekämpfen

Zwei Mitglieder des Flüchtlingsrates Brandenburg wurden vom Amtsgericht Potsdam wegen übler Nachrede zu Geldstrafen verurteilt. Sie hatten im März 2010 den jährlich vom Flüchtlingsrat verliehenen Negativpreis “Denkzettel für strukturellen und systemimmanenten Rassismus” an das Rechtsamt der Stadt Brandenburg verliehen und dabei eine Beamtin des Rechtsamts namentlich benannt. Deren Vorgehen gegen den afrikanischen Flüchtling C. war selbst vom Verwaltungsgericht Potsdam 2010 gerügt worden. Sie hatte dem Flüchtling unterstellt seine Gehörlosigkeit nur vorzutäuschen und dabei u.a. fachärztliche Bescheinigungen ignoriert.
Die ganze Geschichte hier: Verurteilung im Denkzettelprozess

Presseerklärung 02.02.2012

Dezentral unterbringen, umverteilen und Jürgenstorf schließen

Zur heutigen Behandlung des Antrages der Linken „Schließung der Gemeinschaftsunterkunft Jürgenstorf“ im Plenum des Landtages erklärt der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern:
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Die Flüchtlingsräte Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg haben die Landesregierung in Schwerin erneut aufgefordert, das umstrittene Flüchtlingslager in Nosdorf-Horst bei Boizenburg zu schließen.Die komplette Meldung von NDR Radio MV vom 16. Jan. 2012 hier: Schließung Nostorf-Horst

„Wir sind alle Menschen und haben alle Menschenrechte!“ – 350 Menschen demonstrierten in Horst/Boizenburg gegen Ausgrenzung und Lagerunterbringung. Die Pressemitteilung von 15. Jan. 2012 der „Kampagne Stop It! – Rassismus bekämpfen, alle Lager abschaffen!“ finden Sie hier: PM Horst/Boizenburg

Der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern e.V. hat wiederholt seine Kritik an der gemeinschaftlichen Unter­bringung von Flüchtlingen geäußert und die dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in unserem Bundesland gefordert. Daher begrüßen wir den offenen Brief der Flüchtlinge in Jürgenstorf, in dem sie auf die dortigen Wohnverhältnisse aufmerksam machen … Stellungnahme Flüchtlingsrat GU Jürgenstorf

Das Psychosoziale Zentrum für Migranten in Vorpommern (PSZ) unterbreitet seit 7 Jahren ein regelmäßiges
wöchentliches Beratungsangebot für Flüchtlinge mit psychischen Problemen in der Gemeinschaftsunterkunft Jürgenstorf. Auf der Grundlage der Erfahrungen dieser Arbeit begrüßt das PSZ uneingeschränkt die Aktivitäten der Heimbewohner_innen und deren Engagement im Einsatz für die Verbesserung der eigenen Wohn- und Lebenssituation … Stellungnahme PSZ GU Jürgenstorf

Jürgenstorf, 23. Sept. 2011 In einem heute veröffentlichten offenen Brief fordern Bewohner_innen der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber_innen in Jürgenstorf (5 km südlich von Stavenhagen, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) die Schließung dieses Heimes. Der Brief hier zum Nachlesen: Offener Brief GU Jürgenstorf (65 kb)

17.08.2011, dpa-Meldung

SCHWERIN – Die von der Abschiebung bedrohte armenische Familie aus Kühlungsborn darf vorerst doch bleiben. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat den zuständigen Landrat angewiesen, der vierköpfigen Familie den Aufenthalt weiterhin zu gestatten. Die Familie, zu der zwei schulpflichtige Kinder gehören,
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