Aktuell

Bei der Integration gibt es strukturelle und individuelle Chancen und Hürden. Geflüchtete Frauen sehen sich oft einer zweifachen Diskriminierung gegenübergestellt: Sexismus und Rassismus beeinflussen das Bemühen um Akzeptanz, Anerkennung, Selbstorganisation negativ.

Was bringen Frauen mit und wie können wir unterstützend wirken? Warum fürchten wir uns vor dem Trauma von Frauen mit Fluchterfahrung und wie begegnen wir diesem Trauma?

Wie können wir unterstützend wirken bei Gewalterfahrung? Wie können wir individuell begleiten? Welche Unterstützungsstrukturen gibt es?

Wir laden zu diesen Fragen zu einem Seminar „Frauen & Flucht“ ein:

 

31.05.2018
10:00 – 16:00 Uhr
Friedrich Ebert Stiftung,
Landesbüro M-V
Arsenalstraße 8
19055 Schwerin

 

Das Seminar richtet sich an Menschen, die in ihrer haupt- oder ehrenamtlichen Arbeit betreuen, beraten oder begleiten, an Mitarbeitende von Behörden, an Menschen, die politisch tätig sind, sowie an alle Interessierten. Nähere Informationen zu Inhalt, Ablauf und Ort finden sich im Flyer.

Wir würden uns sehr über Euer/Ihr Kommen freuen und bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 07.05.2018 an hp[at]fluechtlingsrat-mv.de.

 

Das neue Heft des Flüchtlingsrat M-V e.V.  behandelt dieses Mal das Schwerpunktthema „Frauen und Flucht“.

Aus dem Inhalt:

  • Im Heimatland, auf der Flucht und angekommen?
  • Projekte für geflüchtete Frauen in M-V
  • Recht auf Schutz und Respekt für Geflüchtete
  • Positionen des Flüchtlingsrat

u.v.a.m.

Human Places 1_18-3

Zum Download Bild oder Link anklicken.

 

Der Flüchtlingsrat schreibt kurzfristig eine Projektstelle zum 01.06.2018 oder später aus:

1 Mitarbeiter*in (20 Stunden)
mit administrativen Aufgaben

im Rahmen des Beratungsangebotes „Faire Integration für Geflüchtete“ im IQ-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern.

Zu den Aufgaben des Projekts zählen einerseits die Unterstützung bei der Klärung individueller Fragen zu ausstehendem Lohn, nicht gewährten Arbeitsrechten usw., andererseits sollen allgemeine Informationsangebote zu den Mindeststandards auf dem Arbeitsmarkt und zum deutschen Arbeitsrecht, zu Beratungsstrukturen in Deutschland, zu Qualifizierungs- und Integrationswegen, auch berufsbegleitend aufgebaut werden.

Konkret sollen Schulungsangebote und Informationsbereitstellung für private Arbeitgeber und KmU angeboten werden. Die Bedarfe hierfür sollen für das Bundesland und für weitere Förderperioden erhoben werden.

Ihre Aufgaben:

  • Finanzielle Abwicklung des Projektes
  • Organisatorische Abwicklung Projektes
  • Recherchen zum Thema Arbeitsmarkt
  • Vertretung der Projektleitung
  • Verweisberatung

Wir erwarten:

  • EDV- und Internetkenntnisse
  • Möglichst Fremdsprachenkenntnisse in einer der relevanten Fremdsprachen der Zielgruppe.
  • Hohe Kommunikationsfähigkeit, besonders mit Menschen nicht-deutscher Muttersprache
  • Bereitschaft zu landesweiten Fahrten
  • Identifikation mit den Zielen des Flüchtlingsrates MV e.V.

Wir bieten:

  • Mitarbeit in einem kleinen, engagierten Team
  • Regelmäßige Fortbildungen
  • Entlohnung in Anlehnung an TVöD

Die Stelle ist zunächst befristet bis zum 31.12.2018. Wir bemühen uns um Verlängerung.

Wir erbitten Bewerbungen ausschließlich per Email an jb-iq[at]fluechtlingsrat-mv.de bis zum 23.05.2018.

Bei der Integration gibt es strukturelle und individuelle Chancen und Hürden. Geflüchtete Frauen sehen sich oft einer zweifachen Diskriminierung gegenübergestellt: Sexismus und Rassismus beeinflussen das Bemühen um Akzeptanz, Anerkennung, Selbstorganisation negativ.

Was bringen Frauen mit und wie können wir unterstützend wirken? Warum fürchten wir uns vor dem Trauma von Frauen mit Fluchterfahrung und wie begegnen wir diesem Trauma?

Wie können wir unterstützend wirken bei Gewalterfahrung? Wie können wir individuell begleiten? Welche Unterstützungsstrukturen gibt es?

Wir laden zu diesen Fragen zu einem Seminar „Frauen & Flucht“ ein:

 

Ort: St. Spiritus,
Lange Str. 49/51
17489 Greifswald.
 
Datum:

Uhrzeit:

14.05.2018

10:00 Uhr – 16:00 Uhr

Das Seminar richtet sich an Menschen, die in ihrer haupt- oder ehrenamtlichen Arbeit betreuen, beraten oder begleiten, an Mitarbeitende von Behörden, an Menschen, die politisch tätig sind, sowie an alle Interessierten. Nähere Informationen zu Inhalt, Ablauf und Ort finden sich im Flyer.

Hinweis: Ein Seminar gleichen Inhalts wird auch für den 31.05.2018 in Schwerin angeboten werden. Die Einladung wird in den nächsten Tagen folgen.

Wir würden uns sehr über Euer/Ihr Kommen freuen und bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 07.05.2018 an hp[at]fluechtlingsrat-mv.de.

Pressemitteilung

23.04.2018

Nach dem jüngsten opferreichen Bombenanschlag in Kabul:

Flüchtlingsrat fordert Stornierung des für den 24. April geplanten Afghanistan-Abschiebungsflugs und appelliert an Bundespolizeibeamte, sich nicht an Abschiebungsflügen zu beteiligen

Am Wochenende kam es erneut zu einem brutalen Bombenanschlag – vermutlich des IS – in der afghanischen Hauptstadt Kabul. Medien berichten von zur Stunde mindestens 57 Toten und über hundert Verletzten. Es traf sie, als sie vor einer staatlichen Dokumentenausgabestelle auf die von ihnen beantragten Personalpapiere warteten, die ihnen die Teilnahme an den für Oktober geplanten Parlamentswahlen hätten erlauben sollen.

Der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern fordert Bund und Länder auf, den für morgen ab Düsseldorf geplanten Afghanistan-Abschiebungsflug umgehend zu stornieren. »Es ist an Absurdität nicht zu überbieten, wenn auf Anschläge Abschiebungen folgen.« so Ulrike Seemann-Katz, Vorsitzende des Flüchtlingsrates Mecklenburg-Vorpommern.

Der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern legt Bund, Ländern und Gerichten dringend das neue über 400 Seiten lange  Gutachten der Ethnologin Friederike Stahlmann ans Herz, das sie am 28.03.2018 dem Verwaltungsgericht Wiesbaden vorgelegt hat, und das gründlich mit Zweifeln über die landesweit herrschende Gewalt aufräumt und die für Abgeschobene bestehenden Rückkehrgefährdungen in Afghanistan erläutert.

Deutsches Rotes Kreuz – Restoring Family Links und Flüchtlingsrat M-V e.V. informieren über Fluchtursachen, Flüchtlingslager in der Welt und das Menschenrecht auf Asyl.

 

Dienstag, 8. Mai

10:00 – 16:00 Uhr

An der Marienkirche
17033 Neubrandenburg

 

Der DRK Kreisverband Neubrandenburg nimmt den diesjährigen Weltrotkreuztag zum Anlass, über die Arbeit des Suchdienstes zu informieren. Noch nie waren auf der Welt so viele Menschen entwurzelt. Nach letzten Einschätzungen des UNO-Flüchtlingshilfswerks sind mehr als 65 Millionen Menschen auf der Flucht, im Schnitt einer von 113 weltweit. Auch in diesem Jahr ist kein Ende der weltweiten „Flüchtlingskrise“ in Sicht. Viele Familien werden auf der Flucht getrennt: Frauen von ihren Ehemännern, Väter von ihren Kindern, Brüder von ihren Schwestern, Kinder von ihren Eltern. Unter dem Motto „Suchen – verbinden – vereinen“ ist es die Aufgabe des DRK-Suchdienstes, Angehörige zu finden, sie wieder miteinander in Kontakt zu bringen und Familien zu vereinen.

Wie das funktioniert?


weiter lesen…

Vorbereitung von Widerrufsverfahren? – BAMF lädt im schriftlichen Verfahren Anerkannte zum Gespräch

Aktuell erhalten anerkannte syrische Flüchtlinge Einladungen zu einem ‚Gespräch‘ in der Außenstelle des BAMF. Die Schreiben enthalten den Hinweis, die Teilnahme sei freiwillig. Die Diakonie im Rheinland hat Rechtsberaterinnen um eine rechtliche Einschätzung gebeten. Die Empfehlung lautet ganz eindeutig, dass Betroffene dieser Einladung nicht folgen sollten.

Zu befürchten ist, dass solch ein Gespräch bzw. dessen Ergebnis zum Anlass genommen wird, um ein Widerrufsverfahren einzuleiten

Wenn das BAMF ein Widerrufsverfahren einleiten will, dann soll es das auf dem gesetzlich vorgesehenen Wege tun. Ganz ohne Anhaltspunkte, dass sich etwas geändert hat, kann es das jedoch nicht.

Wann und wozu werden Widerrufsverfahren eingeleitet?
Anerkannte Flüchtlinge (Asylberechtigte) und Flüchtlinge, die Abschiebungsschutz erhalten haben, müssen immer damit rechnen, dass Ihnen dieser Schutz wieder aberkannt wird, wenn die Bedrohungslage sich geändert hat.


weiter lesen…

Das Europäische Unterstützungsbüro für Asylfragen (European Asylum Support Office, EASO) veröffentlichte im Dezember 2017 einen Bericht mit ausführlichen Informationen zur Situation in allen Provinzen Afghanistans.
Der Bericht ist vor allem für Rechtsanwält*innen und Berater*innen interessant, die mit Einzelfällen betraut sind, da er unter anderem Sicherheitsvorfälle in den einzelnen Regionen auflistet und einordnet. Neben Kriegsvorfällen beleuchtet der Bericht auch die allgemeine Lage der Bevölkerung und nennt konkrete Zahlen zur Gesundheitsversorgung, Bildungszugang, Ernährungsunsicherheit, etc.
Der Bericht findet sich hier zum Download.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 12. – 25. März 2018 sind an den meisten Orten zu Ende gegangen.

Für das großartige Engagement bedankt sich die Stiftung gegen Rassismus herzlich. Diesem Dank schließt sich der Flüchtlingsrat M-V an. Immerhin hat es in M-V auch acht Veranstaltungen gegeben. Das ist schon etwas mehr als bislang üblich.

 


weiter lesen…

Einladung

 Aktueller Austausch zum Thema „Dublin-Abschiebungen“

 

Freitag, 22.06.2018

Schwerin, Diakonisches Werk MV e.V., Körnerstraße 7

14:00-17:30 Uhr

 

Diese gemeinsame Veranstaltung vom Diakonischen Werk M-V e.V. und Flüchtlingsrat M-V e.V. richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche, die Menschen im Asylverfahren unterstützen.

Nach einem Vortrag zur aktuellen Lage auf der Balkan-Route, den Umgang der dortigen Länder mit Asylsuchenden und vor allem „Dublin-Rückkehr*innen“ sowie einem Überblick über die Situation in Italien werden wir in einen gemeinsamen informellen Austausch übergehen. Denn Hauptamtliche im Beratungskontext, aber auch Ehrenamtliche, die Asylsuchende unterstützen, erleben  immer wieder unvermeidbare Abschiebungen im Dublin-Kontext in die jeweilig zuständigen Staaten. Um besser einschätzen zu können, wie die Aufnahmesituation in den europäischen Ländern vor Ort tatsächlich aussieht, ist es wichtig, voneinander zu profitieren. Wer hat also Erfahrung mit welchen Kontakten von Hilfsorganisationen, NGOs und Wohlfahrtsverbänden  in anderen europäischen Staaten?  Wo haben Personen von einer vorherigen Kontaktaufnahme und einem Empfang profitiert, wo kam überhaupt keine Rückmeldung?

 

Programmablauf

14:00   Begrüßungskaffee/ Grußwort

14:15   Aktuelles Geschehen auf der Balkanroute

Wer kommt wo an? Welche Probleme bestehen an welchen Grenzen? Wie ist der Umgang mit Dublin-Rückkehrer*innen –  Mathias Fiedler, bordermonitoring.eu

15:15   Pause

15:30   Situation Geflüchteter in Italien – Asylverfahren, Unterbringung, Sozialleistungen, Integration – Ulrike Seemann-Katz, Flüchtlingsrat M-V e.V.

16:00 Austausch zu Kontakten ins „Dublin-Ausland“

17:30 Ende der Veranstaltung

 

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Anmeldungen bis zum 11.06.2018 bitte an: jabri[at]diakonie-mv.de