Dieses Heft haben wir dem Themenkreis „Rassismus und Ausgrenzung“ gewidmet, um darauf aufmerksam zu machen, womit wir derzeit verstärkt zu kämpfen haben und wie vielfältig sich das Thema äußern kann.

Jacob Bobzin beschäftigt sich mit den Ausschreitungen in Chemnitz und Köthen und der Frage, ob rechtes Gedankengut ein ostdeutsches Phänomen ist, Tina Borgwarth hat sich ein Kopftuch aufgesetzt, René Fuhrwerk betrachtet institutionellen Rassismus. Alles in allem ist uns hoffentlich auch in Euren/Ihren Augen eine bunte Zusammenstellung zu einem recht schwarz-weißen Thema gelungen.

Wie in jedem Heft gibt es die Serviceseiten mit Lese- oder Terminhinweisen.

Beispielsweise kann man in der Mitte eine im Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge entstandene Arbeitshilfe heraustrennen. Die Tabelle enthält die gängigsten Aufenthaltstitel, über die Geflüchtete verfügen können und eine Übersicht, mit welchem Titel wer welche Förderung und Sozialleistung erhält. Sie ersetzt keine Beratung ist aber eine erste Orientierung und eine Merkhilfe für Beratungsstellen.

Last, but not least gibt es wie immer die Bitte um Spenden, die in diesem Jahr besonders nachdrücklich ausfällt, weil die Zunahme fremdenfeindlicher Einstellungen auch zu einem Spendenrückgang bei Flüchtlingsorganisationen geführt hat. Aber gerade jetzt werden wir verstärkt um Hilfe gebeten: bei Aufwandsentschädigungen für Ehrenamtliche, um Fahrkostenerstattung für Geflüchtete, bei der Förderung der Übersetzung von Dokumenten, für die Finanzierung von Bluttests, um Verwandtschaft nachweisen zu können, und für vieles andere mehr. Unsere letzte Seite gibt dazu einen kleinen Ausschnitt wieder.

Wir wünschen angeregte Lektüre!

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