In freundlicher Kooperation mit dem Landkreis Seenplatte bieten wir das nebenstehende Online-Seminar:

Das deutsche Arbeitsrecht ist durch eine Vielzahl einzelner Gesetze und rechtlicher Vorschriften geregelt. „Andere Länder, andere Sitten“ – das gilt auch für das Arbeitsleben und Geld verdienen in Deutschland.

Die Teilnehmer*innen bekommen einen Überblick über ihre Rechte und Pflichten als Arbeitnehmer*innen in einem Arbeitsverhältnis. Themen sind unter anderem Zeitarbeit, Kündigung, Urlaubsansprüche und weitere.

Referent: Jacob Bobzin, IQ-Projekt „Faire Integration“

Anmeldung bei: Karen Carmienke
Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte
Landkreis MSE, Tel. 0395 57087 5371
E-Mail: karen.carmienke[at]lk-seenplatte.de

Bis 15. März 2021 bewerben: „START-Stipendium für Jugendliche mit Migrationserfahrung“ Es ist wieder soweit. START vergibt auch in diesem Jahr Stipendien an Jugendliche, die Zukunft aktiv mitgestalten möchten. Du bist neugierig, aufgeschlossen und hast Lust etwas in unserer Gesellschaft zu bewegen? Dann bewirb dich jetzt für ein START-Stipendium und setze gemeinsam mit anderen Jugendlichen aus ganz Deutschland deine eigenen Ideen um! Mehr bei der START-Stiftung

Am 19.02. veröffentlichte die Schweriner Volkszeitung auf Seite 3 folgenden Artikel:

Ulrike Seemann-Katz im Gespräch über gut integrierte Ukrainer, Abschiebung in Corona-Zeiten und sture Ausländerbehörde

 

„… Ausländerrecht [ist] selbst ein rassistisches Konstrukt, das die Menschen in „Wir und die anderen“ einteilt, unterschiedlichen Status und in der Folge unterschiedliche soziale Rechte erteilt, unter polizeilichen Gesichtspunkten immer wieder den Missbrauch unterstellt.

Das ist historisch gewachsen. Ausländerrecht ist kein Sozialrecht, sondern Polizeirecht und kann deswegen nach Auffassung vieler Behördenmitarbeiter nicht der Integration dienen. Das ist ein Konstruktionsfehler.“

Download des  gesamten Artikels

Wir sagen ihre Namen

Am 19. Februar 2021 jährt sich zum ersten Mal der furchtbare Anschlag von Hanau.

Wir trauern und erinnern uns an Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin.

Wir werden Sie nicht vergessen. Wir sagen ihren Namen, damit wir sie nicht vergessen.

20.01.2021

Auf Initiative der Balkanbrücke, Seebrücke und PRO ASYL fordert ein Bündnis aus rund 140  zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen, darunter der Flüchtlingsrat M-V e.V.,  die sofortige Evakuierung und Aufnahme der Schutzsuchenden in Bosnien-Herzegowina. Die Bundesregierung darf der humanitären Krise vor den Toren der EU nicht länger tatenlos zusehen.

Noch immer harren ca. 3.000 Menschen auf der Flucht ungeschützt vor dem bosnischen Winter ohne winterfeste Unterbringung aus. Ihnen droht der Kältetod. Die EU hat sich bislang mit Geld für die »Hilfe vor Ort« aus der Verantwortung für die Geflüchteten freizukaufen versucht. Aber in Bosnien wird es keine menschenwürdige Lösung für die Schutzsuchenden geben. Es müssen jetzt schnelle und unbürokratische Evakuierungs- und Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden.


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