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Am Freitag, dem 16. März 2012 um 17 Uhr wurden im Foyer der Beruflichen Schule Neustrelitz, Hittenkofer-Str. 28 unter dem Motto „Demokratie informiert – Thema Asyl“ sachbezogene Informationen zur Aufklärung der Bevölkerung über das Thema Asyl in Deutschland und die tatsächliche Situation in Neustrelitz gegeben.

In Neustrelitz wurden in den vergangenen Wochen Flugblätter der NPD mit rechtsextremen und unwahren Inhalten zur Thematik Asyl und Asylbewerberheim verteilt. Die NPD plante darüber hinaus unter dem Motto „Kein Asylheim in Neustrelitz“ ganztägige Aktionen in der Stadt.

Mehr Infos in der Einladung von Netzwerk für Demokratie und Toleranz, Netzwerk Anstoß – Soziale Nachhaltigkeit in Neustrelitz und Kunsthaus Neustrelitz e. V.: Demokratie informiert

Der Nordkurier kündigte die Veranstaltung an (Nordkurier 14.3.12) und berichtete anschließend darüber (Nordkurier 17.3.12).

In einem zweiseitigen Artikel der sonntaz vom 11./12. Feb. 2012 schildert Emilia Swechowski das Schicksal der achtjährigen Mariam, die in der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Parchim lebt. Seit ihrer Geburt hat sie mit ihrer Mutter nie woanders gelebt als in Flüchtlingsheimen. Warum darf Mariam Blal nicht in eine Wohnung ziehen?
Der ganze Artikel dankenswerter Weise von der Autorin zur Verfügung gestellt: Das Wartezimmer

Als Reaktion auf den Artikel in der sonntaz will die Landesregierung Mariam und Ihrer Mutter nun eine Wohnung organisieren: Eine Wohnung für Mariam

Im gemeinsamen Sonderheft der Flüchtlingsräte „AusgeLAGERt – Zur Unterbringung von Flüchtlingen in Deutschland“ (März 2011) wird die z.T. unmenschliche Unterbringungssituation von Asylsuchenden in Deutschland kritisiert: Human Place 1.11

Presseerklärung #2 02.02.2012

Flüchtlingsrat begrüßt Ankündigung der Schließung der Gemeinschaftsunterkunft

Dazu erklärt Ulrike Seemann-Katz, Vorsitzende des Flüchtlingsrates:

„Wir freuen uns, dass Innenminister Caffier die Schließung des letzten außerhalb einer Stadt gelegenen Asylberwerberheimes in Mecklenburg-Vorpommern zum 30. 06. 2013 angekündigt hat.
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Presseerklärung 02.02.2012

Dezentral unterbringen, umverteilen und Jürgenstorf schließen

Zur heutigen Behandlung des Antrages der Linken „Schließung der Gemeinschaftsunterkunft Jürgenstorf“ im Plenum des Landtages erklärt der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern:
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gu_juergenstorf_webSchwerin, 8. Dezember 2011 Heute veröffentlichte der Flüchtlingsrat MV e.V. einen Offenen Brief an den Innenminister Herrn Lorenz Caffier und den Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte Herrn Heiko Kärger in dem viele Vereine und Initiativen die schnellstmögliche Schließung der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Jürgenstorf bei Stavenhagen fordern.
Darunter sind u.a. das Kreisdiakonische Werk Greifswald/Ostvorpommern, MIGRANET MV e.V. – Netzwerk der Migrantenorganisationen in Mecklenburg-Vorpommern, Hinrich Kuessner, Landtagspräsident a.D. und die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin Region Vorpommern.

Dieser Brief wurde am 7. Dezember 2011 dem Innenminister und dem Landrat zugestellt und ist hier nachzulesen: Offener Brief Schließung GU Jürgenstorf

Auf der 4. Sitzung des Landtages von MV wurde am 17. Nov. 2011 der Antrag der Linken zur „Dezentralen Unterbringung von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern“ debattiert. Den Antrag finden Sie hier: Antrag Unterbringung.
Nach intensiver und zum Teil mit Tumulten durchzogener Debatte wurde der Antrag als auch die Bitte um Weiterbehandlung im Innenausschuss mit Stimmen der SPD, CDU und NPD abgelehnt. Die Äußerungen der NPD in der Debatte ermöglichen einen Blick auf die wahre Gesinnung dieser Abgeordneten.
Der Wortlaut der Debatte ist im Auszug aus dem Plenarprotokoll nachzulesen: TOP 29 Dezentrale Unterbringung

Der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern e.V. hat wiederholt seine Kritik an der gemeinschaftlichen Unter­bringung von Flüchtlingen geäußert und die dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in unserem Bundesland gefordert. Daher begrüßen wir den offenen Brief der Flüchtlinge in Jürgenstorf, in dem sie auf die dortigen Wohnverhältnisse aufmerksam machen … Stellungnahme Flüchtlingsrat GU Jürgenstorf

Das Psychosoziale Zentrum für Migranten in Vorpommern (PSZ) unterbreitet seit 7 Jahren ein regelmäßiges
wöchentliches Beratungsangebot für Flüchtlinge mit psychischen Problemen in der Gemeinschaftsunterkunft Jürgenstorf. Auf der Grundlage der Erfahrungen dieser Arbeit begrüßt das PSZ uneingeschränkt die Aktivitäten der Heimbewohner_innen und deren Engagement im Einsatz für die Verbesserung der eigenen Wohn- und Lebenssituation … Stellungnahme PSZ GU Jürgenstorf

Jürgenstorf, 23. Sept. 2011 In einem heute veröffentlichten offenen Brief fordern Bewohner_innen der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber_innen in Jürgenstorf (5 km südlich von Stavenhagen, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) die Schließung dieses Heimes. Der Brief hier zum Nachlesen: Offener Brief GU Jürgenstorf (65 kb)