In den letzten Jahrzehnten hat sich die Summe der Naturkatastrophen verdoppelt. Mittlerweile ist die Zahl der Binnenvertriebenen weltweit ca. 50 Prozent höher als die Zahl der Flüchtlinge, die über die Grenzen abwandern. Doch trotz erzwungener Vertreibung zählen klimabedingte Migrant*innen, nach den Bestimmungen der internationalen Genfer Flüchtlingskonvention, nicht zur Kategorie der Flüchtlinge. Um diese Lücke zu schließen, müsste zunächst eine völkerrechtliche Definition des Begriffs „Klimaflüchtling“ entwickelt werden. Wie können Betroffene, die der Klimawandel zu Vertriebenen macht, geschützt werden? Welche Probleme ergeben sich überhaupt bei der Definition des Begriffs?

Das Seminar informiert über den Klimawandel als Fluchtursache und stellt auch den Bezug zu Mecklenburg-Vorpommern her.

Es findet online statt

am Montag, 22.02.2021
von 19:00 – 21:00 Uhr.

Wir bitten um Anmeldung an hp[at]fluechtlingsrat-mv.de. Angemeldete erhalten einen Link.