Der Flüchtlingsrat ruft alle dazu auf, sich zu beteiligen:

 

Montag, 18. September 17:00 – 19:00
Marktplatz Schwerin

„WÄHLEN STATT HASSEN“

Ginge es nach mancher Politikerrede, wäre nicht die Frage ob, sondern nur noch wie möglichst viele Geflüchtete abgeschoben werden können. Die tendenziöse Sprache der Rassisten findet Eingang in soziale Netze und Medien, mangelnde Integration begünstigt Konflikte. Obwohl die Zahl der Geflüchteten, die es nach Deutschland schaffen, erheblich zurückgeht, dominieren Themen wie Flucht, Asyl und Integration die Agenda vieler Wahlveranstaltungen. Das können wir nicht ändern, aber:


DER HASS DARF NICHT GEWINNEN!


Eine Woche vor der Bundestagswahl wollen wir ein Signal gegen den Hass setzen. Wir wollen Gelegenheit geben, sich über Fluchtgründe und die Situation von Geflüchteten zu informieren. Wir wollen Stellung nehmen für die Menschen, die ihre ganze Hoffnung auf ein Leben in Europa setzen. Wir wenden uns gegen eine Politik, die Menschen nach Herkunft, Religion, Hautfarbe, sexueller Orientierung und anderen Zuweisungen teilt und ausgrenzt. Wir wollen allen Parteien ins Stammbuch schreiben:

 

  • Einen Wahlkampf auf dem Rücken von Geflüchteten und Ausgegrenzten akzeptieren wir nicht!
  • Nicht, wer am meisten abschiebt, bekommt unsere Stimme, sondern wer sich ehrlich um ein solidarisches, Verschiedenheit respektierendes und integrierendes Zusammenleben aller Menschen einsetzt!
  • Wir wollen Politiker*innen, bei denen die humanitären Katastrophen in Afrika, im Nahen Osten und Südostasien, die das Leben von Millionen Menschen in Gefahr bringen, nicht Angst vor Zuwanderung, sondern Mitgefühl und Engagement auslösen. Die ihre Kraft nicht mit dem Bau von Mauern verschwenden, sondern sich aktiv für Lösungen und konkrete Hilfe einsetzen!
  • Wir wollen Politiker*innen, die dem Hass keine Chance geben. Die nicht aus Angst vor den Rechten deren Sprache und Ressentiments übernehmen, sondern ihnen widersprechen und ihren Mitmenschen Mut machen, dies ebenfalls zu tun!
  • Wir wollen Politiker*innen, deren Leitkultur nicht Deutschtümelei und falscher Stolz, sondern die offene, demokratische und vielfältige Gesellschaft ist, die unser Grundgesetz verlangt und die in aller Welt respektiert wird.
  • Wir machen keinen Wahlkampf, aber wir sagen: Jede Stimme für solche Politiker*innen ist eine Stimme gegen den Hass. Wer nicht wählt, nimmt den Rechtsruck hin. Wer demokratisch und nicht rechts wählt, macht es den Hasspolitiker*innen schwerer, politischen Einfluss zu gewinnen.

Deshalb: WÄHLEN STATT HASSEN!