NAF

Rückfall in alte Zeiten?

Pressemitteilung, Flüchtlingsrat MV e.V., Schwerin, 23. April 2014

Drohendes Aus für berufsbezogene Sprachkurse für Flüchtlinge!

Der Flüchtlingsrat MV e.V. protestiert gegen geplanten Ausschluss von Flüchtlingen und begrüßt aktuelle Bundesratsinitiative für die Fortsetzung der Förderung.

Der Flüchtlingsrat MV e.V. begrüßt die aktuelle Initiative der Bundesländer Bremen, Baden-Württemberg, Hamburg und Niedersachsen für eine Bundesratsstellungnahme mit Überbrückungsmitteln die auch von Flüchtlingen dringend nachgefragten Sprachkurse im laufenden Haushaltsjahr 2014 sicherzustellen. Er fordert die Landesregierung auf sich dieser Bundesratsinitiative anzuschließen. Darüber hinaus fordert er, auch im ESF-Folgeprogramm ab 2015 die Teilnahme von asylsuchenden sowie geduldeten Flüchtlingen zuzulassen und zu fördern.

Asylsuchende und Personen mit einer Duldung haben kaum Möglichkeiten, die deutsche Sprache zu lernen. Sie können zwar im Rahmen freier Restplätze zu einem Integrationskurs zugelassen werden, müssen jedoch die Kosten (ca. 650 – 2000 Euro) eigenständig tragen. Bislang hatten sie die Möglichkeit, sich als Teilnehmer_innen der Bleiberechtsnetzwerke für diese Kurse anzumelden. Dies ist nun nicht mehr möglich.
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Erfahrungen mit der neuen Beschäftigungsverordnung

Referentin: Kirsten Eichler von der GGUA-Flüchtlingshilfe

Wann und Wo: 29.10.2013 im Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin

Sehr geehrte Teilnehmer_innen, liebe Kolleginnen und Kollegen,

dieses Seminar richtet sich an Menschen, die in ihrer haupt- oder ehrenamtlichen Arbeit Migrant_innen und Flüchtlinge betreuen, beraten oder begleiten, an Mitarbeiter_innen von Jugend- oder Sozialämtern, an Ausländerbehörden, Integrationsbeauftragte, an Menschen, die politisch tätig sind, sowie an alle Interessierten.

Im Mittelpunkt stehen Informationen und Austausch über den geänderten Zugang zum Arbeitsmarkt und ein Überblick über die neue Beschäftigungsverordnung, die am 01. 07. 2013 in Kraft getreten ist.

Gerne besprechen wir auch konkrete Fälle aus Ihrer Praxis. Dazu schicken Sie uns bitte mit Ihrer Anmeldung eine kurze Schilderung der Problemlage.

Wir würden uns sehr über Ihr Kommen freuen.

Nähere Informationen über Inhalt, Ablauf und Anmeldung entnehmen Sie dem Einladungsfaltblatt.

Auf dem Arbeitsmarkt auch nur geduldet oder erfolgreich integriert?

MV zieht mit einer Veranstaltung am 10. September 2013 von 10 – 15.30 Uhr Bilanz der letzten 5 Jahre. Ort ist das Konzertfoyer des Staatstheaters in Schwerin.

Mit dem Ende der ESF-Förderperiode 2008-2014 beendet das Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge in Mecklenburg-Vorpommern aus dem Bleiberechtsprogramm zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen und Bleibeberechtigten zum 31.12.2013 seine Arbeit.

Mehr dazu unter http://naf-mv.de/

Presseerklärung, Flüchtlingsrat MV e.V., 12.06.2013

Neue Verordnung schafft nur wenig Erleichterung

Am 1. Juli 2013 tritt die neue Beschäftigungsverordnung in Kraft. Der Flüchtlingsrat MV e.V. begrüßt die damit einhergehende Gleichstellung von Asylbewerber_innen mit geduldeten Flüchtlingen. Gleichzeitig kritisiert der Verein, dass an den langen Zeiten, in denen Flüchtlinge nur einen nachrangigen Zugang zum Arbeitsmarkt haben, festgehalten wurde.

„Integrationspolitisch ist kein Fortschritt zu erkennen, wenn entgegen dem Ziel der vom Bund geförderten Bleiberechtsnetzwerke, Flüchtlinge auf den Arbeitsmarkt zu bringen, Flüchtlinge weiterhin gesetzlich vom Ausbildungs- und Arbeitsmarkt ferngehalten werden“, so die Vorsitzende des Flüchtlingsrates und Mitarbeiterin vom Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge in MV.
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Sehr geehrte Teilnehmer_innen,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 22. Mai 2013 findet von 10 – 15 Uhr in Schwerin ein Seminar zum Thema Arbeitsmarktförderung statt. Es richtet sich an Menschen, die in ihrer haupt- oder ehrenamtlichen Arbeit Migrant_innen und Flüchtlinge betreuen, beraten oder begleiten, an Mitarbeiter_innen von Jugend- oder Sozialämtern, an Ausländerbehörden, Integrationsbeauftragte, an Menschen, die politisch tätig sind, sowie an alle Interessierten.

Im Mittelpunkt stehen Informationen und Austausch über den Zugang zum Arbeitsmarkt, über mögliche Eingliederungsförderungen und über Sozialleistungen für Flüchtlinge.

Gerne besprechen wir auch konkrete Fälle aus Ihrer Praxis. Dazu schicken Sie uns bitte mit Ihrer Anmeldung eine kurze Schilderung der Problemlage.

Nähere Informationen zu Ablauf, Anmeldefrist und Kosten finden sich im Einladungsflyer.

Wir würden uns sehr über Ihr Kommen freuen.

Viele Grüße

Ulrike Seemann-Katz

FLÜCHTLINGSRAT Mecklenburg-Vorpommern e.V.
und Landesflüchtlingsräte

Gemeinsame PRESSEERKLÄRUNG
der Landesflüchtlingsräte

Flüchtlingsräte appellieren an die Bundesregierung:

Öffnung des Arbeitsmarkts für Flüchtlinge nicht rückgängig machen!
Auch das Bleiberechtsnetzwerk „Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge!“ ist gefährdet.

Mit Enttäuschung haben die Flüchtlingsräte der Länder die Ankündigung der Bundesregierung zur Kenntnis genommen, das „ESF-Bundesprogramm zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt“ im Jahr 2013 auslaufen zu lassen. „Wir sehen die Gefahr, dass die seit 2002 zaghaft begonnene Öffnung des Arbeitsmarkts für Flüchtlinge zum Stillstand kommt“, erklärte hierzu Ulrike Seemann-Katz vom Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Im Rahmen des vom Bundesarbeitsministerium (BMAS) wiederholt aufgelegten Arbeitsmarktprogramms für Flüchtlinge ist es in der vergangenen Dekade gelungen, Zehntausende von Flüchtlingen, die bislang weitgehend aus dem Arbeitsmarkt ausgegrenzt waren, in Ausbildung und Arbeit zu vermitteln.
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Presseerklärung, Flüchtlingsrat MV e.V., 26.03.2013

Aber: Bleiberechtsprojekt „Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge“ gefährdet!

Der Flüchtlingsrat MV e.V. begrüßt die Bundesratsinitiative zu einer stichtagsunabhängigen Bleiberechtsregelung für langjährig Geduldete. Der Gesetzentwurf ist am vergangenen Freitag von Hamburg in den Bundesrat eingebracht, von den Ländern Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Niedersachsen unterstützt und beschlossen worden. Nun muss sich der Deutsche Bundestag mit dem Gesetzentwurf befassen.
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