Kinderrechte

Bleiberechtsdemo Rostock Hauptbahnhof

„Recht auf Bleiberecht! Dulden heißt beleidigen“

Am 05.12.2012 um 17 Uhr laden wir euch alle zur unserer Demonstration in Rostock am Hauptbahnhof für ein „Recht auf Bleiberecht“ ein, denn „Dulden heißt Beleidigen“!!!

Wir fordern:

Bleiberecht für alle!
Recht auf Gleichberechtigung von Flüchtlingen und Migranten_innen!
Recht auf Bildung, Ausbildung und Arbeit!
Recht auf Kinderrechte, auch für Flüchtlinge!
Recht auf Bewegungsfreiheit und selbstbestimmtes Leben ohne diskriminierende Sonderregelungen!
Recht auf Legalisierung von Menschen ohne Papiere!
Recht auf Rückkehr für unsere abgeschobenen Freunde!

Anton darf nichts lernen und nicht arbeiten. Er ist 18 Jahre alt, spricht vier Sprachen und wäre gerne Arzt. „Höre auf mit der Träumerei, sagt seine Mutter“. Die Familie haust in einem Lager, das Essen wird zugeteilt, in die nächste große Stadt fahren ist verboten. Als Antons Bruder eine Blinddarmentzündung bekam, starb er fast, weil er Angst hatte, zu sagen, er habe Bauchschmerzen. „Ich kriege doch keinen Krankenschein für Bauchschmerzen“, sagt er und guckt aus dem Fenster in die trostlose Landschaft des Lagers.
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10. JOG Jugendkonferenz in Rostock-Warnemünde

“Recht auf Bleiberecht! Dulden heißt beleidigen”

10. JOG Konferenz Plakatunter diesem Motto findet die 10. Jugendkonferenz von Jugendlichen ohne Grenzen von Dienstag 04.12.2012 bis Freitag 07.12.2012 parallel zu der Innenministerkonferenz (IMK) in Rostock statt.
50 Jugendliche Flüchtlinge aus verschiedenen Bundesländern können daran teilnehmen.

 

  • 05.12.12 um 17.00 Uhr Bleiberechtsdemo;
  • 06.12.2012 um 10 Uhr Pressekonferenz mit PRO ASYL; Flüchtlingsrat MV, Roma Center Göttingen;
  • 06.12.2012 um 18.00 Uhr Gala –Wahl des Abschiebeministers 2012 und Initiativenpreis

Mehr Infos dazu unter http://jogspace.net/

 

jog-logo1Die neue Bildungskampagne von Jugendliche ohne Grenzen (JoG) unter dem Titel „BILDUNG [S] LOS! Grenzenlos Bedingungslos auch für Flüchtlinge!“ ist gestartet. Die jungen Flüchtlinge fordern anlässlich der Kultusministerkonferenz (KMK) ein gleiches Recht auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe.
Der Flüchtlingsrat MV e.V. ist einer der Unterstützer dieses Kampagne.
Die Pressemitteilung vom 9. März 2012 finden Sie hier: Kampagnenstart
Mehr zur Kampagne hier: BILDUNGS (S) LOS

In einem zweiseitigen Artikel der sonntaz vom 11./12. Feb. 2012 schildert Emilia Swechowski das Schicksal der achtjährigen Mariam, die in der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Parchim lebt. Seit ihrer Geburt hat sie mit ihrer Mutter nie woanders gelebt als in Flüchtlingsheimen. Warum darf Mariam Blal nicht in eine Wohnung ziehen?
Der ganze Artikel dankenswerter Weise von der Autorin zur Verfügung gestellt: Das Wartezimmer

Als Reaktion auf den Artikel in der sonntaz will die Landesregierung Mariam und Ihrer Mutter nun eine Wohnung organisieren: Eine Wohnung für Mariam

Im gemeinsamen Sonderheft der Flüchtlingsräte „AusgeLAGERt – Zur Unterbringung von Flüchtlingen in Deutschland“ (März 2011) wird die z.T. unmenschliche Unterbringungssituation von Asylsuchenden in Deutschland kritisiert: Human Place 1.11

Kampagne: Kinderrechte kennen keine Herkunft
Die Bunderegierung verweigert 40.000 Flüchtlingskindern ein Leben in Würde. Schauen Sie sich das Video zur Kampagne an und unterzeichnen Sie den Appell gegen die Diskriminierung von Flüchtlingskindern: Kinderrechte

Bildungspaket für Asylbewerberkinder

Ob ein unter das Asylbewerberleistungsgesetz fallendes Kind Geld für Schulhefte usw. erhält, hängt derzeit davon ab, in welchem Bundesland und welchem Landkreis es lebt. Georg Classen vom Flüchtlingsrat Berlin bringt etwas Licht ins Dunkel: Bildungspaket