Veranstaltungen

Aufgrund des hohen Interesses haben das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V. und der Flüchtlingsrat MV e.V. auch in diesem Jahr wieder einen Besuch der Brüder Sadinam in Mecklenburg-Vorpommern organisiert. Wir laden ein und bitten um Vorankündigung und Berichterstattung.

Als Kinder sollten die Brüder Sadinam aus der Bundesrepublik abgeschoben werden, dann schafften sie es an Elite-Unis. Ihre Mutter war als Kritikerin des islamistischen Regimes von Ayatollah Chomenei mit ihnen und dem Vater 1996 aus dem Iran nach Deutschland geflohen. Jahrelang bekamen sie ablehnende Bescheide und immer wieder die Aufforderung, Deutschland zu verlassen. Erst nach 10 Jahren gab es einen Aufenthalt, nach 16 Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft.

In „Unerwünscht – Drei Brüder aus dem Iran erzählen ihre deutsche Geschichte“ schreiben die drei Brüder über ihre Flucht, den langen Kampf mit den Behörden und ihren Wunsch, endlich in Deutschland ankommen zu können.

Flüchtlingsrat und Diakonie haben die Brüder erneut nach Mecklenburg-Vorpommern eingeladen, zwei von ihnen werden kommen: Mojtaba und Masoud Sadinam.

Die Lesungen findet in diesem Jahr statt

am Sonnabend, den 01.07.2017

um 19:00 Uhr

in Boizenburg, Hafen,

auf dem Kulturschiff Minna.

Im Anschluss an die Lesung findet eine Diskussion statt. Der Eintritt ist frei.


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Aufgrund des hohen Interesses haben das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V. und der Flüchtlingsrat MV e.V. auch in diesem Jahr wieder einen Besuch der Brüder Sadinam in Mecklenburg-Vorpommern organisiert. Wir laden herzlich ein.

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Der Flüchtlingsrat M-V e.V. arbeitet mit im Netzwerk „Afghanistan nicht sicher“ und ruft zur Beteiligung an der Demonstration auf.

NDR Nachrichten MV vom 16.05.2017: „Das Netzwerk „Afghanistan – nicht sicher“ hat erneut einen sofortigen Abschiebestopp nach Afghanistan gefordert. Jeder, der dorthin abgeschoben werde, sei in Lebensgefahr, sagte die Vorsitzende des Flüchtlingsrates MV, Ulrike Seemann-Katz. Um Druck auf die Regierung auszuüben, will das Netzwerk am kommenden Sonnabend eine Demonstration in Schwerin organisieren. Nach Angaben des Innenministeriums sind derzeit rund 200 der knapp 1.200 in Mecklenburg-Vorpommern lebenden Afghanen ausreisepflichtig.“

 

Seminar: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

-rechtliche Grundlagen zur Unterbringung, Leistungsbezug und Asylverfahren-

Fortbildung für Berater*innen, Amtsvormünder und Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe

01. Juni 2017 Greifswald

02. Juni 2017 Rostock

Referent: Thomas Wanie
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Der Flüchtlingsrat MV e.V. und die Flüchtlingsbeauftragte im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis bieten die Besichtigung eines original UNHCR-Flüchtlingszeltes für alle Interessierten und besonders für Jugendgruppen und Schulklassen an.
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Vernetzungstreffen

Die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, die Ehrenamtsstiftung Mecklenburg-Vorpommern und der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern e.V laden zu einem weiteren landesweiten Vernetzungstreffen ein, um gemeinsam Bilanz zu ziehen und Perspektiven für die künftige Arbeit zu entwickeln.

Zusammenleben in Mecklenburg-Vorpommern – Wer hilft, was hindert?

Samstag, 6. Mai 2017, 10-17 Uhr

Greifswald, Majuwi

Das genaue Programm finden Sie hier:

2017_05_06_Zusammenleben-MV_HGW_Programm

Eingeladen sind Einheimische und Geflüchtete, die sich ehrenamtlich oder hauptamtlich für ein gutes Zusammenleben von Alteingesessenen und Zugezogenen engagieren.

Anmeldungen bitte an kontakt@fluechtlingsrat-mv.de

o    Wieviel muss ein Mensch, eine Familie verdienen, um einen Aufenthalt zu bekommen?

o    Wer darf wieviel dazuverdienen?

o    Welche Sozialleistungen gibt es bei welchem Aufenthalt?

o    Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Unsere beiden Seminare zu diesen Fragestellungen am 06.02. in Schwerin und am 08.02. in Greifswald sind komplett ausgebucht.

Am 03. April 2017 bieten wir in Kooperation mit dem Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge deswegen das Seminar erneut in Schwerin an.

Die Teilnehmerzahl ist wieder begrenzt. Einige Plätze sind bereits reserviert. Bei erneuter Überbuchung bieten wir ggf. noch einen weiteren Termin an. Gerne kommen wir mit dem Seminar auch in Ihre/Eure Einrichtung.

Das Seminar richtet sich an Menschen, die in ihrer haupt- oder ehrenamtlichen Arbeit Migrant*innen und Geflüchtete betreuen, beraten oder begleiten, an Mitarbeitende von Jugend- oder Sozialämtern, an Ausländerbehörden, Integrationsbeauftragte, an Menschen, die politisch tätig sind, sowie an alle Interessierten.

Gerne besprechen wir auch konkrete Fälle aus Ihrer/Eurer Praxis.

Nähere Information zu Ort und Kosten im Einladungsflyer: 170403 el Sozialleistungen

Nachfragen und Anmeldungen bitte an hp[at]fluechtlingsrat-mv.de.

In Kooperation mit dem Landkreis Rügen und der IHK zu Rostock veranstaltet der Flüchtlingsrat mit seinem Projekt Projekt IQ – Intergration durch Qualifizierung: Arbeitgeber-Hotline

am 28.02.2017

von 13:00 – 15:00 Uhr

im MIZ Bergen (Markt 12 18528 Bergen/Rügen)

eine Informationsveranstaltung zum Projekt der Telefonhotline für Arbeitgebende.

Wir bieten mit dieser Veranstaltung:

  • Informationen zur Arbeitsmarktintegration in Mecklenburg-Vorpommern,
  • Informationen über aktuelle Möglichkeiten der Unterstützung für Unternehmen,
  • einen Austausch über Erfahrungen und Wünsche zu diesem Thema.

Interessierte sind herzlich eingeladen teilzunehmen.

 

Programm

13:00 – 13:10     Begrüßung Jörg Schiller/Dr. Braun-Scherl

13:10 – 13:30     Vorstellung Arbeitgeberhotline, Jörg Schiller, IQ Netzwerk MV

13:30 – 14:00     Das neue Integrationsgesetz/Beschäftigungsverordnung

„Wissenswertes für Arbeitgeber in MV“

Referentin: Ulrike Seemann-Katz,

                                Vorstandsvorsitzende Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern e. V.

14:00 – 14:30      Ausbildung von Flüchtlingen

Referentin Isabell Wresch

Flüchtlingsbeauftragte der IHK zu Rostock

 

14:30 – 15:00     Fragerunde/Diskussion

 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 15.02.2017 unter E-Mail: hp[at]fluechtlingsrat-mv.de

Am 03.02.2017 wird unser Mitglied Ernst-Ludwig Iskenius zum Thema Traumatisierung von Geflüchteten und möglichen Suchtgefahren referieren. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Hauptamtliche der Beratungsstellen, als auch Ehrenamtliche in der Flüchtlingsunterstützung.

Das Seminar findet am 03.02.2017 von 16:00-19:00 Uhr im Rathaussaal Boizenburg/Elbe statt.

Der Eintritt ist frei, wir bitten dennoch um verbindliche Anmeldung unter

pgr(Ä)fluechtlingsrat-mv.de

Einladung_Flucht_Trauma_Sucht

Vortrag & Diskussion, 15.12.2016, 10-13 Uhr, bei Dien Hong

Asyl- und aufenthaltsrechtliche Fragen begleiten jede Arbeit mit Geflüchteten. Ob im Deutschkurs, bei der Begleitung zum Arzt, auch in Freizeitangeboten ist der rechtliche Status von Geflüchteten immer relevant – und für Laien absolut unverständlich. Bescheide von den zuständigen Behörden werden natürlich in der Amtssprache Deutsch verfasst, die nicht nur die Geflüchteten vor neue Rätsel stellen. Für sie sind die rechtlichen Rahmenbedingungen elementar, aus Unwissenheit fehlerhafte Angaben können im schlimmsten Fall zur Abschiebung führen. Gleichzeitig ändern sich die Bestimmungen häufig, nicht zuletzt mit dem Asylpaket II, das die Bundesregierung im Februar 2016 beschlossen hat.

Gemeinsam haben Amadeo-Antonio-Stiftung und der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern e.V. einen Vortrag erarbeitet, der mit Praxisbeispielen einen Einstieg in das Aufenthalts- und Asylrecht gewährleistet.


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