Unterbringung

6 qm, USK

Der Flüchtlingsrat M-V e.V. unterstützt den Offenen Brief des Arbeitskreises Kritische Sozialarbeit Rostock und auch die Forderung, dass unser Mitglied Ökohaus e.V. weiterhin seine gute Arbeit in der Betreuung Geflüchteter leisten soll.

Offener Brief:

Der Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Rostock fordert eine weiterhin qualitativ hochwertige Betreuung der Flüchtlinge in der Hansestadt Rostock Der Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit ist ein Kreis aus Personen, die im Sozialen Bereich tätig sind und praktische Erfahrungen, gesellschaftliche Bedingungen und kommunalpolitische Entwicklungen in einen kritischen öffentlichen Diskurs bringen möchten. Deswegen sehen wir es als notwendig an, auf drohende Verschlechterung im sozialen Bereich aufmerksam zu machen.


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Schwerin – Zum Grünen Flüchtlingsgipfel „Gemeinschaftsunterkünfte vereinheitlichen und verbessern!“  lädt der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern von Bündnis 90/Die Grünen am Mittwoch, dem 6. Mai 2015, nach Schwerin ein. Thema ist, wie die konkrete Unterbringungssituation und Integration von Geflüchteten und Asylbewerberinnen und Asylbewerbern in Mecklenburg-Vorpommern verbessert werden können. Das erste Impulsreferat wird Martion Gillo halten, ehemaliger sächsischer Ausländerbeauftragter und Entwickler des sächsischen „Heim-TÜV“. In einem zweiten Impulsreferat wird ein Vertreter des Innenministeriums MV über die Richtlinie für den Betrieb von Gemeinschaftsunterkünften und die soziale Betreuung der Bewohner und über die Gemeinschaftsunterkunftsverordnung – GUVO M-V vom 6. Juni 2001 sprechen.

Während eines anschließenden gemeinsamen World-Cafés sollen folgende vier Fragen diskutiert werden: Welche Standards brauchen wir für dezentrale Unterbringung? Welche Aufgaben müsste ein Migrationsbeauftragter/eine Migrationsbeauftragte wahrnehmen? Welchen Wohn- und Betreuungsstandard muss eine Gemeinschaftsunterkunft bieten? Welche Rahmenbedingungen braucht eine gelingende Integration vor Ort?

Der Grüne Flüchtlingsgipfel findet am 6. Mai 2015 zwischen 11 und 16 Uhr im Rittersaal in der Ritterstraße 3 in 19055 Schwerin statt.

Anmeldungen bitte bis zum 1. Mai 2015 per Fax 0385 – 5574 – 229 (siehe hierGrüner_Flüchtlingsgipfel) oder per E-Mail doreen.pegel@gruene-mv.de erbeten.

Schwerin (frmv) – „Die Menschen sind da – nicht irgendwann, sondern jetzt. Und sie brauchen jetzt schnelle und menschliche Hilfe.“ Mit diesen Worten hat Ulrike Seemann-Katz, die Vorsitzende des Flüchtlingsrates Mecklenburg-Vorpommern, schnelles Handeln von Landkreisen und Kommunen angemahnt. Die Menschen, die  aus den aktuellen Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt nach Deutschland geflüchtet seien, bräuchten jetzt schnelle und menschwürdige Unterkünfte sowie Versorgung und Betreuung. Die Betreuung sollte ihnen Wege zu Gesellschaft, Staat und Kultur ihres Asyllandes ebnen, so Seemann-Katz. Vor diesem Hintergrund würden aktuelle Diskussionen um Flüchtlingszahlen wie eine merkwürdig schräge Debatte anmuten.
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Willkommenskultur umsetzen!

Presseerklärung, Flüchtlingsrat MV e.V., 11.10.2013

Flüchtlingsrat fordert mehr Personal für die Betreuung von Flüchtlingen in eigenen Wohnungen

SPD und CDU sprechen sich für eine Willkommenskultur aus, handeln aber nicht danach. Am Donnerstag lehnen beide Parteien den Antrag von Bündnis 90/die Grünen und Die Linke im Landtag, die Landkreise und kreisfreien Städte bei der dezentralen Unterbringung von Ausländerinnen und Ausländern zu unterstützen, ab.

„Es zeigt sich einmal mehr, dass nicht verstanden wird, wie wichtig es für die Integration ist, neu ankommenden Flüchtlingen eine gut ausgestattete soziale Betreuung anzubieten. „Eine Stelle kann nicht 96 Flüchtlinge, die zum Teil weit verstreut in kleinen Orten leben und gerade neu in Deutschland ankommen, ausreichend beraten und betreuen und dieses ohne die Möglichkeit, Dolmetscher zu bezahlen. Die aktuellen Anwendungshinweise gehören auf den Prüfstand.“ erklärt Ulrike Seemann-Katz, Vorsitzende des Flüchtlingsrates Mecklenburg-Vorpommern.
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Gemeinschaftsunterkünfte in MV

In Nostorf/Horst, 8 km von Boizenburg entfernt, befindet sich die Landesgemeinschaftsunterkunft und die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Trägerschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern (http://www.laiv-mv.de/land-mv/LAiV_prod/LAiV/amf/Aufgaben/Aufnahmeeinrichtung_/). Nach welchen Richtlinien diese betrieben wird, ist der Antwort der Landesregierung auf eine kleine Anfrage der Landtagsfraktion der GRÜNEN vom 26. März 2012 zu entnehmen: Drucksache 6/428

Die übrigen Gemeinschaftsunterkünfte befinden sich im Auftrag des Landes in kommunaler Trägerschaft. Ausführliche Auskünfte zu den Gemeinschaftsunterkünften, u.a. die durchschnittliche Belegung, Anschrift und Betriebsdauer, finden sich in der Antwort der Landesregierung auf eine kleine Anfrage der Landtagsfraktion DIE LINKE.

Die viel kritisierte Gemeinschaftsunterkunft in Jürgenstorf wurde Mitte 2013 geschlossen. Jürgenstorf ist ein sehr kleiner Ort. Zum Einkaufen, zu Behörden und Ärzten mussten Flüchtlinge immer weit fahren und waren auf den Bus angewiesen.

Die nächste geplante Unterkunft ist in Torgelow.

Neben den Gemeinschaftsunterkünften werden immer mehr Flüchtlinge dezentral in eigenen Wohnungen untergebracht, so in Grimmen, Tribsees, Schwerin, Bergen/Rügen u.a. Städten.

Keine Stimmungsmache gegen Flüchtlinge

28.9.2012 PRO ASYL warnt anlässlich des heutigen bundesweiten Tages des Flüchtling vor Stimmungsmache und fordert Aufnahme- und Integrationskonzept

Anlässlich des bundesweiten Tages des Flüchtlings fordert PRO ASYL ein Aufnahme- und Integrationskonzept für Flüchtlinge. In den letzten Jahren seien Aufnahmekapazitäten plan- und konzeptionslos abgebaut worden. Dies sei der Grund für die Unterbringungsprobleme von Flüchtlingen in einigen Regionen Deutschlands.
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„Unterbringung mitten im Leben“: Seit ein paar Wochen leben 24 Flüchtlinge in Wolgast. Die Stimmung vor Ort rückt nach rechts außen, doch die Kreisverwaltung bleibt bei der Entscheidung.
Der 10-minütige Beitrag des Polit-Magazins „Panorama 3“ vom 18. Sept. 2012, 21.15 Uhr hier zum Nachschauen: Panorama 3

Ein Reporterteam der ARD zieht für vier Wochen in ein Asylbewerberheim – irgendwo in Deutschland. Die Journalisten werden unter den gleichen Bedingungen leben wie die Asylbewerber. Sie wollen wissen: Was ist dran an dem Vorwurf, der von vielen Hilfsorganisationen erhoben wird, die Lebensbedingungen in den Gemeinschaftsunterkünften seien menschenverachtend. Ihr Leben dort wird mit kleinen Kameras dokumentiert. Aus eigener Anschauung zeigt die Reportage (am 13.9.2012 in der ARD ausgestrahlt), wie es ist, in Deutschland als fremd, geduldet oder abgelehnt zu gelten.
Die Reportage zum Nachschauen in der ARD-Mediathek: 4 Wochen Asyl

Gemeinschaftsunterkünfte in MV – zur Vergrößerung anklicken (Grafik: Katharina Neumann)

In Nostorf/Horst, 8 km von Boizenburg entfernt, befindet sich die Landesgemeinschaftsunterkunft und die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Trägerschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern (offizielle website). Nach welchen Richtlinien diese betrieben wird, ist der Antwort der Landesregierung auf eine kleine Anfrage der Landtagsfraktion der GRÜNEN vom 26. März 2012 zu entnehmen: Drucksache 6/428

Die übrigen Gemeinschaftsunterkünfte befinden sich im Auftrag des Landes in kommunaler Trägerschaft. Ausführliche Auskünfte zu den Gemeinschaftsunterkünften, u.a. die durchschnittliche Belegung, Anschrift und Betriebsdauer, finden sich in der Antwort der Landesregierung auf eine kleine Anfrage der Landtagsfraktion DIE LINKE vom 27. Okt. 2011: Drucksache 6/46

Im August 2012 wurde eine weitere Gemeinschaftsunterkunft in Wolgast eröffnet.

Am Freitag, dem 16. März 2012 um 17 Uhr wurden im Foyer der Beruflichen Schule Neustrelitz, Hittenkofer-Str. 28 unter dem Motto „Demokratie informiert – Thema Asyl“ sachbezogene Informationen zur Aufklärung der Bevölkerung über das Thema Asyl in Deutschland und die tatsächliche Situation in Neustrelitz gegeben.

In Neustrelitz wurden in den vergangenen Wochen Flugblätter der NPD mit rechtsextremen und unwahren Inhalten zur Thematik Asyl und Asylbewerberheim verteilt. Die NPD plante darüber hinaus unter dem Motto „Kein Asylheim in Neustrelitz“ ganztägige Aktionen in der Stadt.

Mehr Infos in der Einladung von Netzwerk für Demokratie und Toleranz, Netzwerk Anstoß – Soziale Nachhaltigkeit in Neustrelitz und Kunsthaus Neustrelitz e. V.: Demokratie informiert

Der Nordkurier kündigte die Veranstaltung an (Nordkurier 14.3.12) und berichtete anschließend darüber (Nordkurier 17.3.12).