Aktuell

Gemeinsamer Appell von 19 Verbänden und Organisationen aus Jugend- und Flüchtlingshilfe

 Die Unterzeichnenden, darunter die Jugendinitiativen Careleaver e.V. und Jugendliche ohne Grenzen (JoG), appellieren an Politik und Verwaltung, unbegleitete Minderjährige auf dem Weg in die Volljährigkeit nicht alleine zu lassen. Systembedingt werden zum Jahreswechsel jugendliche Geflüchtete regelmäßig volljährig (gemacht). Werden sie dann sich selbst überlassen drohen Destabilisierung, Schul- und Ausbildungsabbrüche und im schlimmsten Fall die Obdachlosigkeit. Die Weichen für gute Übergänge und funktionierende Anschlussversorgung müssen daher jetzt von Politik und den zuständigen Trägern gestellt werden.

 

Während junge Flüchtlinge als „jugendlich, männlich, Ausländer“ medial insbesondere im Kontext von Kriminalität thematisiert werden, ist wenig bekannt über die zahlreichen Hürden, mit denen junge Geflüchtete tagtäglich zu kämpfen haben. Unbegleitete Minderjährige gehören zu den besonders Schutzbedürftigen unter den Geflüchteten. Trotzdem werden ihnen, insbesondere seit dem Jahr des großen Flüchtlingszugangs 2015/2016, fundamentale Rechte vorenthalten: So wurde ihr Recht auf Elternnachzug massiv eingeschränkt und ihre Unterbringung und Versorgung in vielen Kommunen unterhalb geltender Standards der Jugendhilfe vielfach hingenommen.


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Der Kurs soll ab dem 15. Januar 2018 in den Unterrichtsräumen der Agentur der Wirtschaft, Heinrich-Mann-Straße 11 in 18435 Stralsund stattfinden.
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Foto: Stadtarchiv Schwerin

Annette Köppinger / Foto: Stadtarchiv Schwerin

 

Am Montag, dem 18. Dezember 2017 findet im soziokulturellen Zentrum „Der Speicher“, Röntgenstr. 22, Schwerin ab 18:00 Uhr ein Erinnerungsabend für Annette Köppinger statt.

Die frühere Integrationsbeauftragte der Stadt Schwerin, Mitbegründerin und langjährige Vorsitzende des Flüchtlingsrates MV e.V. starb vor 10 Jahren am 18.12.2007 nach einer schweren Krankheit.

Mitstreiter*innen und Weggefährten laden dazu ein, sich gemeinsam an eine engagierte Frau zu erinnern.

Holger Wegner, Katharina Herold, Martin Klähn, Roger Thomas, Sabine Klemm

sowie der Flüchtlingsrat M-V e.V.

Photo: Jim Huylebroek/UNHCR

Morgen, am Nikolaustag, soll wieder ein Abschiebeflieger nach Afghanistan gehen. Der Flüchtlingsrat M-V e.V. fordert weiterhin, keine Menschen in Lebensgefahr zu bringen und ab sofort alle Abschiebungen nach Afghanistan auszusetzen.

Stattdessen möge die Bundesregierung – egal ob gewählt oder geschäftsführend – endlich eine Neubewertung der Sicherheitslage in Afghanistan vornehmen.

Afghanistan ist nicht sicher – jeder Mensch, der dorthin abgeschoben wird, ist potenziell mit dem Tode bedroht. Die Vereinten Nationen sprachen in ihrem gestern (04.12.2017) veröffentlichten Bericht zur Not-Analyse Afghanistan von einem der gefährlichsten Länder der Welt. Millionen Menschen vor Ort befinden sich in lebensbedrohlichen Situationen.
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Familien gehören zusammen!
Unter diesem Motto haben die Adventsgrüße der Arbeitsstelle Ökumene – Menschenrechte – Flucht – Friedensbildung  der Nordkirche auch in diesem Jahr eine besondere Gestalt:
Sie kommen wieder in Form eines Online-Adventskalenders, 2017 mit dem Thema „Familie“.

Wir laden Sie und Euch ein, ab dem 1. Dezember jeden Tag ein Türchen zu  öffnen. Sie werden und Ihr werdet 24 Zeugnisse von Geflüchteten, der Sehnsucht nach ihren Familien und den Hindernissen, die dem Zusammenleben entgegenstehen, lesen können. Alle Erzähler*innen leben hier im Norden als unsere Nachbarinnen und Nachbarn.

Unter folgendem Link findet sich der Kalender: http://www.familien-adventskalender.de/

 

 

 

Der Kurs soll in den Unterrichtsräumen der Agentur der Wirtschaft, Am Kabutzenhof 21, 18057 Rostock-Mitte stattfinden.

Der Unterricht findet voraussichtlich von Montag bis Donnerstag von 9:00 Uhr bis 14:30 Uhr statt.

Änderungen vorbehalten.

Bitte bringen Sie zur Anmeldung Ihre Aufenthaltsdokumente mit.

Flyer mit Wegbeschreibung zum Download

Im Jahr 2018 sind neue Erstorientierungskurse
für Asylbewerber*innen und Geduldete mit unklarer Bleibeperspektive geplant.
Sie sollen voraussichtlich für jeweils 10-15 Teilnehmende beginnen:
____________________
08.01.2018 Neubrandenburg
15.01.2018 Stralsund
12.02.2018 Schwerin (voll, ggf. Warteliste)
13.02.2018 Wismar
05.03.2018 Rostock
12.03.2018 Schwerin
19.03.2018 Neubrandenburg
16.04.2018 Stralsund
____________________
Diese Kurse sind BAMF-gefördert und ausschließlich für diejenigen, die  ansonsten keinen Zugang zu regulären Sprachförderangeboten haben.

Inhalte beziehen sich nicht nur auf Sprachförderung sondern auch z.B. auf Informationen zum alltäglichen Leben, Gesundheit und Arbeitsmarkt.

Mehr Informationen hier.

Wir erbitten die Anmeldungen an die Projektleiterin Anna Frins (AdWi), Telefon 0385- 4773329 oder Email:  frins[at]adwi.de.

Am 19.10.2018 startet ein berufsbegleitender Zertifikatskurs „Soziale Arbeit mit Geflüchteten – Möglichkeiten und Grenzen professionellen Handelns“ an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin.

Der berufsbegleitende Zertifikatskurs beinhaltet 9 Module und schließt voraussichtlich am 07.07.2019 ab. Am Ende wird das Hochschulzertifikat mit dem Titel „Fachkraft für Soziale Arbeit mit Geflüchteten“ vergeben. Der Zertifikatskurs läuft unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Nivedita Prasad.
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Der Flüchtlingsrat schreibt vorbehaltlich der Bewilligung eine Projektstelle zum 01.12.2017 aus:

1 Mitarbeiter*in mit projektleitenden Aufgaben (40 Stunden bzw. Vollzeit)
für den Aufbau eines Beratungsangebotes „Faire Integration für Geflüchtete“ im IQ-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern.

Zu den Aufgaben zählen einerseits die Unterstützung bei der Klärung individueller Fragen zu ausstehendem Lohn, nicht gewährten Arbeitsrechten usw., andererseits sollen allgemeine Informationsangebote zu den Mindeststandards auf dem Arbeitsmarkt und zum deutschen Arbeitsrecht, zu Beratungsstrukturen in Deutschland, zu Qualifizierungs- und Integrationswegen, auch berufsbegleitend aufgebaut werden.

Konkret sollen Schulungsangebote und Informationsbereitstellung für private Arbeitgeber und KmU angeboten werden. Die Bedarfe hierfür sollen für das Bundesland und für weitere Förderperioden erhoben werden.

Die Stelle ist zunächst befristet bis zum 31.12.2018. Wir bemühen uns um Verlängerung.

Wir erwarten:

  • Erfahrungen in der Beratungsarbeit
  • Fundierte Kenntnisse in für Migrantinnen und Migranten relevanten Rechtsbereichen wie dem Asylverfahrens-, dem Aufenthalts- und Sozialrecht
  • EDV- und Internetkenntnisse
  • Möglichst Fremdsprachenkenntnisse in einer der relevanten Fremdsprachen der Zielgruppe.
  • Kompetenz in der professionellen Arbeit mit Menschen in multiplen Problemlagen
  • Hohe Kommunikationsfähigkeit, besonders mit Menschen nicht-deutscher Muttersprache
  • Bereitschaft zu landesweiten Fahrten
  • Identifikation mit den Zielen des Flüchtlingsrates MV e.V.

Wir bieten:

  • Mitarbeit in einem kleinen, engagierten Team
  • Regelmäßige Fortbildungen
  • Entlohnung in Anlehnung an TVöD

Wir erbitten Bewerbungen ausschließlich per Email an naf[at]fluechtlingsrat-mv.de bis zum 08. Dezember 2017.

Foto: René Fuhrwerk

 

Schutz und Respekt für ein Leben ohne Gewalt.

Das Team der Geschäftsstelle des Flüchtlingsrats hat heute die Fahne gehisst. Anlässlich der bundesweiten Aktionswoche „Gegen Gewalt an Frauen und Kindern“, die jedes Jahr in der letzten Novemberwoche begangen wird, machen auch wir auf das Thema aufmerksam. Das Recht auf ein Leben ohne häusliche oder sexualisierte Gewalt gilt auch für geflüchtete Frauen.